Geforce RTX 2080 Super im Test: Benchmarks in Spielen
Quelle: PC Games Hardware
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Geforce RTX 2080 Super im Test: Benchmarks in Spielen

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Auf der zweiten Seite unseres Tests der Geforce RTX 2080 Super geht es um die Benchmark-Ergebnisse und den GPU-Leistungsindex.

Geforce RTX 2080 Super im Test: Benchmarks/Leistung

Genug der Theorie, kommen wir zu den allseits beliebten Benchmark-Balken. Wie schlägt sich die neue Geforce RTX 2080 Super in der Spiele-Praxis? Das überprüfen wir anhand des neuen PCGH-Grafikkarten-Parcours 2019+. In diesem Online-Test präsentieren wir Ihnen die Leistungsdaten aller 20 Test-Spiele in den nunmehr vier Test-Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD.

Selbstverständlich dürfen dabei Vergleichskarten nicht fehlen, sodass wir das Testfeld sowohl mit den Vorgänger-Grafikkarten als auch diversen Modellen von AMD und älterer Jahrgänge ergänzen. Am Ende wartet der neue PCGH-Leistungsindex auf Sie, welcher wie gehabt Referenzkarten untereinander zeigt. Dabei gibt es nur eines zu beachten: Wir bilden die Gesamtleistung ab, nicht aber die Einzelindizes der vier Auflösungen. Diese finden Sie in der kommenden PCGH 09/2019, zusammen mit weiteren Testkarten. Weitere Informationen zu den dynamischen PCGH-Online-Benchmarks liefert das folgende Video.

Beachten Sie bitte, dass wir alle Benchmarks mit frischen Treibern, der aktuellen Windows-10-Version 1903 und aktuellen Spielversionen erstellt haben. Die Daten sind folglich direkt am Puls der Zeit und repräsentieren die Grafikkartenleistung in modernen Spielen. Falls Sie Fragen und Anmerkungen zu den Benchmarks, dem Ablauf oder der Auswahl haben, stellen Sie diese bitte im oben verlinkten Artikel.

Geforce RTX 2080 Super im Test: Auswertung & Leistungsindex

Die Geforce RTX 2080 Super Founders Edition arbeitet in unseren Benchmarks mit mindestens 1.860 und bestenfalls 1.935 MHz. Die alte, werkseitig übertaktete RTX 2080 Founders Edition rangiert stets zwischen rund 1.800 und 1.875 MHz - der von Nvidia als "typisch" angegebene Boost wird von unseren Mustern folglich stets übertroffen. Die eingangs erwähnte theoretische Differenz von gut 5 Prozent GPU- und fast 11 Prozent Speicherleistung gilt somit in allen Benchmarks. In Ermangelung weiterer Unterschiede landet die RTX 2080 Super genau dort, wo man sie erwarten würde:

Rund fünf Prozent liegen im Mittel zwischen RTX 2080S und RTX 2080. Das legt erneut den Schluss nahe, dass die Turing-Architektur effizient mit ihrer Speichertransferrate hantiert und primär von erhöhter Rechenleistung profitiert (welche in diesem Fall 1:1 durchschlägt). Übertakter widmen sich folglich dem Ausreizen der GPU.
Nvidia Geforce RTX 2080 Super im Test: Die schnellste 8-GiByte-Grafikkarte (12) Quelle: PC Games Hardware Nvidia Geforce RTX 2080 Super im Test: Die schnellste 8-GiByte-Grafikkarte (12)


Benchmark-Methodik: Aufheizen ...

Aufgrund einiger Leserfragen möchten wir an dieser Stelle erneut auf die Testmethodik bei Spiele-Benchmarks eingehen. Diese gilt immer, auch wenn wir diesen Textabschnitt nicht erneut publizieren. Ausnahmslos jedem PCGH-Grafikkarten-Benchmark vorgeschaltet ist eine Aufwärmphase: Jede Grafikkarte wird vor der ersten Messung fünf Minuten in dem zu messenden Spiel unter Last gesetzt, damit sich praxisnahe Temperaturen einstellen. Mit diesen ergeben sich automatisch praxisnahe GPU-Boost Frequenzen; jede moderne Grafikkarte startet Spiele mit einem höheren Takt als unter dauerhafter Last. Eine solche erzeugt jeder Spieler am heimischen PC, während "Aus dem Regal und losgemessen" unrealistisch wäre. Wir nehmen keinerlei Eingriff mittels Tools vor, der Takt kommt, wie er kommt.

