Asus ROG Geforce RTX 2080 Ti Matrix: AiO-Wasserkühlung im Triple-Slot-Design

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Asus ROG Geforce RTX 2080 Ti Matrix: AiO-Wasserkühlung im Triple-Slot-Design (8)
Quelle: Asus

Asus hat mit Nvidias Turing-Generation eine neue Matrix-Grafikkarte als Topmodell vorgestellt. Die ROG Geforce RTX 2080 Ti Matrix integriert einen kompletten Wasserkühlungskreislauf innerhalb des Triple-Slot-Designs. Statt wie bei einer klassischen AiO-Wakü einen externen Radiator zu verwenden, sitzt er direkt auf dem PCB.

Nachdem Asus zuletzt mit Nvidias Geforce GTX 980 Ti und AMDs Radeon R9 290X Grafikkarten unter der Marke Matrix auf den Markt gebracht hat, steht mit der aktuellen Turing-Generation wieder ein solches in den Startlöchern. Zur CES 2019 hat Asus die ROG Geforce RTX 2080 Ti Matrix angekündigt, die das gleiche PCB wie die ROG Strix nutzt, sich mit einer neuen Kühllösung aber preislich und leistungstechnisch darüber positioniert.

Geforce RTX 2080 Ti mit AiO-Wakü, aber ohne externen Radiator

Der Nvidia-Boardpartner spricht von der ersten komplett integrierten All-in-One-Wasserkühling in einer Grafikkarte. Herunter gebrochen heißt das: Der Aluminiumkühlkörper ist für die Wärmeübertragung zur GPU nicht mit Heatpipes durchsetzt und nutzt keine Vapor-Chambor als Basisplatte, stattdessen wird die Abwärme mittels Wasser abgeführt - ob Kupfer- oder Aluminiumrohre eingesetzt werden, verrät Asus nicht. Der Wakü-Block mit vergrößerter Kupferbodenplatte soll neben der TU102-GPU auch den GDDR6-Speicher kühlen. Die Spannungswandler müssen mit Lamellen im Aluminiumgussrahmen auskommen.

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Um den GPU-Block möglichst flach zu halten und somit die Kühlfläche des darüber liegenden Radiator zu maximieren, sitzt die Pumpe anders als bei den meisten All-in-One-Lösung extern links daneben. Die Durchlüftung übernehmen drei 90 mm große Axiallüfter, wie man sie bereits von der ROG Geforce RTX 2080 Ti Strix kennt. Asus gibt an, dass die ROG Matrix durch den Wärmetransport per Wasser bei gleicher Leistungsaufnahme und Lautstärke 7 Grad Celsius kühler agieren soll als ihr Schwestermodell. Beide belegen drei Steckplätze (Triple-Slot), wobei die ROG Geforce RTX 2080 Ti Matrix wegen des letztendlich kleineren Kühlkörpers leichter ausfällt. Mit den größten Vorteil einer Wasserkühlung, die Abwärme direkt aus dem Gehäuse abtransportieren zu können (mit herausblasendem Lüfter), kann Asus mit dem Konzept nicht mitnehmen, dafür ist die Montage so einfach wie bei einer "normalen" Grafikkarte. Abzuwarten bleibt, ob die Pumpe nicht womöglich Vibrationen und damit unangenehme Geräusche verursacht.

Asus' schnellste Grafikkarte

Unterm Strich nennt Asus bei der ROG Geforce RTX 2080 Ti Matrix einen GPU-Boost-Takt von 1.815 MHz im OC-Modus - normal dürften es 1.800 MHz sein. Der GDDR6-Speicher wird von 7.000 auf 7.400 MHz übertaktet. Das Powerlimit ab Werk liegt bei 300 Watt. Da die gleichen PCBs bei der ROG Strix zum Einsatz kommen, könne Asus die GPUs aus einem vergleichsweise großen Pool selektieren. Bei der ROG Matrix sollen die besten fünf Prozent zum Einsatz kommen. Die Markteinführung ist für den kommenden Februar angesetzt.

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    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von XeloGTX Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Falls es noch einen interessieren sollte. Ich habe mir die Karte für knapp 1500€ vor 2 Monaten gekauft. Und das aus dem Grund, weil mich das Konzept verdammt neugierig gemacht hat. Sie läuft zusammen mit einer CPU-AiO (AMD 3900X) in einem Dark Base 900 Pro. Das Gehäuse kann leider nicht so viel Frischluft in das Gehäuse ziehen, weil es fast überall, wegen Dämmung, zugebaut ist. Ich denke das meine Temps daher auch etwas schlechter sein werden, als wenn diese in einem nicht so zugebauten Gehäuse laufen würde.

        Wenn ich kein manuelles OC betreibe, läuft die Karte von sich aus (in Spielen) auf knapp 1950 bis 2010 MHz und 7400 MHz VRAM-Takt. Aktuell spiele ich viel Borderlands 3 in 1440p mit maximalen Einstellungen. Dort habe ich knapp 70 C° nach mehr als 1 Stunde spielen.

