Ampere im Test: Founders Edition 3.0
Die Founders Edition der Geforce RTX 3080 im Detail: Nvidia verwendet erstmals ein "Flow-Through"-Kühldesign und eine angepasste, superkompakte Platine.
Auf dieser Seite
Das neue Flow-Through-Referenzdesign
Mit der Turing-Generation wagte Nvidia einen großen Schritt beim Design seiner Founders Edition. Waren bis Pascal noch Direct-Heat-Exhaust-Lösungen etabliert, die ihre Abwärme mithilfe eines Radiallüfters über die Slot-Blende direkt aus dem Gehäuse befördern, setzte der Chiphersteller bei der Geforce RTX-20-Reihe erstmals auf eine Variante mit zwei Axiallüftern. Das ist auch bei der RTX-30-Reihe der Fall, allerdings mit einer völlig anderen Herangehensweise, was die Luftzirkulation - den Airflow - angeht. Alles bei der Geforce RTX 3080 und RTX 3090 in der jeweiligen Founders Edition ist auf eine ganz bestimmte Art der Luftbewegung hin optimiert.
Quelle: Nvidia
Vorne rein, hinten raus: Nvidia hat geforscht und herausgefunden, dass es auf diese Weise am besten mit dem Luftzug im Gehäuse funktioniert.
In der Gehäusefront (Inlet) sorgen idealerweise mehrere Lüfter für eine kühle Brise, welche direkt zur Grafikkarte gelangt. Im Falle der RTX 3080/3090 Founders Edition saugt der hintere, näher gelegene Axiallüfter die Luft an und presst sie durch einen ausgeklügelten Lamellenblock hindurch - ohne dass das PCB im Weg ist. Das Gros der Abwärme wird folglich direkt nach oben befördert, wo sich der Prozessorkühler damit konfrontiert sieht. Hier steht und fällt das System: Wer kein ordentliches Abluftkonzept in Gestalt mindestens eines Gehäuse-Hecklüfters (Exhaust) und idealerweise einen Towerkühler mit entsprechendem Luftstrom hat, bekommt Hitzeprobleme im Gehäuse. Dies gilt jedoch auch für "normale", axialbelüftete Grafikkarten, welche ihre Hitze im Gehäuse verwirbeln.
Quelle: Nvidia
PCB: Turing (RTX 2080S) neben Ampere (RTX 3080): Hardware-Kompression mal anders. Man beachte vor allem den Pac-Man'esquen "Biss" rechts.
Die Platine der Founders Edition, bisher nur kurz angerissen, verdient ebenfalls Erwähnung. Sie stellt einen wichtigen Pfeiler bei der Realisierung des Kühlkonzepts dar. Wäre es den Ingenieuren nicht gelungen, die Bauteile auf einen engen Raum im Stile der Radeon R9 Nano zu packen, wäre das Gesamtkonstrukt zu lang. Tatsächlich packt das mit einem V-Ausschnitt versehene Hochleistungs-PCB alle Bauteile auf bisher ungesehener Dichte. Dabei, so Nvidia, habe man vor einigen Routing-Herausforderungen sowie mehreren harten, weil heißen Gegnern gestanden und musste außerdem einige Elemente schrumpfen. Das wohl prominenteste "Opfer" ist der Power-Connector: Der kompakte 12-Pin-Micro-Fit-Stecker ist ein Alleingang Nvidias, um die Stromversorgung auf engstem Raum sicherzustellen. Alle bisherigen Founders-Edition-Karten der RTX-30-Reihe verfügen über diese Buchse. Damit klassische Netzteile ohne modulares Nachrüstkabel den Betrieb gewährleisten können, legt Nvidia seinen Karten entsprechende Y-Adapter von 12- auf 2×8-Pol bei. Auf die Frage, wie die Adaption der Boardpartner aussehe, entgegnete Nvidia, dass "manche" auf den 12-Pol-Stecker setzen werden, die meisten aber aus Kompatibilitätsgründen mehrere 8-Pol-Buchsen installieren. Es handle sich um eine Vorlage, welche auch AMD adaptieren dürfe - erfahrungsgemäß wird das aber nicht passieren.
