Asus RTX 2080 Turbo vs. Nvidia Founders Edition: Lautheit, Verbrauch, Fazit
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Asus RTX 2080 Turbo vs. Nvidia Founders Edition: Lautheit, Verbrauch, Fazit

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Auf Seite 3 des Tests "Asus RTX 2080 Turbo gegen Nvidia Founders Edition" geht es abschließend um Lautheit, Verbrauch und das Fazit

Die Frage der Spieleleistung haben wir geklärt, aber wie steht es um Lautheit und Verbrauch bei der Asus RTX 2080 Turbo im Vergleich zur Founders Edition von Nvidia?

Asus RTX 2080 Turbo vs. Nvidia Founders Edition: Lautheit & Verbrauch

Die Leistung der Asus RTX 2080 Turbo fällt konkurrenzfähig aus, doch trifft das auch auf die Disziplinen Leistungsaufnahme und Lautheit zu? Auch das haben wir nach gründlicher Aufheizphase geprüft:

  RTX 2080 Ti Founders Edition RTX 2080 Founders Edition Asus RTX 2080 Turbo 8G GTX 1080 Ti Founders Edition GTX 1080 Founders Edition
Lautstärke        
Leerlauf (Desktop) 0,8 Sone 0,8 Sone 0,6 Sone 0,4 Sone 0,4 Sone
2 LCDs (UHD + FHD) 0,8 Sone 0,8 Sone 0,6 Sone 0,4 Sone 0,4 Sone
UHD-Youtube 0,8 Sone 0,8 Sone 0,7 Sone 0,4 Sone 0,4 Sone
Anno 2070 (UHD) 2,4 Sone 1,9 Sone 3,0 Sone 4,0 Sone 3,2 Sone
Leistungsaufnahme        
Leerlauf (Desktop) 15 Watt 12 Watt 11 Watt 12,5 Watt 9,5 Watt
2 LCDs (UHD + FHD) 59 Watt 42 Watt 42 Watt 15 Watt 11,5 Watt
UHD-Youtube 26 Watt 21 Watt 21 Watt 19 Watt 12 Watt
Crysis 3 (FHD) 263 Watt 224 Watt 211 Watt 225 Watt 175 Watt
Anno 2070 (UHD) 262 Watt 224 Watt 210 Watt 230 Watt 171 Watt
Wolfenstein 2 (synced 60 Fps) 82 Watt 68 Watt 72 Watt 95 Watt -

Im Leerlauf dreht der Radiallüfter der Asus Geforce RTX 2080 Turbo 8G unentwegt; je nach Temperatur sind 950 bis rund 1.000 Umdrehungen pro Minute zu verzeichnen. Die Lautheit beträgt in diesem Zustand in der Regel 0,6 Sone. Das ist etwas weniger als bei der RTX 2080 FE, welche nach erfolgter Treiberinstallation konstant mit 1.500 U/Min und 0,8 Sone Lautheit werkelt. Unter Last wendet sich das Blatt: Die Asus RTX 2080 Turbo fordert ihrem Radiallüfter bis zu 43 Prozent Leistung ab, womit bis zu 1.920 U/Min und 3,0 Sone Lautheit anfallen. Das erzeugte Rauschen ist tief, allerdings hörbar lauter als das Surren der RTX 2080 FE (1,9 Sone) und auch das der RTX 2080 Ti FE (2,4 Sone).

Die GPU der Asus RTX 2080 Turbo wird unter Dauerlast bis zu 82 °C warm, was empfindlich nah am Temperaturlimit liegt. Damit erreicht die RTX 2080 Founders Edition nicht nur eine geringere Lautheit, sondern auch eine um 10 Kelvin geringere Temperatur (72 °C) - trotz größerer Abwärme. Denn wie unsere Messungen belegen, rangiert die Asus RTX 2080 Turbo genau dort, wo man sie erwarten würde: knapp unterhalb ihrer 215-Watt-Boardpower. Um ähnliche Temperaturen zu erzielen, muss der Asus-Lüfter mit circa 60 Prozent Leistung arbeiten, was in einer Lautheit von 6,4 Sone resultiert. Das Duell der Kühler gewinnt Nvidia folglich haushoch - auch gegen sich selbst, wenn man frühere Founders-Editionen zum Vergleich heranzieht.

Weitere Analysen der Kühlleistung in Relation zum Powerlimit bereiten wir derzeit für die kommende PCGH Print (12/2018) vor. Dort finden Sie dann einige Taktverläufe und Effizienzvergleiche.

RTX 2080: "Referenzkarte" gegen FE: Fazit

Vor diesem Test wussten wir bereits, dass Nvidias neue Strategie bei der Founders Edition Auswirkungen hat. Nun kennen wir auch deren Ausmaß: Wer eine radialbelüftete Variante der Geforce RTX 2080 anstelle der 850 Euro teuren Founders Edition kauft, muss mit einem Leistungsmalus zwischen zwei und sechs Prozent rechnen und außerdem eine höhere Lautheit bei ebenso höherer Temperatur in Kauf nehmen. Dafür landet die Abwärme nicht im Gehäuse, was bei beengten PC-Behausungen von Vorteil ist. Die Unterschiede bei der Fps-Leistung sind nicht fühlbar, die Differenz bei der Lautheit aber recht deutlich hörbar.