... von Referenzkarten

Bei der Wahl der spezifischen Grafikkarten setzen wir nach wie vor auf den Kompromiss "Referenzdesign", es kommen keine Modelle der AMD- und Nvidia-Boardpartner zum Einsatz. Das wirkt auf den ersten Blick praxisfern, da die meisten Spieler und PCGH-Leser auf Custom-Designs (mit werkseitiger Übertaktung) setzen, hat jedoch gute Gründe. Der erste, so banal er klingen mag, ist, dass wir irgendwo eine Basislinie einzeichnen müssen. Wo, wenn nicht bei der Herstellervorlage, liegt diese? Bei einer "typischen" Herstellerkarte? Welche ist typisch, warum ist sie das und bleibt sie das auch nach Veröffentlichung weiterer Designs?

Die Wahl ist in jedem Fall anfechtbar. Das ist zwar auch unsere Entscheidung, für die Referenzkarten respektive Founders Editions spricht jedoch der zweite, wichtigere Grund: Sie sind zum Start verfügbar. Ein aktuelles Beispiel: AMD veröffentlicht die RX-5700-Grafikkarten und wir testen sie nicht, weil sie ausschließlich im Referenzdesign verkauft werden; Modelle mit Custom-Kühlung erscheinen später. Das ist für keinen Beteiligten ein gangbarer Weg. Wir bleiben daher bei den Referenzdesigns, planen jedoch ergänzende Tests.

Was wir auch testen, jede abgedruckte Zahl ist ein Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung. Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel.

Taktraten in den Benchmarks

Aus dem Vorwärmen und der Wahl der Grafikkarten ergeben sich praxisnahe, wenngleich relativ niedrige GPU-Boost-Frequenzen. Custom-Designs der Hersteller erreichen in der Regel mithilfe werkseitiger Übertaktung und besserer Kühlung dauerhaft höhere Frequenzen. Welche Taktraten bei den Tests anliegen, geben wir in den Benchmarks an. Beachten Sie bitte, dass es sich aus technischen Gründen um einen globalen Mittelwert über alle Benchmarks handelt (das CMS mag es nicht, wenn wir unterschiedliche Zusatzdaten unter die jeweiligen Grafikkarten schreiben). Je nach Spiel und Auflösung kommt es zu Boost-Abweichungen um rund 100 MHz in beide Richtungen. Die angegebene Taktrate ist somit nur ein Richtwert, über die 20 Tests in 4 Auflösungen jedoch valide - und allemal besser, als über die Frequenzen komplett im Dunkeln gelassen zu werden.

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  1. Seite 1 Geforce RTX 2080 Super im Test: Vorstellung und technische Daten
  2. Seite 2 Geforce RTX 2080 Super im Test: Benchmarks in Spielen
  3. Seite 3 Geforce RTX 2080 Super im Test: Kühlung, Taktraten, Lautheit, Verbrauch
  4. Seite 4 Geforce RTX 2080 Super im Test: Unser Fazit
    • Kommentare (288)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Hat Raff doch schon voriges Jahr eingesehen
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Zik7 BIOS-Overclocker(in)
        Aussage im Test: "Unsere kühne Vorhersage lautet, dass alle 8-GiByte-Grafikkarten spätestens Ende 2020, mit dem Release der neuen Konsolengeneration, große Probleme bekommen werden. Wer bis dahin relativ günstig spielen möchte, kann den Schritt wagen. Zukunftssicherer ist jedoch, sich auf dem Gebrauchtmarkt nach einer RTX 2080 Ti (ab ca. 800 Euro) umzusehen."

        Jetzt haben wir September 2023 und die 2080 Super ist immer noch eine gute Karte für WQHD. Habe gerade eine EVGA für 188€ ersteigert!
      • Von KnollenRick Schraubenverwechsler(in)
        Naja, genug Leistung für die Entwicklung von GTA 6 hat sie auf jeden Fall. ?✌️
      • Von Huggy2Bear Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ja bei ek ist es jetzt auch gelistet mit den super Karten
      • Von Quat BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Huggy2Bear
        weiß hier jemand ob sich das pcb geändert hat bezüglich wasserblöcke oder passen die non superblöcke ?
        Schau bei den Herstellern vorbei. Tauchen die Super in den Kompatibilitätslisten auf, hat sich nichts geändert. Auf‘s Forum würd‘ ich mich heute noch nicht verlassen.
      Direkt zum Diskussionsende
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