Geforce RTX 2080 Ti: Zweifelhafter Benchmark-Leak zeigt u.a. Leistung in Battlefield 5
Ein nicht gerade kleiner Youtube-Kanal hat zwischenzeitlich ein Video mit angeblichen Benchmark-Ergebnissen von Nvidias Geforce RTX 2080 Ti veröffentlicht. Genannt wurden Performance-Verbesserungen von gut 20 bis 55 Prozent gegenüber der Geforce GTX 1080 Ti. Der größte Knackpunkt: Das enthaltene Battlefield 5 hätte wohl kaum schon getestet werden können.
Zurzeit machen angebliche Benchmarks zur Geforce RTX 2080 Ti die Runde, die ihren Ursprung beim türkischen Youtube-Channel PC Hocası TV haben. Das entsprechende Video wurde offline genommen, zahlreiche Screenshots lassen sich jedoch auf Reddit finden. Eine grundlegende Glaubwürdigkeit gibt es, weil der Kanal knapp 100.000 Abonnenten hat und viele Videos selbst hochwertig produziert. Auf der anderen Seite wird die angeblich eingesetzte Geforce RTX 2080 Ti nicht einmal gezeigt.
Geforce RTX 2080 Ti angeblich in Battlefield 5 getestet
Außerdem zeigte der Kanal auch einen Benchmark in Battlefield 5. Das ist bisher noch nicht veröffentlicht, außerdem gibt es zurzeit weder eine offene noch eine geschlossene Beta-Phase, in die man hineinkommen könnte, ohne vielleicht mit einem Entwickler befreundet zu sein. Gemessen habe der Channel dort durchschnittlich 54,5 Fps mit der Geforce GTX 1080 Ti und 75,2 Fps mit der Geforce RTX 2080 Ti (+38 Prozent). In anderen Spielen lägen die Verbesserungen zwischen 22 (Call of Duty: WW2) bis 55 Prozent (Far Cry 5), wobei nirgendwo das Testprozedere erläutert wurde. Das 3DCenter hat die Daten zusammengefasst und kommt auf ein durchschnittliches Fps-Plus von 37,5 Prozent von den gezeigten Ergebnissen der Geforce RTX 2080 Ti auf die Geforce GTX 1080 Ti.
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Letztendlich sollte man den Leak nicht für absolut bare Münze nehmen. Selbst wenn die Turing-Grafikkarte zur Verfügung gestanden haben sollte, wäre nicht klar, ob ein passender Launch-Treiber genutzt wurde. Nvidia selbst spricht öffentlich von einem Performance-Plus von 35 bis 45 Prozent in Spielen, welche die Tensor- und Raytracing-Kerne nicht nutzen. In neuen Titeln können DLSS (Deep Learning Super Sampling) und eine Beleuchtung per Raytracing optische Vorteile bieten, die ältere Grafikkarten nicht (performant) darstellen könnten.


Prinzipiell finde ich RT aber spannend, das bringt mal wieder neuen Wind und erspart potenziell viele Tricksereien, die oft zu Artefakten geführt haben und auch ordentlich Leistung gefressen haben.
Wenn bspw. anstatt jeden Pixels, wie es korrekt wäre, nur jeder 4. dazu hergenommen wird, und am Ende dies alles mit "normalen" Rasterizing vermischt wird, dann ist dies auch "Murks".
mfg
Klar, wenn man einen inneren Kaufzwang spürt, sobald etwas neues angekündigt wird, hat man ein Problem. Vor allem wennman diesem nachgibt bevor auch nur andeutungsweise klar ist was denn da kommt und was es kann.
Aber dagegen gibt es zum Glück ausser dem Besuch beim Psychater auch andere Mittel: RL
Nvidia Turing: Spiele-Benchmarks der RTX 2080 Ti mit Fragezeichen - ComputerBase