Selbstverständlich handelt es sich bei diesem Test nur um eine Stichprobe eines speziellen, abgespeckten Herstellerdesigns. Das ist das Kernproblem der Betrachtung: Das Zeichnen einer Basislinie kann nur anhand einer Referenzkarte von Nvidia und AMD geschehen. Andere Hersteller können größeren Materialaufwand bei ihren DHE-Designs (Radiallüftung) betreiben - oder einen noch geringeren. Und dann sind da noch die denkbaren moderaten Designs in der Mitte, welche über zwei Axiallüfter, aber keine werkseitige Übertaktung verfügen. Wir bleiben daher bis auf Weiteres beim gewohnten Schema: Nvidias Founders Edition gilt im PCGH-Wertungssystem als Grundlinie, ihre Leistung, Lautheit, Leistungsaufnahme und natürlich auch der Preis sind der Maßstab. Sie wissen nun, wie das einzuschätzen ist: Diese Modelle erzielen dank starker Kühlung und eines geringfügig erhöhten Powerlimits eine bessere Leistung, als sie es mit einem "traditionellen" DHE-Kühler täten.

Wir sind gespannt, welche Preisregionen die kostenoptimierten Versionen - wie Asus' RTX 2080 Turbo - in den kommenden Wochen und Monaten einnehmen werden. Derzeit geht die Rechnung aus Nutzersicht nicht auf, denn eine leistungsswächere Grafikkarte sollte günstiger sein als eine starke. Sobald sich die günstigsten RTX-2080-Varianten der rechnerischen UVP um 720 Euro annähern, stimmt das Bild.

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  1. Seite 1 Geforce RTX 2080 im Duell: Spar-Design gegen Founders Edition
  2. Seite 2 Test: Asus RTX 2080 Turbo gegen Nvidia Founders Edition: Leistung
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    • Kommentare (66)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DaEins Komplett-PC-Aufrüster(in)
        "Die schwarze Vollverschalung in Dual-Slot-Breite sowie der einzelne 65-Millimeter-Radiallüfter erinnern...."

        Laut Asus Webseite ist es ein 80mm Lüfter?
      • Von DaEins Komplett-PC-Aufrüster(in)
        "Die schwarze Vollverschalung in Dual-Slot-Breite sowie der einzelne 65-Millimeter-Radiallüfter erinnern...."

        Laut Asus Webseite ist es ein 80mm Lüfter?
      • Von elfkerben Schraubenverwechsler(in)
        Die Entwicklung die das Ganze nimmt, gefällt mir gar nicht. Nvidia setzt die Boardpartner unter Druck und letztenendes auch uns Käufer. Die FE schrauben die Preisspirale so hoch, das da nicht viel Spielraum bleibt. Wir bekommen unterhalb der FE's nur "Grütze". Drüber nicht viel besser, aber noch teurer. Zum Schluß bleibt nur die beste Ausbaustufe. Aber man muß bedenken selbst die "Grütze" kostet 719 Euro? Echt ein Witz. Ich hoffe meine 980TI lebt noch lange.

        RTX und die neuen Sachen müssen auch in die kleineren Karten kommen, sonst investiert da keiner rein. Spielspass entscheidet sich ja zum Glück noch nicht, ob man RTX hat.

        Von daher ist es wirklich eine große Abzocke und ich hoffe das sie größtenteils auf den neuen Karten sitzen bleiben. Ich werde jedenfalls nicht wie gedacht auf eine 2080TI umsteigen. Das wäre die einzige Karte die für mein Upgrade in Frage kommen würde.
      • Von jadiger Software-Overclocker(in)
        Die 519 Euro kann man echt mal vergessen, den Turbo bedeutet nichts anders als Stock Kühler der alten Generation.
        Der Spaß mit normalen Kühlern fängt eigentlich erst ab 570 Euro an das wäre die Palit und geht hoch bis über 745 Euro.
        Die meisten Karten kosten deutlich über 600 Euro und ich glaub keiner der die Stock Lüfter kennt wird sich die jemals mehr antun.

        Stock Kühler als Option zu nennen gerade in einem Fachmagazin ist schon irgendwie komisch. Ich glaub keiner würde sich das hier
        kaufen und sollte auch nicht als Tiefpreis gesehen werden. Sondern eher als billig Produkt was es eben auch ist.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Abductee
        Wo sprech ich von Wasser?
        Du hast eine DHE-Grafikkarte?
        Ich habe nur kurz dargestellt, das ich eine empfindliche Natur bin, wenn es um die Akustik geht.
        Und ja, ich habe eine GTX1070 FE!
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von strelok
        Ich brauche hier jetzt nicht viel schreiben. Wir alle wissen jetzt, das Nvidia jetzt der letzte DRECK ist. Zuerst werden Preise wegen Mining manipuliert. - Dann haut Nvida noch eins drauf.
        Einfach nur unterste Schublade was heute mit PC Hardware gemacht wird!! Viel Hype, hoher Preis und dann wird das noch meinstens Online gelobt. Leider auch hier auf PCGH.... einfach nur

        100% Boykott von mir!
        Die Leute hatten sich halt schon (fast) an die Mining Preise gewöhnt, so dass Nvidia dachte, da lässt sich doch noch was machen...
        Eigentlich sogar dumm gelaufen für Nvidia...das Mining-Fieber ist viel zu früh eingebrochen...

        mfg
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