Galax GTX 1070 Katana: GP104-300 mit Single-Slot-Kühlung [Update]
Die Firma Galax hat eine neue GTX-1070-Grafikkarte entwickelt. Die Galax GTX 1070 Katana zeichnet sich durch eine maximale Bauhöhe von nur 19 Millimetern aus, sie blockiert also keinen weiteren PCIe-Anschluss im Gehäuse. Dafür verzichtet sie auf eine Backplate und verwendet einen Radiallüfter sowie eine Vapor-Chamber. Die Karte ist minimal höher getaktet als das Referenzdesign.
Update vom 18.04.17:
KFA2, der europäische Ableger von Galax, hat die Geforce GTX 1070 Katana im Rahmen einer Pressemitteilung offiziell angekündigt. Die UVP liegt bei 419 Euro (inklusive 19-prozentiger Mehrwertsteuer), wobei der Straßenpreis in Anbetracht der anderen KFA2-Modelle noch unter die 400-Euro-Marke sinken sollte.
Originalartikel vom 15.04.17:
Der Nvidia-exklusive Boardpartner Galax bietet die derzeit die flachste Ausführung von Nvidias Geforce GTX 1070 mit beschnittener GP104-GPU an. Die sogenannte Galax GTX 1070 Katana ist auf eine Bauhöhe von nur einem Slot beschränkt, es gibt keine andere Grafikkarte im Single-Slot-Design, welche eine ähnliche Leistung erreicht. Die Galax GTX 1070 Katana ist 267 Millimeter lang, 124 Millimeter breit und nur 19 Millimeter hoch. Die Rückseite der Grafikkarte ist im Gegensatz zu Nvidias Founders-Edition nicht mit einer Backplate ausgestattet, was mit dem Fokus auf geringere Ausmaße übereinstimmt.
Die Kühlerabdeckung der Katana ist aus grau lackiertem Metall gefertigt und mit zwei Aufschriften versehen: Abgesehen von dem Schriftzug "Geforce GTX" ist auch ein Warnhinweis auf der Abdeckung angebracht, der vor einer heißen Oberfläche warnt. Der Kühlerdeckel dient demnach auch als Teil der Kühlung. Der eigentliche Kühlkörper verwendet eine Verdampfungskammer mit vernickelter Bodenplatte, von welcher aus die Wärme in eine große Anzahl von unvernickeltem Kupferfinnen geleitet wird. Ein einzelner Radiallüfter mit Galax-Aufkleber treibt die Luft durch die Kühlung. Da die drei Anschlüsse der Galax GTX 1070 Katana - ein Displayport-1.4-Ausgang, ein HDMI-Anschluss nach dem 2.0-Standard und ein DVI-D-Ausgang - den größten Teil der Slotblende belegen, sind nicht nur dort Öffnungen für den Luftstrom angebracht. Auch in die Kühlerabdeckung sind Öffnungen eingearbeitet, was dafür sorgt, dass zumindest ein bestimmter Anteil der erwärmten Luft im Gehäuse verbleibt. Eigentlich ist das Direct-Exhaust-Prinzip von Grafikkarten mit Radiallüftern dafür bekannt, dass, im Gegensatz zu offenen GPU-Kühlern mit Axiallüftern, sämtliche Warmluft aus dem Gehäuse befördert wird.
Die Galax GTX 1070 Katana verwendet ein eigens vom Hersteller entwickeltes PCB, welches im Vergleich zum Referenzdesgin verkürzt wurde. Der Kühler überragt das Schaltbrett, insbesondere der Lüfter ist hinter diesem angebracht. Wahrscheinlich erlaubt dies eine Reduzierung der Bauhöhe um einige Millimeter. Galax stattet die neue Low-Profile-Variante der GTX 1070 mit einem einzelnen Acht-Pin-Stromanschluss aus. Damit wären rechnerisch bis zu 225 Watt Stromverbrauch möglich, 150 Watt durch den Acht-Pin-Stecker sowie 75 Watt durch den PCIe-Anschluss, jedoch ist der Verbrauch auf maximal 150 Watt begrenzt.
Der Grundtakt der GPU liegt mit 1.516 MHz nur um 8 MHz über dem Referenzwert von Nvidia. Die Galax GTX 1070 Katana boostet nominell mit 1.708 MHz statt der 1.683 MHz der Founders-Edition. Dies entspricht einer Steigerung von 25 MHz; praktisch boosten Nvidia-Grafikkarten dank GPU-Boost 3.0 stets etwas mehr, falls Leistungsaufnahme und Temperatur dies zulassen. Hierbei scheint die Katana-Version durch den kleinen Kühlkörper weniger Spielraum zu bieten. Über Verfügbarkeit und Preis hat der Hersteller noch keine Angaben gemacht.
