Grafikkartenpreise für RTX 3080 & Co.: Stabile Seitenlage? [Update]

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Grafikkartenpreise für RTX 3080 & Co.: Stabile Seitenlage?
Quelle: PC Games Hardware

Jetzt aktualisiert: In der dritten Juli-Woche stellen wir uns (natürlich) erneut die Frage: Gibt es Überraschungen bei RTX 3080 und RX 6800 & Co. zu melden? Letzte Woche zumindest deutete sich eine Stabilisierung an.

Aktualisierung vom 23.07.2021

Am Ende der Woche lohnt sich ein erneuter Blick auf die Situation bei Grafikkarten im PCGH-Preisvergleich. Mit einer Ausnahme gibt es kaum Bewegung, es bleibt im Allgemeinen also bei einer Seitwärtsbewegung. Auffällig günstig sind allerdings zwei Angebote mit der kleinsten Ampere, der RTX 3060. So gibt es die Asus Dual RTX 3060 OC aktuell für rund 525 Euro bei Media Markt, auch bei der Gigabyte RTX 3060 Eagle OC gibt es Angebote bis 570 Euro.

ASUS Dual GeForce RTX 3060 OC


Originalartikel vom 19.07.2021

Wir erinnern uns wehmütig: Seit Anfang Juni sinken die Preise für Next-Gen-Grafikkarten der Serien RTX 30 und RX 6000 kontinuierlich, die Verfügbarkeit verbessert sich seitdem. Seit Anfang Juli ist jedoch eher Stillstand angesagt. Und: Eine leicht beunruhigende Meldung macht die Runde, wonach es gerade bei RTX-30-Grafikkarten vorübergehend wieder zu Lieferproblemen kommen könnte. Wie sieht die Situation zu Beginn der dritten Juli-Woche aus?

Next-Gen-Grafikkarten: Top 10 und mehr

In den aktuellen Top 10 der Grafikkarten im PCGH-Preisvergleich tummeln sich wie schon in der Vorwoche fast nur RTX-30-Grafikkarten - die einzige Ausnahme bildet eine RX 6700 XT von AMD selbst, die auf Ebay weiter für 699 Euro angeboten wird. Das sind immer noch rund 45 Prozent über UVP (479 Euro). Im Gegensatz zur Vorwoche sind aber andere RTX-30-Grafikkarten gefragt, auch wenn die Gigabyte Gaming OC immer noch auf Platz 1 steht: Seit Anfang Juni sank der Preis von 1.800 Euro auf zwischenzeitlich 1.200 Euro herunter, momentan sind aber wieder 1.349 Euro fällig. Das sind 87 Prozent oberhalb der UVP eines Referenzdesigns (719 Euro).

Auf den folgenden Plätzen kommen aber deutlich mehr "kleinere" Karten als sonst. So liegt auf Platz 2 nun die Zotac RTX 3070 Ti AMP Holo, die bei rund 840 Euro stagniert. Zur Erinnerung: Die UVP liegt bei 619 Euro - das sind also "nur" 33 Prozent Aufpreis. Auf Platz 3 folgt dann die erste "Einsteiger"-Karte mit der Asus Dual RTX 3060 V2 OC, die aktuell bei 610 Euro beginnt. Sie lag in den letzten Wochen auch schon mal 50 Euro niedriger.

Insgesamt kann man von einer "stabilen Seitenlage" sprechen, was unter anderem auch die geschätzten Kollegen von 3D Center so sehen. Sie sprechen von einer "Vollbremsung bei den Preisen", was angesichts des weiterhin vorhandenen Abstands zwischen UVP und Straßenpreise bedenklich ist. Wirkliche Gründe für die Entwicklung sehen auch die Kollegen nicht; möglicherweise sind andere Länder, wo man noch höhere Preise als im DACH-Raum erzielen kann, wirtschaftlich momentan attraktiver. Die Hoffnung darauf, dass man schon im August nahe der Listenpreise landet, wird durch die aktuelle Entwicklung jedenfalls zerschlagen. Der RX-6000-Serie konstatiert 3D Center leicht steigende Preise, auch bei RTX 3070 geht es eher hoch. Dafür scheint sich bei der lange Zeit kaum verfügbaren RTX 3060 Ti eine Besserung abzuzeichnen.

