GTX 1080 Ti: Benchmarks, auch mit Overclocking
Die Benchmarks zur Geforce GTX 1080 Ti: Im Test vergleichen wir die GTX 1080 Ti mit 13 anderen Grafikkarten bei zwölf Spielen - auch mit einigen Spezial-Benchmarks!
GTX 1080 Ti im Test: Die Spiele-Benchmarks
Kommen wir nun zur wohl wichtigsten Disziplin bei der Bewertung einer Grafikkarte: der (Spiele-)Leistung. Wie immer nutzen wir in unseren praxisnahen Spiele-Leistungstests keine integrierten Benchmarks, sondern echte Ingame-Action auf Basis selbstersteller Spielstände. Dies gibt die Anforderungen der Spiele besser wieder als es die oft stark hiervon abweichenden Benchmarks vermögen. Wie immer verwenden wir die zum Testzeitpunkt frischen Treiber und setzen, dem High-End-Gedanken folgend, die Qualitätsstufe der Texturfilterung im Geforce- wie im Radeon-Treiber auf "Hohe Qualität".
Beachten Sie bitte, dass wir Referenzdesigns, wie auch die Geforce GTX 1080 Ti FE eines ist, mit den von AMD und Nvidia angegebenen, typischen GPU-Boosts testen. Dabei handelt es sich um einen Takt-Mittelwert über zahlreiche Applikationen, Nutzungsszenarien und Grafikkartenmuster hinweg. Abhängig von der Umgebungstemperatur, GPU-Qualität, Wärmeleitpaste, Belüftung des Gehäuses und nicht zuletzt den Anforderungen der Spiele fällt dieser Wert in der Praxis mal höher und mal niedriger aus. Da niemand eine ausreichende Probenmenge nehmen kann - wissenschaftlich gerade so vertretbar wären beispielsweise 10 Samples der GTX 1080 Ti in 10 Spielen, 10 verschiedenen Gehäusen und unterschiedlichen Umgebungstemperaturen zwischen 20 und 30 °C - ist dieser Boost-Mittelwert eine gute Ausgangsbasis. Die angekündigten Herstellerdesigns der GTX 1080 Ti werden mit höheren Boosts als den typischen 1.582 MHz arbeiten. so viel ist klar. Zur Orientierung: Die GTX 1080 Founder's Edition arbeitet laut Nvidia mit 1.733 MHz, während die Partnerdesigns unter Volllast zwischen 1.850 und 2.000 MHz stemmen.
Für diesen Test haben wir uns auf die Auflösungen WQHD und Ultra HD beschränkt - weniger wäre eine Beleidigung für Karten der Leistungsklasse einer GTX 1080 Ti und Titan X (Pascal). Sie können wie immer aus einem reichhaltigen Pool an zusätzlichen Vergleichskarten wählen, die sich per Dropdown zu- oder abeschalten lassen. Auf die Abbildung der Full-HD-Leistungswerte verzichten wir an dieser Stelle, da hier trotz unseres Sechskern-Prozessors mit immerhin 4,4 GHz Arbeitsfrequenz hin und wieder ein CPU-Limit die Grafikkartenleistung hemmt.
Geforce GTX 1080 Ti: Index Benchmarks
Wählen Sie die Auflösung im Drop-Down-Menü aus / Choose resolution in the drop-down menu!
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GTX 1080 Ti im Test: Spezialbenchmarks
PC Games Hardware wäre nicht PC Games Hardware, wenn wir nicht noch ein paar Spezialtests für Sie hätten. Da wir jedes "große" Spiel zeitnah ausführlich testen, wissen wir genau, welche Titel den Grafikkarten alles abverlangen. Sie finden daher im Folgenden weitere Benchmarks abseits des gereiften PCGH-Leistungsindex. Bei den Spielen handelt es sich um das Who-is-who der vergangenen Monate - selbstverständlich inklusive einiger Low-Level-Tests mit DirectX 12. Da wir es bei der Geforce GTX 1080 Ti mit einer High-End-Grafikkarte zu tun haben, erhöhen wir den Schwierigkeitsgrad: Sie und ihre Mitstreiter müssen alle Benchmarks in Ultra-HD-Auflösung bestreiten. außerdem testen wir stets mit den "Ultra"-Presets der Spiele oder erhöhen die einzelnen Grafikoptionen manuell.
Um das Geschehen etwas zu würzen, haben wir nicht nur die Geforce GTX 1080 Ti, Titan X Pascal, GTX 1080 und AMDs amtierendes Flaggschiff Fury X getestet, sondern außerdem eine manuell auf 2.100/5.500 MHz übertaktete GTX 1080/8G sowie eine GTX 980 Ti/6G mit 1.430/3.549 MHz. Dabei handelt es sich um Gigabytes GTX 1080 Aorus Xtreme Gaming, welche wir manuell an die stabile Grenze treiben, sowie die MSI GTX 980 Ti Lightning, welche aus dem Stand mit besagten Frequenzen läuft und damit die Werte einer sehr schnellen Maxwell-GM200-Grafikkarte beisteuert.
In letzter Minute haben wir den Umbau der GTX 1080 Ti auf einen Arctic Accelero Hybrid III-140 vollzogen. Der Hybridkühler (Wasser & Luft) schlägt mit rund 100 Euro zu Buche, ist jedoch in der Lage, die GTX 1080 Ti selbst übertaktet im 50-°C-Bereich zu halten. Overclocking auf runde 2.000 MHz Kern- und 6.000 MHz Speichertakt (effektiv, intern sind's 1.500 MHz) wird erst dann möglich. Entsprechende Benchmarks finden Sie im Folgenden.
Geforce GTX 1080 Ti: Special Benchmarks
Ultra HD all the way!
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Wissenswert ist, dass viele dieser Spiele in den getesteten Einstellungen nach mehr als 4 GiByte Speicher verlangen, was der Radeon R9 Fury X zum Verhängnis wird. Besonders deutlich wird das in Watch Dogs 2 und dem brandneuen Ghost Recon: Wildlands, doch auch in Resident Evil 7 operieren 4-GiB-Karten an der Füllgrenze (teilweise darüber). Dennoch kann die AMD-Karte gut mithalten, wenn man bedenkt, dass sie nicht auf eine werkseitige Übertaktung zurückgreifen kann. Das Abschneiden der Geforce GTX 1080 Ti verwundert nicht, sie kann sich mit den offiziellen Taktraten erneut und immer vor der Titan X platzieren. Auf 2.000 MHz und 12 GT/s Datenrate übertaktet, führt die GTX 1080 Ti das Feld erwartungsgemäß klar an, benötigt dann jedoch 300 Watt an elektrischer Energie.
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