        In Furmark Taktet die Karte mit knapp 1750 MHz und hat nach ca. 30 Minuten Laufzeit 72 C°. Zuvor hatte ich eine Gigabyte GTX 980 Ti Xtreme Gaming (unter Luft) - Diese hatte dort bis zu 85 C° nach 30 Min.

        Was aber der Hauptgrund ist, weshalb ich diese Karte behalten habe: Sie macht auch 2115 MHz 8100 MHz VRAM-Takt mit. Ich hatte vor dieser 2080 Ti noch 2 "normale" 2080 Ti Strix von Asus, wo bei knapp 2050 MHz / 8000 MHz VRAM-Takt Schluss war (mit leichten Bildfehlern). Die übertaktete Matrix macht das ohne Bildfehler und läuft unter Spielen auf maximal 76C° mit diesen Taktraten.

        Ich nutze sie aber aktuell etwas undervoltet mit leichtem OC - 2025MHz/7500MHz und komme da auf 67 C° in spielen und knapp 69 C° in Furmark.

        Ich habe diese Karte auch wegen der deutlich einfacheren Handhabung behalten. Eine Custom WaKü wäre für mich auch in Frage gekommen, aber dazu benötigt man viel mehr drum herum (Pumpe, Radiator, Ausgleichsbehälter, Schläuche, Fittings). in meinem System läuft ein AMD 3900X und dieser hat kaum einen Vorteil von einer Custom WaKü.

        Ich hatte also so gerechnet: ca. 1300€ für GPU und knapp 150€ für einen WaKü-Block, wäre man schon bei 1450€ und hat noch keine komplette Wakü. Im Gesamten wäre ich da bei über 1700€ gelandet, nur um am Ende die GPU sinnvoll zu kühlen. Darüber hinaus wäre ein eventueller Weiterverkauf der GPU, bei vorherigem Wakü Einsatz, auch schwieriger. Kaum einer kauft einen 3 oder 4 Jahre alten Wakü-GPU-Block oder eine so alte WaKü-umgebaute Graka.

        Leiser als meine vorherige 980 Ti ist sie auch – Also denke, ich dass man diese Karte durchaus empfehlen kann, wenn man auf eine komplette Custom-Wakü verzichten kann. Bei einem Intel 9900K-System wäre es auf jeden Fall eine komplette Custom-Wakü geworden.

        Nachtrag:

        Ich hatte die Karte mittlerweile auch mal im offenen Zustand betrieben (Glasseite abgemacht und Front aufgeklappt) Hier habe ich knapp 10 Grad weniger bei allen vorher erwähnten Szenarein. Wenn ich im geschlossenem Gehäuse CPU, RAM und Graka komplett (100% alles, und damit weit weg von der Realbelastung) belaste, heizt sich alles gegenseitig auf. CPU kommt auf 87 Grad (normal um die 65 Grad), Grafikkarte auf etwa 82 Grad (normal etwa 68 Grad) und der Ram geht über die 65 Grad (normal maximal 48 Grad) und verursacht Speicherfehler. Ich will aber auch anmerken, dass sich dabei kein manuell angesteuerter Lüfter schneller als 800 rpm drehte (alle 3 Frontlüfter, 1 Hecklüfter) - Die CPU Radiator-Lüfter (3 Stück) sind an die CPU Temp gekoppelt und drehen mit knapp 1400 rpm (habe ich als max. definiert).

        Lasse ich alles im Automodus, gehen die normalen Lüfter auf 1400 hoch und die Radiator-Lüfter auf etwa 1700 und ich habe 76/75/50 Grad - Wer es leise will, muss mit den Temps dann halt leben mit diesem Gehäuse ^^.
      • Von XeloGTX Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Falls es noch einen interessieren sollte. Ich habe mir die Karte für knapp 1500€ vor 2 Monaten gekauft. Und das aus dem Grund, weil mich das Konzept verdammt neugierig gemacht hat. Sie läuft zusammen mit einer CPU-AiO (AMD 3900X) in einem Dark Base 900 Pro. Das Gehäuse kann leider nicht so viel Frischluft in das Gehäuse ziehen, weil es fast überall, wegen Dämmung, zugebaut ist. Ich denke das meine Temps daher auch etwas schlechter sein werden, als wenn diese in einem nicht so zugebauten Gehäuse laufen würde.

        Wenn ich kein manuelles OC betreibe, läuft die Karte von sich aus (in Spielen) auf knapp 1950 bis 2010 MHz und 7400 MHz VRAM-Takt. Aktuell spiele ich viel Borderlands 3 in 1440p mit maximalen Einstellungen. Dort habe ich knapp 70 C° nach mehr als 1 Stunde spielen.

        In Furmark Taktet die Karte mit knapp 1750 MHz und hat nach ca. 30 Minuten Laufzeit 72 C°. Zuvor hatte ich eine Gigabyte GTX 980 Ti Xtreme Gaming (unter Luft) - Diese hatte dort bis zu 85 C° nach 30 Min.

