Test: Asus RTX 2080 Turbo gegen Nvidia Founders Edition: Leistung
Asus RTX 2080 Turbo vs. Nvidia Founders Edition: Leistung3.1PCGH-Testmethodik 2018 zum Nachlesen
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Insgesamt ist folglich anzunehmen, dass sich der einzelne Radiallüfter der Asus RTX 2080 Turbo 8G deutlich mehr anstrengen muss, um die Geforce RTX 2080 kaltzustellen. Hilfestellung bekommt er durch die etwas zahmere Spezifikation der GPU: Anstelle von 225 Watt muss sich das Spardesign mit lediglich 215 Watt (-4,4 %) herumschlagen. Wir wir beim Test der RTX 2080 FE gelernt haben, neigt diese aufgrund des eliminierten Temperaturlimits etwas zu Peaks oberhalb der TDP. Ob das bei der Asus RTX 2080 Turbo ebenfalls zutrifft, klären wir direkt nach den Spiele-Benchmarks.
Asus RTX 2080 Turbo vs. Nvidia Founders Edition: Leistung
Wie schnell die Asus Geforce RTX 2080 Turbo populäre Spiele berechnet, haben wir uns anhand von Stichproben angesehen. Diese stellen in Sachen APIs und "Heizleistung" einen Querschnitt durch den PCGH-Parcours dar. Um das volle Lastspektrum abzubilden, testen wir die Grafikkarten in den drei Standardauflösungen 1.920 × 1.080, 2.560 × 1.440 und 3.840 × 2.160 Pixel. Zur Erinnerung: Angetreten ist eine RTX 2080 mit 225 Watt Energiebudget, nominell 1.800 MHz Boosttakt sowie starker Kühlung im Vergleich mit einem 215-Watt-Modell, nominell 1.710 MHz Boosttakt sowie schwächerer Kühlung. Lassen wir zunächst die Ergebnisse sprechen - den real mindestens anliegenden Takt finden Sie ebenfalls in den Benchmarks:
Theorie und Praxis sind im Einklang, die Asus RTX 2080 Turbo unterliegt der Nvidia RTX 2080 Founders Edition in jedem einzelnen Test. Der Abstand beträgt stets zwischen zwei und fünf Prozent, was weniger ist, als die teoretischen Unterschiede annehmen lassen. Anhand dieser Stichproben lässt sich abschätzen, wo die Asus RTX 2080 Turbo respektive eine vergleichbar spezifizierte Karte im PCGH-Leistungsindex landen würde: voraussichtlich zwischen 78 und 80 Indexpunkten. Die Nvidia RTX 2080 Founders Edition erreicht den Wert 81,7, die GTX 1080 Ti Founders Edition hingegen 77,2 Prozentpunkte. Fühlbar ist die Leistungsdifferenz zu keiner Zeit, doch sie ändert mitunter die Platzierung in der Rangfolge. Besitzer eines hochgezüchteten Custom-Designs der GTX 1080 Ti freuen sich außerdem über die Erkenntnis, dass ihre Karte schneller rendert als besagte Einsteigervariante der RTX 2080.
Übrigens: Zwar ist die Asus Geforce RTX 2080 Turbo 8G werkseitig nicht übertaktet, der Hersteller bietet bei der Karte jedoch im hauseigenen Tuning-Tool GPU Tweak II die Option auf einen "OC Mode". Dieser aktiviert einen Takt-Offset von +30 MHz auf die standardmäßigen 1.710 MHz, ohne Powerlimit und Belüftung anzufassen (+1,8 %).
PCGH-Testmethodik 2018 zum Nachlesen
Treue Leser der PC Games Hardware wissen, dass wir mit der Umstellung auf die 2018er-Benchmarks einige Änderungen an der Methodik vornahmen. Neben der spielbarkeitsrelevaten Angabe des P99-Perzentils anstelle klassischer Minimum-Fps haben wir uns entschlossen, Grafikkarten fortan mit freiem Boost zu testen. Waren wir anfangs noch skeptisch, ob der "typische" Boost auch in der Realität und von den Wir heizen alle Karten vor Beginn der jeweiligen Benchmark-Runs zeitaufwändig bei 24 °C warmer, klimatisierter Luftansaugtemperatur vor.
Partnerkarten (durch-)gehalten oder übertroffen wird, hat die Erfahrung bestätigt, dass dies meist der Fall ist. Wir bremsen die Karten daher nicht mehr auf den garantierten Boost ein, was auch die Vergleichbarkeit zu AMD-Modellen wie den Vega-Karten weiter erhöht. Denn hier wird nur ein Maximaltakt vorgegeben, der jederzeit unterschritten werden kann, wenn Leistungsaufnahme oder thermische Gegebenheiten dies erfordern.Geblieben ist der bewusste Verzicht auf ein geschlossenes Gehäuse. Die Auswahl am Markt multipliziert mit der möglichen Lüfterbestückung ist beinahe unendlich und somit in jedem Fall ein isoliertes Beispiel, egal wie viel Mühe man sich beim Simulieren des "typischen" Gaming-PCs gibt. PC Games Hardware testet daher wie gehabt auf einem Benchtable ("Open testbench"),
womit neutrale Bedingungen geschaffen werden. Wir heizen alle Karten vor Beginn der jeweiligen Benchmark-Runs zeitaufwändig bei 24 °C warmer, klimatisierter Luftansaugtemperatur vor, bis sich die Kerntemperatur nicht weiter erhöht. Der GPU-Boost fällt dabei von Spiel zu Spiel und von Auflösung zu Auflösung teils recht unterschiedlich aus. Karten mit Wasserkühlung etwa haben hier naturgemäß einen Vorteil, während manches Radialdesign - speziell im High-End-Bereich - in der Schraubzwinge zwischen Drehzahlbegrenzer und maximal erlaubter Temperatur gefangen ist.

Laut Asus Webseite ist es ein 80mm Lüfter?
RTX und die neuen Sachen müssen auch in die kleineren Karten kommen, sonst investiert da keiner rein. Spielspass entscheidet sich ja zum Glück noch nicht, ob man RTX hat.
Von daher ist es wirklich eine große Abzocke und ich hoffe das sie größtenteils auf den neuen Karten sitzen bleiben. Ich werde jedenfalls nicht wie gedacht auf eine 2080TI umsteigen. Das wäre die einzige Karte die für mein Upgrade in Frage kommen würde.
Der Spaß mit normalen Kühlern fängt eigentlich erst ab 570 Euro an das wäre die Palit und geht hoch bis über 745 Euro.
Die meisten Karten kosten deutlich über 600 Euro und ich glaub keiner der die Stock Lüfter kennt wird sich die jemals mehr antun.
Stock Kühler als Option zu nennen gerade in einem Fachmagazin ist schon irgendwie komisch. Ich glaub keiner würde sich das hier
kaufen und sollte auch nicht als Tiefpreis gesehen werden. Sondern eher als billig Produkt was es eben auch ist.
Du hast eine DHE-Grafikkarte?
Und ja, ich habe eine GTX1070 FE!
Einfach nur unterste Schublade was heute mit PC Hardware gemacht wird!! Viel Hype, hoher Preis und dann wird das noch meinstens Online gelobt. Leider auch hier auf PCGH.... einfach nur
100% Boykott von mir!
Eigentlich sogar dumm gelaufen für Nvidia...das Mining-Fieber ist viel zu früh eingebrochen...
mfg