Geforce GTX 770 im Test: Spiele-Benchmarks in 1080p und 4K, Overclocking
Die GTX 770 im Test - Nvidia lässt die Geforce GTX 770 vom Stapel: Für 329 Euro plus Mehrwertsteuer ist der GTX-670/680-Nachfolger eine preisliche Kampfansage an AMD. Wie viel besser als die erste Kepler-Generation die Geforce GTX 770 ist, klärt unser ausführlicher Test der High-End-Grafikkarte.
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 770 im Test: Einleitung, Spezifikation
- Seite 2 Geforce GTX 770 im Test: Leistungsaufnahme, Lautheit, Boost 2.0
- Seite 3 Geforce GTX 770 im Test: Spiele-Benchmarks in 1080p und 4K, Overclocking
- Seite 4 Geforce GTX 770 im Test: Fazit
- Seite 5 Geforce GTX 770 im Test: Testsystem
- Seite 6 Bildergalerie
Geforce GTX 770 im Test: Spiele-Benchmarks in Full HD
Die folgenden Benchmarks finden allesamt in Full High Definition (1080p) statt, dem laut Umfragen verbreiteten Standard unter den PCGH-Lesern. In der PCGH Print 07/2013, welche ab dem 5. Juni im Handel liegt, gehen wir weit darüber hinaus und bieten Ihnen unter anderem Werte in 2.560 x 1.600 Pixeln, Tessellation, Compute-Benchmarks, Vergleiche zu 19 anderen Karten und mehr.
Geforce GTX 770 im Test: Spiele-Benchmarks in Ultra High Definition (4K)
Wie schlägt sich die Geforce GTX 770, wenn die Pixelmenge gegenüber Full HD um Faktor 4 steigt? Dies überprüfen wir mithilfe von Crysis 1 und Crysis 3, da diese Spiele internes Downsampling beherrschen und damit fast jede erdenkliche Auflösung darstellen können.
Geforce GTX 770 im Test: Overclocking
Nvidias Geforce GTX 770 verfügt als erste Grafikkarte über 7-Gbps-Speicher, welcher für 3.500 MHz spezifiziert ist, auf der GTX 770 mit exakt 3.506 MHz arbeitet und damit eine Datenrate von 224,4 GByte pro Sekunde ermöglicht. Im Overclocking-Test mit dem Evga-Tool Precision X 4.2 zeigte sich schnell, dass dies nicht das Limit des neuen Speichers ist: 4.000 MHz sind auf unserem Nvidia-Referenzmuster kein Problem, sogar mit 4.099 MHz laufen die RAM-Chips ohne Probleme. Damit ist die GTX 770 die erste Grafikkarte, welche die 4-GHz-Marke nimmt - natürlich nur inoffiziell. Die Datentransferrate des Speichers steigt mit dem Schritt von 3.506 auf 4.099 MHz um ansehnliche 17 Prozent auf 262,2 GByte pro Sekunde. Das entspricht einem Plus von 36 Prozent gegenüber einer gewöhnlichen Geforce GTX 680, ist aber trotzdem weniger als bei der GTX 780 oder Titan (288,4 GByte/s).
Auch beim Grafikchip steckt noch etwas Potenzial in der Geforce GTX 770. Ausgehend von dem Standard-Boost auf 1.149 MHz arbeitet unser Sample noch mit 1.306 MHz stabil (+13,7 %). Dazu ist das maximale Power-Target von 106 Prozent in Kombination mit erhöhter Lüfterdrehzahl und der GPU-Maximalspannung von 1,21 Volt nötig. Mit 1.306/4.099 MHz ist die Karte rund 20 Prozent schneller als mit dem garantierten Takt (1.084/3.506 MHz).
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- Seite 2 Geforce GTX 770 im Test: Leistungsaufnahme, Lautheit, Boost 2.0
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Abseits dessen ist die GeForce GTX 770 eine 'aufgebohrte', zur Kompensation der starken Speicherdurchsatz-Limitierung ihres GK104-Chips mit 7Gbps-RAM bestückte und hochgetaktete GTX 680.