Bemerkenswert ist auch der Kühlblock, welcher auf das Schrumpf-PCB gesetzt wird - und es bei Weitem überragt. Und das mit purer Absicht. Während der nahe der Display-Ausgänge gelegene Axiallüfter relativ wenig bewegt, kommt dem hinteren die große Aufgabe zu, richtig etwas fortzuschaffen. Dieser Hecklüfter sitzt interessanterweise nicht klassisch auf der Unterseite der Grafikkarte (eigentlich ist es die Oberseite, aber wir sprechen vom eingebauten Zustand), sondern genau gegenüber. Damit nicht genug, er arbeitet saugend (Pull), nicht blasend (Push). Dazu verfügt über eine spezielle Schwingenform, die sich von seinem Kollegen unterscheidet:
Wie jedes Design spaltet auch der RTX-30-Referenzkühler die Spielergemeinde und PCGH-Redakteure. Während die Leistung aufgrund des deutlich veränderten Funktionsprinzips zunächst angezweifelt wurde, sind sich alle, die mit der RTX 3080 Founders Edition auf Tuchfühlung gehen konnten, bei Es ist Metall, das stellte Nvidia auf Nachfrage seitens PCGH klar.
der Qualität einig: Nvidia liefert hier ein absolut hochwertiges Produkt ab. Haptisch gibt es rein gar nichts auszusetzen, das Konstrukt ist sehr stabil, alle Kanten sind sauber verarbeitet und die Karte wirkt wie aus einem Guss. Erreicht wird dies durch die Materialwahl: Beinahe alles an der Founders Edition besteht aus Metall. Zum Zeitpunkt unseres Unboxings entbrannte eine recht hitzige Diskussion darüber, ob der sogenannte "Unibody" der Karte aus Metall oder Kunststoff bestehe (wenngleich die Materialtemperatur und hinten eingefrästen Schraubgewinde für Metall sprechen). Nun möchten wir das Mysterium offiziell auflösen: Es ist Metall, das stellte Nvidia auf Nachfrage seitens PCGH klar. Die Kalifornier wurden sogar ganz genau, hier die 1:1-Übersetzung: "Rahmen, Rückplatte und die Lamellen der Vapor-Chamber bestehen aus Aluminium, die Vapor-Chamber und Heatpipes bestehen aus Kupfer."
Derzeit bereiten wir spezielle Messungen vor, welche sich verschiedenen Lüfterkonfigurationen im Gaming-Gehäuse annehmen. Dort wird es auch Vergleiche zu gängigen Custom-Designs mit "klassischer" Axialbelüftung geben.
- Seite 1 Ampere im Test: Spezifikationen, Preispunkt und mehr
- Seite 2 Ampere im Test: Technik-Details für Geeks
- Seite 3 Ampere im Test: Founders Edition 3.0
- Seite 4 Ampere im Test: Spiele-Benchmarks in WQHD, UWQHD und Ultra HD
- Seite 5 Ampere im Test: Lautheit, Leistungsaufnahme, Effizienz
- Seite 6 Ampere im Test: Zusammenfassung mit Fazit

Ist das so richtig zusammen gefasst?
Also ich werde mir sicher auch sowas kaufen und dabei auch sicher darauf achten, dass die Karte möglichst viele 8-polige PCIe Stecker hat, aber dass wir alle schon verrückt sind das will ich ja wenigstens mal gesagt haben, wo es ja eh keinen interessiert
Ist das so richtig zusammen gefasst?
Tatsächlich gibt es mittlerweile Grenzwerte für Bürorechner, aber eben nicht für "Exoten" wie die Gamingmaschinen. Zudem bleibt dir zumindest die Wahl deinen Strom aus Quellen zu beziehen die weniger dramatische Auswirkungen haben (ja du hast sogar die Wahl für dich die Entscheidung zu treffen welcher genauen Variante du diese Eigenschaft am ehesten zutraust) als der deutsche Standardmix.
