Geforce RTX 2080 Ti: Mögliche Ursache für defekte Grafikkarten [Update]
Die Founders Edition der Geforce RTX 2080 Ti scheint in überdurchschnittlich hoher Häufigkeit Defekte zu erleiden. Berichten zufolge könnten zwei GDDR6-Speichermodule Schuld tragen, die schlichtweg überhitzen könnten. Das würde auch erklären, warum die Boardpartner kaum bis gar nicht von dem Problem betroffen seien.
Update vom 06.11.18:
Roman "der8auer" Hartung hat in einem Video die RMA-Raten der Geforce-RTX-2080-Ti-Grafikkarten bei Caseking thematisiert. Logischerweise werden dort nur Custom-Designs der Boardpartner und nicht Nvidias Founders Editions verkauft und natürlich sind die Zahlen mit Vorsicht zu genießen, da die Turing-Grafikkarten erst seit einigen Wochen verkauft werden. Bislang gebe es jedoch keinerlei Auffälligkeiten - im Gegenteil: Die RMA-Quoten der Geforce RTX 2080 Ti und RTX 2080 seien mit 1,4 beziehungsweise 0,17 Prozent noch sehr gering. Die Geforce GTX 1080 liege bei recht hohen 7,1, die Geforce GTX 1080 Ti bei 4,6 Prozent. Letzterer Wert sei normal für eine Grafikkarte. Die Angaben nähren die Vermutung, dass es sich um ein FE-spezifisches Problem handelte, sofern die Defekte wirklich so ausgeprägt sind.
Originalartikel vom 05.11.18:
In den vergangenen Wochen häuften sich Berichte über Geforce-RTX-2080-Ti -Grafikkarten, die frühzeitig in die ewigen Hardware -Jagdgründe eingehen sollen. Meistens war von Nvidias hauseigener Founders Edition die Rede, wobei nicht ganz klar war, ob das schlichtweg an der schlechten Verfügbarkeit der Boardpartner-Modelle liegt. Die beiden Webseiten tomshw.de und hardwareluxx.de haben nun eine mögliche Antwort parat, warum speziell die Founders Edition der Geforce RTX 2080 Ti von überdurchschnittlich hohen Defektquoten betroffen sein könnte (via 3DCenter).
Heißer GDDR6-Speicher bei der Geforce RTX 2080 Ti FE
Dazu wurden IR-Bilder mit einer Wärmebildkamera aufgenommen, welche die Temperaturentwicklung auf dem PCB unter Last veranschaulichen. Dabei fällt auf, dass die zwei GDDR6-Speichermodule rechts neben der TU102-GPU über 90 °C erreichen können und damit recht heiß werden. Der Grund: Die beiden Chips liegen genau zwischen der GPU und den VRM-Phasen, die Stromversorgung verläuft also direkt darunter, wodurch der Speicher von unten erhitzt wird. Defekter RAM würde erklären, warum es häufig zuerst zu Bildfehlern und später gegebenenfalls zu Komplettausfällen kommt. Problematisch ist da Nvidias Kühllösung, die genau an dieser Stelle keinen Axiallüfter sitzen hat. Die Geforce RTX 2080 (ohne Ti) mit der gleichen Kühllösung wäre demnach nicht direkt betroffen, weil dort kleinere Ströme fließen.
Mehr zum Thema: Geforce RTX 2080 Ti: Auffällig viele Berichte über Defekte und Probleme
Laut tomshw.de versuchten die Boardpartner mindestens bei den höherpreisigen Custom-Designs, die Kühlung des GDDR6-RAMs bestmöglich von jener der Spannungswandler abzukoppeln, um die Speichertemperaturen zu verringern. Teilweise werde das Prinzip auch bei den günstigeren Modellen der Geforce RTX 2080 Ti umgesetzt. Das würde die Anmerkung von gamersnexus.net erklären, dass es bei Nvidias Boardpartnern keine außergewöhnlich hohen RMA-Quoten im Falle der Turing-Grafikkarte gebe.

Warum sollte es nichts mit dem Thema zu tun haben? Weil es keine 2080TI ist?
Aber spielt ja auch keine Rolle, las die Karte zurückgehen und gut ist’s, das ist ein klarer Garantiefall.
Nur Werks OC, hab die Karte aber mal Manuell auf minimum runter getaktet und trotzdem waren die Artefakte noch da.
Warum sollte es nichts mit dem Thema zu tun haben? Weil es keine 2080TI ist?
Ich frag mich, wie man Artefakte übersehen kann, die auf drei Bildern die Hälfte des Bildschirms einnehmen?
Könnte beispielsweise zu viel Anpressdruck des Kühlers sein.
Gesendet von meinem HTC mit Tapatalk
Sieht für mich auch eher nach GPU Problem aus.
Ist die Karte übertaktet.