Nvidia: Geforce RTX 2080 Ti & RTX 2080 für 4K-60-Fps-Gaming
Nvidia hat es sich nicht nehmen lassen, auf der Hausmesse GTC Japan 2018 über die Geforce RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070 zu sprechen. Zwei Folien sorgen dabei für Gesprächsstoff: Sie beinhalten relative Performance-Angaben der zwei großen Turing-Grafikkarten im Verhältnis zu den Pascal- und Maxwell-Vorgängern.
Zurzeit bereitet Nvidia die Veröffentlichung seiner ersten beiden Geforce-Grafikkarten aus der Turing-Generation vor. Bis die Testberichte voraussichtlich am 19. September, einem Tag vor der Markteinführung, erscheinen werden, gibt es ausschließlich Performance-Aussagen vom Chiphersteller selbst. Solche hat Nvidia jüngst im Rahmen der Hausmesse GTC Japan 2018 getroffen, auf der CEO Jensen Huang traditionell die Eröffnungs-Keynote hielt.
Turing für vollaufgedrehtes Ultra-HD-Gaming mit 60 Fps
Von besonderem Interesse sind zwei Folien, die sich mit dem Thema 4K- beziehungsweise Ultra-HD-Gaming bei stabilen 60 Fps beschäftigen. Laut Nvidia seien "viele moderne Spiele zu leistungshungrig, um flüssig in 4K/Ultra HD zu laufen, sogar mit den aktuell schnellsten GPUs". "Als Ergebnis wird die magische 60-Fps-Marke, die Spieler fordern, selten erreicht". Laut Nvidia soll sich das mit Turing ändern: "Turing ist die erste GPU[-Architektur], die endlich die Performance für die forderndsten modernen Spiele mit vollaufgedrehten Einstellungen schafft" - gemeint ist das inklusive Kantenglättung à la TAA. Diese 60-Fps-Marke soll in klassischen Spielen ohne Raytracing oder DLSS auf den Tensor-Kernen die Geforce RTX 2080 erreichen. Die RTX 2080 Ti falle entsprechend noch ein Stück schneller aus, wobei keine absoluten Zahlen genannt werden. Auf Reddit und im 3DCenter wurden die Pixel im Verhältnis zur 60-Fps-Markierung gezählt, wonach beide Turing-Grafikkarten grob 50 Prozent auf die direkten Vorgänger GTX 1080 Ti und GTX 1080 drauflegen müssten - natürlich ist das aber nur eine sehr grobe Schätzung.
Mehr zu Turing: Nvidia kündigt Geforce RTX 2080 Ti, RTX 2080 & RTX 2070 an - Preise, Spezifikationen & Verfügbarkeit
Die Nutzung von "Deep Learning Imaging" nennt Nvidia auf einer separaten Folie, auf der die Geforce RTX 2080 Ti und RTX 2080 noch einmal ein gutes Stück schneller ausfallen. Gemeint ist die Nutzung von Deep Learning Super Sampling, kurz DLSS, das die Kantenglättung über die Tensor-Kerne laufen lässt. Ein trainiertes neuronales Netzwerk kann bestimmen, wie das Bild im Bestfall aussähe und somit Bildinformationen auffüllen. In der Standardeinstellung wird die Anzahl der AA-Samples verringert, also die interne Render-Auflösung dynamisch angepasst, um Leistung einzusparen - mit Hilfe der KI soll man das im fertigen Bild aber nicht sehen. Weil Pascal die Tensor-Kerne noch nicht hat und daher kein DLSS beherrscht, fällt der relative Unterschied größer aus. Spiele müssen die Technik allerdings explizit beherrschen. Ein separater DLSS-Modus sieht die reine Kantenglättung ohne "Upscaling" (bei voller Render-Auflösung) vor.

Nein, Turing wird mir nicht gerecht. Ich sehe in Pascal das lukrativere Angebot. Das Raytracing sollte kein Kaufargument sein und zur letztendlichen Leistungsfähigkeit ist zum momentanen Standpunkt sowieso nicht viel bekannt.
Seine Käuferprofil der letzten 2 Generationen nach zählt er auch zu den "Degradierten" wenn er kaufen würde (Wovon ich nicht ausgehe).
Ich denke, dass meine These der Normativen Ökonomik unterzuordnen ist, weil die Wertvorstellung des Kapitalismus keiner Normativität folgt. Was Du beschreibst, das ist dem Marktgleichgewicht geschuldet. Und ich denke nicht, dass wir jetzt einen Dissens darüber führen sollten, wie schlecht das kapitalistische System ist, denn der Sozialismus ist es erst recht nicht mit seiner hegemonischen Ideologie zu Unterdrückung, Entwürdigung und Entmachtung. Dieser Volksverblendung hat Mensch und Tier mehr Opfer gefordert als sonstwas.