Quelle: Computerbase.de

Ich bin seit Dienstag im Besitz dieser Karte.
Die Karte ist Super wenn die Lüfterkurwe nicht wäre.
43% minimal PWM mit MSI AB und das bei 29C° Chip und ca20C° Raumtemperatur ist mir zuviel und zulaut.
Hab mich schon bei KFA² gemeldet ist jetzt bei der R&D abteilung.
Hab Herr Vötter die Karte auch schon zum Test angeboten warte aber noch auf Antwort.
Ausgangsseitig sind höhere Frequenzen kein Problem, aber ein 85-Hz-Full-HD-Single-Link-DVI-Eingangssignal wird kein Monitor akzeptieren. Die höchsten Übertaktungsergebnisse sind mir von Dual-Link-QHD-Geräten geläufig, die öfters 75 Hz statt 60 Hz erzielen. Verglichen mit WQXGA (2.560 × 1.600) sind hier aber ohnehin Kapazitäten frei. Umgerechnet auf Single-Link-Full-HD würde die gleiche Transferrate nur für 67 Hz langen. (Was auch ziemlich exakt der dem Datenaufkommen von 1.920 × 1.200 @ 60 Hz entspricht, also der klassischen Single-Link-Obergrenze.)
Aktive Adapter wie der oben verlinkte können sich übrigens bei hochwertigen Monitoren für die Bildbearbeitung durchaus lohnen. Verglichen mit einem neuen 800-Euro-Gerät sind sie immer noch die günstigere Wahl – die meisten Anwender sollten aber schlicht beim Grafikkartenkauf aufpassen.
Derartige 1-Cent-Einsparungen an der Grafikkarte führen also schnell zu viel Ärger und 100-Euro-Mehrausgaben beim Nutzer. Ähnlich schwierig ist es bei hochwertigen Konvertern auf Analog, aber DVI-I ja hat Nvidia selbst schon gestrichen. (Immerhin erst lange Zeit nach AMD.)
Das gleiche Kühler- und weitestgehend auch PCB-Design nutzte Galax übrigens schon mehrmals, meiner Erinnerung nach seit der GTX 670. Das Ergebnis war jedes mal laut, heiß und auf dem europäischen Markt quasi nicht vertreten.
Das gute Stück klappt 1A NUR mit HDMI kriege ich da keine 1080p inc. 120 Hz hin.
Edit.
Der verlinke Adapter kostet ~125€. Dachte das oben wäre nur ne Floskel
Hier nocheinmal Geld zu investieren (bzw. in dieser Größenortnung) dürfte sich nicht lohnen für ein alten TFT.
Hier könnte man Googgle / YT mal durchstöbern ob man da mit HDMI mehr als 60 Hz hinkriegt; 85+ Hz wären toll.
Ist ja wie bei ganz alten 8600 GT(S) & Co...
DVI hätten die sich an der Stelle wirklich sparen können, oder - wie schon erwähnt - mit separater Slotblende beifügen können.
Aber auch wenn da nur 1x HDMI und 1x DP und der Rest eine große Öffnung gewesen wären - ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein flacher Radiallüfter trotz Vapor und Nickel die Abwärme effizient und schon gar nicht leise hätte abführen können... mit DHE hat das Prinzip fast nichts mehr zu tun - schade.
Aber es gibt ja mittlerweile schon ein paar DHE-Radialdesigns im 2-Slotformat mit großem Luftaustritt ohne DVI, zumindest bei den 1080 Ti.
Kenne nur welche auf normal DVI.
Derartige 1-Cent-Einsparungen an der Grafikkarte führen also schnell zu viel Ärger und 100-Euro-Mehrausgaben beim Nutzer. Ähnlich schwierig ist es bei hochwertigen Konvertern auf Analog, aber DVI-I ja hat Nvidia selbst schon gestrichen. (Immerhin erst lange Zeit nach AMD.)
Das gleiche Kühler- und weitestgehend auch PCB-Design nutzte Galax übrigens schon mehrmals, meiner Erinnerung nach seit der GTX 670. Das Ergebnis war jedes mal laut, heiß und auf dem europäischen Markt quasi nicht vertreten.