Geforce RTX 3070: Lite Hash Rate-Versionen von Asus rücken näher
Asus hat mittlerweile Produktseiten zur überarbeiteten Geforce RTX 3070 und 3060 am Start. Es handelt sich um die LHR-Modelle (Lite Hash Rate) mit angepasstem Ampere-Chip, die sich schlechter für das Schürfen von Kryptowährungen eigenen sollen. Auch unser PCGH-Preisvergleich listet die Modelle, allerdings noch ohne Verfügbarkeit.
Asus hat "neue" Grafikkarten veröffentlicht beziehungsweise Produktseiten online gestellt. Neu gilt dabei nur unter Vorbehalt, denn es handelt sich im Prinzip um die bekannten Modelle - jetzt allerdings mit "Lite Hash Rate". Spannend ist, dass Asus dies mit einem "V2" auch explizit kenntlich macht, anstatt die Modelle still und heimlich zu aktualisieren. Im Falle der Geforce RTX 3070 wird das Upgrade zudem mit einem LHR-Logo auf der Verpackung ausgewiesen.
Dieses Abzeichen fehlt zwar auf den Kartons der neuen Geforce RTX 3060, aber auch hier gibt es eigene Produktseiten mit V2-Kennung. Ob nun offiziell Teil der "Lite Hash Rate"-Reihe oder nicht: In beiden Fällen kommen angepasste Ampere-GPUs mit Mining-Begrenzung zum Einsatz. Bei den V2-Modellen der Geforce RTX 3070 ist dies der GA104-302, bei den V2-Modellen der Geforce RTX 3060 der GA106-302. In beiden Fällen geht man von einer unveränderten Gaming-Leistung aus.
LHR-Modelle im Preisvergleich, aber nicht nicht lieferbar
Da die erst kürzlich veröffentlichte Geforce RTX 3070 Ti und 3080 Ti bereits ab Werk mit einer "Mining-Bremse" daherkommen, wird es hier keine Neuauflagen geben. Angepasste Versionen der Geforce RTX 3060 Ti und 3080 dürften allerdings nur noch eine Frage der Zeit sein. Unser Preisvergleich listet Asus' Custom-Designs der V2- beziehungsweise LHR-Reihe jedenfalls schon. Gelistet werden zum Beispiel eine angepasste Geforce RTX 3070 Turbo, TUF Gaming (OC), ROG Strix (OC) und Dual OC.
Aufseiten der Geforce RTX 3060 zeigt unser Preisvergleich die Dual OC, die TUF Gaming (OC) und ROG Strix (OC) und Phoenix. Lieferbar sind diese Exemplare allerdings nicht. Da die Lage immer noch angespannt ist, muss man leider davon ausgehen, dass auch diese Grafikkarten nicht zur UVP den Besitzer wechseln werden.
Mehr zum Thema: Geforce RTX 3070 Ti im Test: Wenig Gnade bei den Testern
Asus' günstigste nicht LHR-Version der Geforce RTX 3070 wird von Händlern aktuell für 1.100 Euro angeboten, während man für eine Geforce RTX 3060 aus dem Hause Asus mindestens 750 Euro hinlegen darf. Um die Flaggschiff-Modelle handelt es sich dabei freilich nicht.
Quelle: Asus

Man kann hier also höchstens den Herstellern selbst den Vorwurf machen, dass sie ihre Produkte viel zu niedrig bepreisen bei diesem eher knappen Angebot und der anscheinend großen Nachfrage. Jetzt die bösen privaten Reseller an den Pranger zu stellen, nur weil sie nach den Regeln des Marktes spielen und die unangepasste Preispolitik der Hersteller korrigieren, ist doch total daneben.
Aktuell scheinen die Preise ein wenig zu "fallen", selbst Alternate verkauft gerade ne 3070 für unter 1k ( EVGA )
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Man kann hier also höchstens den Herstellern selbst den Vorwurf machen, dass sie ihre Produkte viel zu niedrig bepreisen bei diesem eher knappen Angebot und der anscheinend großen Nachfrage. Jetzt die bösen privaten Reseller an den Pranger zu stellen, nur weil sie nach den Regeln des Marktes spielen und die unangepasste Preispolitik der Hersteller korrigieren, ist doch total daneben.
Man kann hier also höchstens den Herstellern selbst den Vorwurf machen, dass sie ihre Produkte viel zu niedrig bepreisen bei diesem eher knappen Angebot und der anscheinend großen Nachfrage. Jetzt die bösen privaten Reseller an den Pranger zu stellen, nur weil sie nach den Regeln des Marktes spielen und die unangepasste Preispolitik der Hersteller korrigieren, ist doch total daneben.