Geforce RTX 3060: Hinweis auf neue Mining-Bremse im neuen Treiber
Schon seit Tagen liefert das Netz Hinweise darauf, dass Nvidia eine Mining-Bremse als "Lite Hash Rate" bei neu produzierten RTX-30-Grafikkarten einführt. Im Falle der Geforce RTX 3060 bestätigt dies nun auch der neue Game-Ready-Treiber.
Meldungen über eine neuaufgelegte Mining- beziehungsweise Hash-Bremse kursieren schon seit Tagen. Zur Erinnerung: Die Geforce RTX 3060 hatte eine solche eigentlich an Bord, allerdings hatte Nvidia sie durch ein Treiber-Update versehentlich selbst außer Kraft gesetzt. Weitere Einschränkungen, wie der zwingende Anschluss eines Monitors, fielen schrittweise. Wie Videocardz entdeckt hat, bestätigt nun der neue Geforce-Treiber die Rückkehr der Mining-Bremse - erneut mit Blick auf die Geforce RTX 3060.
Zum Geforce 466.27-Treiber heißt es, dass er den "Hash Limiter" für die Geforce RTX 3060 hinzufügt und für Produkte Voraussetzung ist, die ab Mitte Mai ausgeliefert werden. Grafikkarten, die mit einem GA106-302-Chip auf den Markt kommen, erhalten erwartungsgemäß auch eine neue Device-ID. Abseits der offenbar in Hardware gegossenen Bremse sind weitere Änderungen jedoch unwahrscheinlich.
Nach außen dürften sich die Karten ebenfalls nicht unterscheiden. Ob man ein entsprechendes Modell erhält, kann ein Nutzer im Zweifel nur erkennen, wenn er die Device-ID ausliest - oder, um ganz sicher zu gehen, nach Demontage des Kühlers. Für Miner könnte dieser Umstand zusätzliches Abschreckungspotenziel bergen: Aus Furcht, bereits ein für ihre Zwecke ausgebremstes Modell zu erhalten, greifen sie eventuell gleich zu einer "CMP"-Karte.
Alle RTX-3000-Karten sollen Sperre erhalten: mit einer Ausnahme
Berichten nach wird die komplette RTX-30-Serie, ausgenommen die Geforce RTX 3090, ab Mai nur noch mit einer eingebauten Sperre produziert, welche die fürs Schürfen von Kryptowährung relevante Hash-Rate erheblich limitiert. Um das Ganze fürs Marketing abzurunden, ist jedoch von einer Lite Hash Rate (LHR) statt einer Bremse oder Schranke die Rede. Wer unbedingt schürfen will, kann das also noch immer. Geschäftsmäßig allerdings ergibt es (hoffentlich) keinen Sinn mehr.
Mehr zum Thema: Geforce RTX 3000: Modelle mit Lite Hash Rate angeblich ab Juni im Handel
Für Gamer besteht also wieder Hoffnung auf Grafikkarten zum akzeptablen Preis. Wie weit die Preise fallen, hängt aber von mehreren Faktoren ab. Zum einen schränkt die Corona-Pandemie beziehungsweise der von der Politik beschlossene Maßnahmenkatalog zu ihrer Eindämmung immer noch die Mobilität zahlloser Menschen ein, was Unterhaltungselektronik unheimlich begehrt macht. Zum anderen wird sich zeigen müssen, ob die neue Hash-Bremse hält, was sie verspricht.
Quelle: Videocardz

Da wird pseudomäßig was am Treiber geändert, was innerhalb von Stunden von den Minern "gefixt" wird.
Das juckt aber Nvidia nicht im Geringsten. Hauptsache die Karte werden verkauft und der Rubel rollt.