Zum Punkt dass man sich früher mehr über die TDPs aufgeregt hat:
Was den Kunden am Ende gestört hat war die Lautstärke. Die GF5 z.B. sind berühmt geworden weil sie so gerauscht haben, nicht wirklich wegen des absoluten Verbrauches.
den eine 3070 mit ca 2080ti leistung dabei aber nur mit 8gb vram ?
ohje ohje.
keine ahnung was sich huag mit den 29.10 bezwecken will, aber lustig wird es alle mal werden.
Edit:
vll überrascht nv und bringt die 3070 direkt mit 16gb vram, da die 3070 mit nur 8gb vram, einfach zu armselig gegenüber rx 6800xt mit 16gb vram ausehen würde
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Wo soll das eigentlich hinführen, mal die Tatsache, dass man ja nun auch Recheneinheiten im Rechner hat, die auf dedizierte KI Leistung, also auf die KI Leistung von GPU-Compute Serverhallen, zurückgreifen kann, bei Seite!!!???
Ich denke, dass man das nicht mal kritisch betrachten muss, um zu denken, dass sämtliche Vorsätze die irgendetwas mit Vernunft bezüglich Ökologie und dem sicheren Umgang mit KI Rechenleistung zu tun hatten, einfach ausgeblenet wurden und nun irgendwie so getan wird als hätte es derartiges nie gegeben.
Da passt es ja auch gut, dass neue "effizientere" also stärkere PSU´s eingeführt werden, quasi von Intel vorgegeben und auf den Grafikkarten neue Stecker eingeführt werden bei denen niemand ohne weiteres noch weiß, wieviel Strom da maximal durchfließen kann, nur dass es ne Menge ist ??!
Tja was will man machen wenn das halt so ist, wenn die Industrie und der Markt der haltlosen"" Unvernunft"" nicht nur freie Bahn lassen, sondern sie sogar als Standard vorgeben!!??
Man kann wohl nur hoffen, dasss es nvidia schafft durch den etwas feineren Fertigungsprozess der bei TSMC( erstmalig von mir richtig geschieben übrigens) die Sache wieder etwas zu kompensieren.
Aber aus Erfahrung weiß man ja, dass jedwedge Effizienz aus ökonomischer Sicht, sehr schnell in Mehrleistung umgewandelt wird und schon ist die Messlatte an erwarteter Leistung wieder ein Stückchen höher gelegt.
Also ich will sicher kein Spielverderber sein und werde sicher diesen Wahnsinn auch, oder sogar im höchsten Maße betreiben, sobald es mir möglich ist. Trotzdem hab ich das Gefühl, dass das Ganze etwas übertrieben unmoralisch erscheint???!!
Aber das ist kein Schuh den sich die Gamer oder Harware User anziehen sollten, sondern die Industrie?
Keine Ahnung, in der Vergangenheit, die ja nicht mehr existent ist, hat man sich wer weiß wie aufgeregt wenn ein max. TDp von 250Watt überschritten wurde. Das war doch ein Rahmen an den sich jeder Chiphersteller wie Boardpartner unbedingt halten musste, der das Maximun an dem darstellte was noch irgendwie vertretbar ist.
Jetzt interessiert es plötzlich niemanden mehr, wenn das im hohen Bogen überschritten wird. Eine Asus RTX 3080 STrix hat von grundauf 3 8polige PCIe Stecker, das sind 525 mögliche Watt die da durchgehen können.
Hat man die neuen Stecker eingeführt um dem absurden Anblick von 4 oder sogar 5 x8 poligen PCIe Steckern vorzubeugen??
Also ich werde mir sicher auch sowas kaufen und dabei auch sicher darauf achten, dass die Karte möglichst viele 8-polige PCIe Stecker hat, aber dass wir alle schon verrückt sind das will ich ja wenigstens mal gesagt haben, wo es ja eh keinen interessiert
ja wird so kommen !