        Was aber der Hauptgrund ist, weshalb ich diese Karte behalten habe: Sie macht auch 2115 MHz 8100 MHz VRAM-Takt mit. Ich hatte vor dieser 2080 Ti noch 2 "normale" 2080 Ti Strix von Asus, wo bei knapp 2050 MHz / 8000 MHz VRAM-Takt Schluss war (mit leichten Bildfehlern). Die übertaktete Matrix macht das ohne Bildfehler und läuft unter Spielen auf maximal 76C° mit diesen Taktraten.

        Ich nutze sie aber aktuell etwas undervoltet mit leichtem OC - 2025MHz/7500MHz und komme da auf 67 C° in spielen und knapp 69 C° in Furmark.

        Ich habe diese Karte auch wegen der deutlich einfacheren Handhabung behalten. Eine Custom WaKü wäre für mich auch in Frage gekommen, aber dazu benötigt man viel mehr drum herum (Pumpe, Radiator, Ausgleichsbehälter, Schläuche, Fittings). in meinem System läuft ein AMD 3900X und dieser hat kaum einen Vorteil von einer Custom WaKü.

        Ich hatte also so gerechnet: ca. 1300€ für GPU und knapp 150€ für einen WaKü-Block, wäre man schon bei 1450€ und hat noch keine komplette Wakü. Im Gesamten wäre ich da bei über 1700€ gelandet, nur um am Ende die GPU sinnvoll zu kühlen. Darüber hinaus wäre ein eventueller Weiterverkauf der GPU, bei vorherigem Wakü Einsatz, auch schwieriger. Kaum einer kauft einen 3 oder 4 Jahre alten Wakü-GPU-Block oder eine so alte WaKü-umgebaute Graka.

        Leiser als meine vorherige 980 Ti ist sie auch – Also denke, ich dass man diese Karte durchaus empfehlen kann, wenn man auf eine komplette Custom-Wakü verzichten kann. Bei einem Intel 9900K-System wäre es auf jeden Fall eine komplette Custom-Wakü geworden.

        Nachtrag:

        Ich hatte die Karte mittlerweile auch mal im offenen Zustand betrieben (Glasseite abgemacht und Front aufgeklappt) Hier habe ich knapp 10 Grad weniger bei allen vorher erwähnten Szenarein. Wenn ich im geschlossenem Gehäuse CPU, RAM und Graka komplett (100% alles, und damit weit weg von der Realbelastung) belaste, heizt sich alles gegenseitig auf. CPU kommt auf 87 Grad (normal um die 65 Grad), Grafikkarte auf etwa 82 Grad (normal etwa 68 Grad) und der Ram geht über die 65 Grad (normal maximal 48 Grad) und verursacht Speicherfehler. Ich will aber auch anmerken, dass sich dabei kein manuell angesteuerter Lüfter schneller als 800 rpm drehte (alle 3 Frontlüfter, 1 Hecklüfter) - Die CPU Radiator-Lüfter (3 Stück) sind an die CPU Temp gekoppelt und drehen mit knapp 1400 rpm (habe ich als max. definiert).

        Lasse ich alles im Automodus, gehen die normalen Lüfter auf 1400 hoch und die Radiator-Lüfter auf etwa 1700 und ich habe 76/75/50 Grad - Wer es leise will, muss mit den Temps dann halt leben mit diesem Gehäuse ^^.
      • Von shootme55 BIOS-Overclocker(in)
        AW: Asus ROG Geforce RTX 2080 Ti Matrix: AiO-Wasserkühlung im Triple-Slot-Design

        Zitat von EyRaptor
        Wenn die Pumpe ausfällt nach 2 Jahren ............
        ... kauft man sich eine neue Karte. Wer sich so ein Teil leistet baatelt entweder sofort oder garnicht.
      • Von EyRaptor BIOS-Overclocker(in)
        AW: Asus ROG Geforce RTX 2080 Ti Matrix: AiO-Wasserkühlung im Triple-Slot-Design

        Wenn die Lüfter ausfallen, dann schnallt man 120 mm drauf und freut sich über bessere Temperaturen.
        Wenn die Pumpe ausfällt nach 2 Jahren ............
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        AW: Asus ROG Geforce RTX 2080 Ti Matrix: AiO-Wasserkühlung im Triple-Slot-Design

        Und was ist, wenn da mal ein oder mehrere Lüfter oder die Pumpe aussteigen?
      • Von shootme55 BIOS-Overclocker(in)
        AW: Asus ROG Geforce RTX 2080 Ti Matrix: AiO-Wasserkühlung im Triple-Slot-Design

        Entzieht sich für mich jeder Sinnhaftigkeit die Physik wird man damit nicht aushebeln können. Somit bleibt die Radiatorfläche gleich, nur die Geschwindigkeit des Wärmetransports wird besser. Sobald der Radiator auf Temperatur ist müsst der Vorteil weggeblasen sein, aber wir haben Physiker hier im Forum die mich gern entkräften dürfen.

        Ist glaub ich eher ein Gimmick für Leute die was einzigartiges suchen mit zu viel Geld am Konto...
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