Geforce RTX 2070 Super: Im Dual-Verbund eine lohnenswerte Sache?
Multi-GPU-Setups sind stark vom Aussterben bedroht und die Anbieter entziehen auch sukzessive die Unterstützung. Es ergab sich aber doch, dass man zwei Geforce RTX 2070 Super zusammenschnallen kann - doch lohnt sich das?
Dual-GPU-Setups sind vom Aussterben betroffen: AMD und Nvidia entziehen dem Konzept zunehmend die Unterstützung. So werden Mainstream-Grafikkarten mittlerweile ohne Unterstützung ausgeliefert oder haben deutliche Einschränkungen. Nvidia hat bei der Geforce GTX 2070 etwa gar kein SLI im Angebot, AMD bietet bei der Radeon RX 5700 XT Crossfire nur unter DirectX 12. Das Konzept hat sich überlebt, wenn man sich vor Augen führt, wie viele Setups tatsächlich im Alltagsgebrauch unterwegs sind.
Dass teurere Grafikkarten noch SLI unterstützen, dürfte mitunter auch auf die OC- und Benchmark-Community zurückzuführen sein. Da zählt reine Rohleistung und für Rekorde lassen sich Multi-GPU-Setups auch seitens des Marketings des Anbieters noch ganz gut einsetzen. Man darf sich aber schon mal die Frage stellen, wie sinnvoll heute Multi-GPU-Setups in Spielen sind. Und das tat Tweaktown.
Durch Marktmechaniken kam dann die Geforce RTX 2070 Super doch noch zum NVLink-Support, der bei Nvidia maßgeblich dafür verantwortlich ist, einen Multi-GPU-Verband zu betreiben. Ein solches Gespann entspringt dem Gedanken, eine nicht ganz so teure Grafikkarte zu kaufen und sie später für mehr Leistung zu ergänzen. Und in den vorgelegten Messergebnissen bei Spielen mit Multi-GPU-Support funktioniert das ganz gut.
Natürlich ist der Mehrwert immer von der Aufgabenstellung abhängig. Mittelerde: Schatten des Krieges gilt als unerbittlich in Sachen GPU-Anforderungen und in 1440p kann man im Gespann durchaus 33 Prozent mehr Leistung erzielen. Wie sinnvoll die Steigerung von 108 auf 144 Fps ist, kommt wieder auf die Präferenzen an. In 2160p wird es schon spannender, weil man zum einen 53 Prozent Mehrleistung im Gespann erzielt, zum anderen die Bildwiederholrate von 66 auf 101 Fps anhebt. Noch deutlicher wird es in Shadow of the Tomb Raider und UHD: Eine RTX 2070 Super liefert gerade so 60 Fps im Mittel. Zwei Modelle schaffen 112 Fps und damit nahezu das Doppelte - und sie sind damit auch schneller als eine Geforce RTX 2080 Ti und gar nicht so viel langsamer als zwei.
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In Zahlen sieht es also ganz gut aus. Besonders Shadow of the Tomb Raider liefert mit 86 Prozent mehr Leistung eine ordentliche Skalierung ab, aber Performance-Zahlen sind nicht alles. Tweaktown kommt trotz guter Ergebnisse zum Schluss, kein Multi-GPU-Rig zu empfehlen. Unterm Strich ist man der Ansicht, dass eine Geforce RTX 2080 Ti die bessere Alternative für dieses Leistungsniveau ist.
Finanziell muss man sehen, dass zwei RTX 2070 Super zusammen und sofort erworben über 1.000 Euro kosten, wenn man günstige Modelle wählt. Das kostet auch eine RTX 2080 Ti, aber man reduziert Probleme wie Mikroruckeln und schlecht skalierende Spiele. Je spezifischer der Anwendungsfall wird, desto interessanter kann Multi-GPU aber werden - vor allem versetzt gekauft, also als Leistungserweiterung eines bestehenden Systems.

Generell sind 8GB für SLI deutlich zu wenig, selbst 11 halte ich da für mittlerweile grenzwertig!
Da spielt die aktuelle Unterstützung für SLI erstmal gar keine Rolle...
Gerade weil man das früher nicht gemacht hat, ist man lange nicht auf die Probleme von AFR aufmerksam geworden und es bedurfte einiger hartnäckiger User, denen aufgefallen ist, dass irgendwas mit der Bildausgabe nicht stimmt und die wissen wollten, was das ist - während selbst Hardwareredaktionen meinten "das passt schon, denn der avg.fps Balken wird länger".
Meine antwort war aus technischer Sicht vollkommen korrekt, also was willst du?
Was erhoffst du dir von solchen komischen Fragen?
Komm schon, bitte knick jetzt nicht ein und komisch finde ich in meinen posts hier erstmal garnix.
Wenn ich was komisch finde lache ich erstmal und bei nicht komischen Fragen Antworte ich erstmal.
Unangemessen in Frage zu stellen, ist immer einfacher als erstmal angemessen zu antworten, verstehe.