GIGABYTE GeForce RTX 3080 Gaming OC

NVIDIA GeForce RTX 3090 Founders Edition

ASRock Radeon RX 6700 XT Challenger Pro OC

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    • Kommentare (87)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von butch111 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von IICARUS
        Und selbst wenn, ich habe das nicht lange betrieben, was sollen sie wegen ein paar 100 Euro machen, mich verknacken...
        Keine Sorge, habe mich schon richtig informiert und dir muss ich hier auch nichts erklären.
        Ist eh n Unterschied ob man Kryptos spekulativ gekauft oder gemined / gefarmed hat
      • Von butch111 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von IICARUS
        Und selbst wenn, ich habe das nicht lange betrieben, was sollen sie wegen ein paar 100 Euro machen, mich verknacken...
        Keine Sorge, habe mich schon richtig informiert und dir muss ich hier auch nichts erklären.
        Ist eh n Unterschied ob man Kryptos spekulativ gekauft oder gemined / gefarmed hat
      • Von IICARUS
        Zitat von coreYalex
        Ist das so? Bist du dir sicher? Ich meine der Freibetrag bezieht sich nur auf eigenständig nutzbare Gegenstände, ich frage mich wie du eine Grafikkarte eigenständig ohne andere Teile benutzen möchtest? In dem Fall kommst du nur mit einem Defekt/Austausch als Reparatur aus der Nummer raus sonst, ganz normal Abschreibungen über 3 Jahre - wie immer.
        Wegen Corona wurde der Freibetrag weggelassen, allerdings wiederum nur auf selbständig nutzbare Geräte, wie ein Laptop z.B. für deinen Computer brauchst du immer Monitor und weitere Peripherie. Frag da lieber nochmal nach
        Und selbst wenn, ich habe das nicht lange betrieben, was sollen sie wegen ein paar 100 Euro machen, mich verknacken...
        Keine Sorge, habe mich schon richtig informiert und dir muss ich hier auch nichts erklären.
      • Von sonny1606
        Zitat von butch111
        Ich hab alleine zur Jahreswende 30k Euro mir auszahlen lassen.....und das war nicht das erste Mal - aber bisher die grösste Summe.
        Ja , es lohnt sich. Nur Asics würde ich niemals kaufen - Ich konnte die ersten Grafikkarten zB wieder zum Neupreis verkaufen Anfang des Jahres
        Und daran sieht man irgendwie auch den Wurm im Kryptowährungs-prinzip. Zu viele Miner etc. verdienen zu viel Geld. Damit ist auch das Kryptowährungsprinzip eine enorme inflationsmaschine. Wenn bei einem Transfer Geld verdient wird geht also immer Geld im System verloren. 1coin geht von links nach rechts, und ein dritter kriegt dabei 0,1coin. Damit ist am Ende jeder Transaktion 1Coin nur noch 0,9 Coin wert. Bei einer begrenzten Währung wie Bitcoin könnte dies irgendwann sehr kritisch werden. Besser wäre durch diese permanente fixe Dauerinflation zumindest eine unbegrenzte Währung. Eigentlich ähnlich wie beim Fiatgeld, nur vollautomatisch, unkontrollierbar. Vorteil und auch gleichzeitig Nachteil ist das der Staat mittel Inflation/deflation dies "manchmal" auch gut einsetzen kann um gewisse Probleme auszusteuern.
        Am Ende ist halt alles relativ und das wichtigste ist das der Staat, die Umwelt und die Menschen funktionieren und nicht irgendeinen Mist bauen. Scheiß egal was man dabei für Geld besitzt. Was nützt es reichan Bitcoin oder $,€,£,¥ zu sein wenn plötzlich Krieg oder Naturkatastrophen ausbrechen.
      • Von sonny1606
        Zitat von butch111
        Falsch....soeben gibts 2823 Dollar zu schürfen pro Jahr mit einer 3090 bei 1% Pool Fee

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Ich seh das anders....Warum können Miner sich Karten kaufen und Gamer nicht?
        Ich bin Gamer und finanzier mir alles mit Mining.

        Gamer heisst nicht perse dumm+mittellos - JEDER darf minen......aber nicht jeder darf den Dollar benutzen (mal drüber nachdenken)
        Ich bin auch Gamer und ganz und gar nicht mittellos. Ich könnte mir eine gpu für 10.000 €. Nur will ich eben nicht, da ich weiß dass dieses produkt ebend nur 350€ wert ist. Und wenn man sich überlegt dass man für einen gaming pc mittlerweile min 2000-3000 zzgl. Monitor auf den Tisch legt, es aber eine echt gute Konsole wie z.b. Die Xbox schon für 500€ gibt dann fängt man als alter pc gamer langsam an zu grübeln. Und Geld besitzen bedeutet nicht dass man aus automatisch dumm rauswirft. Im Gegenteil, ich zocke seit Jahrzehnten mit Aktien, da ich gelernt dass bei Geld sogar die Nachkommastelle relevant ist. Für mich zählt immer, egal was ich kaufe ein gutes P/L Verhältnis, und nicht ob ich genug Geld habe maßlos überteuerte Produkte zu kaufen. Wenn dass so weitergeht wird PC Gaming definitiv sterben. Ich hatte gtx970 für 300€, dann 1070 für 280€, aber ich lege keine 1000€ für eine 3070 auf den Tisch. Und zwar aus prinzip nicht.
      • Von coreYalex Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von IICARUS
        Das ganze muss man aber auch aus gewerblicher Sicht sehen, habe mich daher in meinem Fall im Freibetrag bewegt und daher muss dieser Aspekt für jemand der da ein gewissen Gewinn erzielen möchte, auch mit berücksichtigt werden.
        Ist das so? Bist du dir sicher? Ich meine der Freibetrag bezieht sich nur auf eigenständig nutzbare Gegenstände, ich frage mich wie du eine Grafikkarte eigenständig ohne andere Teile benutzen möchtest? In dem Fall kommst du nur mit einem Defekt/Austausch als Reparatur aus der Nummer raus sonst, ganz normal Abschreibungen über 3 Jahre - wie immer.
        Wegen Corona wurde der Freibetrag weggelassen, allerdings wiederum nur auf selbständig nutzbare Geräte, wie ein Laptop z.B. für deinen Computer brauchst du immer Monitor und weitere Peripherie. Frag da lieber nochmal nach
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