Geforce RTX 2080 Ti: Untersuchung weiterer Fehlerquellen, wahrscheinlich interne Defekte als Ursache
Nach der Untersuchung weiterer defekter RTX 2080 Ti-Grafikkarten kommt Gamers Nexus zu dem Schluss, dass diese vermutlich Beschädigungen in den Bauteilen beziehungsweise dem PCB haben. Gründe wie eine Überhitzung des VRAMs oder Softwarefehler werden ausgeschlossen. Zumindest scheinen die Hardware-Defekte selten zu sein.
Gamers Nexus hat zwar bereits einige Ursachen für (teil-)defekte RTX 2080 Ti-Grafikkarten gefunden, aber offenbar noch nicht alle: Unter den getesteten Karten gibt es noch weitere Modelle, auf die die bisher entdeckten Fehler nicht zutreffen. In einem weiteren Video werden zusätzliche Fehlerquellen untersucht.
Überhitzung und Softwarefehler werden ausgeschlossen
Demnach hat Gamers Nexus entgegen anfänglicher Gerüchte keine Grafikkarten mit zu hohen VRAM-Temperaturen entdeckt: Selbst die heißeste der getesteten Karten war im Betrieb noch deutlich im Rahmen der Spezifikationen. Auch das explizite Überhitzen der Speichermodule auf 100 Grad Celsius veränderte den Betrieb nicht: Die entsprechende Grafikkarte produzierte weiterhin dieselben Artefakte wie vorher. Trotzdem kann es natürlich in Einzelfällen zu einer Überhitzung des VRAMs kommen, die sich durch Artefakte zeigen könnte.
Ebenso untersucht wurde der Einfluss des Betriebssystems, doch auch hier scheint der Fehler nicht zu liegen: Sowohl unter Ubuntu 18.04 als auch unter Windows 10 erscheinen die identischen Grafikfehler. Ein Anpassen der Taktraten von VRAM und GPU, des Power Targets und der Lüfter-Drehzahlen half zwar bei einigen Karten, aber bei weitem nicht bei allen. Dasselbe gilt für ein Firmware-Update. Ein Softwarefehler ist damit unwahrscheinlich.
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Auch optische Auffälligkeiten wurden nicht entdeckt: Nur eine einzige der defekten Grafikkarten hatte einen sichtbaren Schaden, der aber nichts mit dem Defekt zu tun hatte. Der tatsächliche Fehler bei den entsprechenden Grafikkarten wird nun im PCB oder in den verbauten Chips vermutet, für die weitere Untersuchung fehlt der Website allerdings das Messequipment.
Es wird auch darauf eingegangen, dass die Ausfallraten der RTX 2080 Ti offenbar tatsächlich nicht ungewöhnlich hoch sind. Trotzdem wird der Aufruhr um die Defekte als zumindest teilweise berechtigt angesehen, da Nvidias manchmal nur langsam auf Anfragen antwortet und die Lieferung eines Austauschprodukts bis zu einen Monat dauern kann. Gerade bei einer so teuren Karte sind entsprechende Defekte mit einer anschließenden Verzögerung natürlich ärgerlich.

man nur noch schwer und ich will auch nicht unbedingt "ältere" Generationen kaufen.
Mich würde interessieren ob die Probleme nun endlich abgeschafft wurden. Sonst habe ich immer das Gefühl mit einer tickenden Zeitbombe zu spielen.
Ich werde die Karte mal eine Woche testen und dann weiterschauen. Ich werde auch einmal schauen ob ich einen Speicher von Samsung verbaut habe
Das wäre dann allerdings ein leicht nachzuvollziehender Grund für Defekte.
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Die Grafikkarte war die beste die ich jemals hatte und unter Last nicht zu hören. Auch die Leistung war unglaublich (ohne Raytracing).
Da mir das alles zu unsicher wurde hab ich einfach mein 14 Tage Wiederfussrecht in Anspruch genommen und mir letztendlich wieder eine RX Vega 64 gekauft.
Echt schade für alle anderen die Probleme haben. Da zahlt man soviel Geld und dann kommt sowas dabei raus.
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