Geforce RTX 3060: Mining-Schranke durch 6-Dollar-Stecker ausgehebelt
Schürfer von Kryptowährung haben offenbar eine weitere Mining-Sperre der Geforce RTX 3060 ausgehebelt. Dazu müssen sie der Grafikkarte per HDMI-Dummy nur vorgaukeln, dass ein Monitor angeschlossen wurde. Der Preis für einen solchen Stecker: knapp 6 US-Dollar.
Vor dem Launch der Geforce RTX 3060 hatte Nvidia angekündigt, die fürs Mining von Kryptowährung relevante Hash-Rate zu begrenzen. Teilweise wurde diese Sperre bereits durch einen (wohl versehentlich veröffentlichten) Beta-Treiber ausgehebelt. Neben der Hash-Bremse sollen aber auch weitere Mechanismen das Schürfen mit der Mittelklasse-Grafikkarte erschweren. Um eine weitere Sperre zu umgehen, reicht offenbar schon ein sechs US-Dollar teurer HDMI-Dummy.
6-Dollar-Dummy täuscht Monitor vor
Dieser gaukelt der Grafikkarte den Anschluss eines Monitors vor. Den braucht es bei der Geforce RTX 3060 nämlich, während man andere Ampere-Grafikkarten auch reihenweise in Farming-Rigs stapeln kann, ohne überall Displays anschließen zu müssen. Das Funktionieren des sechs Dollar teuren Workaround belegt ein Nutzer aus der Quasar Zone mit einem Setup aus vier Exemplaren der Geforce RTX 3060. Jede dieser Karten erreicht 48 MH/s, in Summe also 192 MH/s. Neue Hardware war dazu nicht erforderlich. Genutzt wurde ein altehrwürdiges Haswell-System mit einem zwei Kerne starken Pentium G3220, wobei ein Gigabyte G1.Sniper 5 als Unterbau fungiert hat.
Mehr zum Thema: Mining ansehnlich: RTX-3090-Bundle mit Wakü nach Art einer Casemod
Mit HDMI-Plug und Beta-Treiber bleibt damit nur noch eine Einschränkung: Eine Geforce RTX 3060 muss mit mindestens acht PCI-Express-3.0-Lanes angebunden sind, was die häufig genutzten x1-Riser nutzlos macht. Mainboards mit möglichst vielen x8- beziehungsweise x16-Slots zu finden, dürfte durchaus noch eine gewisse Herausforderung sein. Mining-orientierte Mainboards bieten normalerweise ein Füllhorn an x1-Anschlüssen.
Quelle: Quasar Zone via Tom's Hardware

Da nun aber dank Mining und Chipknappheit so ziemlich alles im Bereich PC-Hardware Unobtanium ist, und ich dank des neuen Jobs eh deutlich weniger Zeit habe fürs Zocken habe, habe ich das erstmal auf längere Zeit aufgeschoben. Die Zeit des Aufregens ist lange vorbei, ich überfliege nur noch ab und zu den ein oder anderen Artikel wegen der technischen Details.
Was mich allerdings weiterhin leicht kratzt ist die Verfügbarkeit von Ryzen 5000 im Notebooksegment. Mein Schlepptop hat kürzlich den Geist aufgegeben und ich brauche dringend Ersatz. Da AMD bzw. die OEMs nicht liefern können und ich nicht warten kann, werde ich wohl Tiger Lake nehmen müssen...
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MfG Föhn.
Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie manche diesen unsachlichen Dünnpfiff auch noch liken können...
Da die Miner das bessere Geschäft für Nvidia sind, wird es also keine Hardwarebremse geben. Evtl. könnte man mit einem Zusatzchip künstlich die Hashrate bremsen oder, besser noch zukünftig, freischalten.
Das einbremsen mit einem Chip wird nichts bringen, da so was...wenn der Wille/Geld entsprechend da ist...per Hardwaremod irgendwie manipuliert und deaktiviert bekommt.
Wenn aber der Hash per Chip die Hardware "freischaltet", hätte Nvidia einen Schlüssel in der Hand, den man nicht einfach kopieren kann. Und selbst wenn man solche chips irgendwo "kaufen" könnte....einen chip auf ein bestehendes PCB Design, welches explizit nicht darauf ausgelegt ist, auflöten ist eigentlich unmöglich.
Beides ist aber nichts was hier und jetzt mit Ampere machbar ist.
Aber alles was Nvidia in dieser Hinsicht unternimmt dient nur dem Zweck selbst mehr Geld zu scheffeln.
Die 3080ti ist ne 3090 in abgespeckt, wie will nVidia da ne Hardwarebremse in ein paar Wochen einbauen? Mit'n Zollstock abmessen und nen Loch reinbohren?
Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie manche diesen unsachlichen Dünnpfiff auch noch liken können...
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