Online-Abo
  • Login
  • Registrieren
Games World
  • Geforce GTX 1070 im Test: Titan-X-Leistung zum halben Preis
    Quelle: PC Games Hardware

    Geforce GTX 1070 im Test: Titan-X-Leistung zum halben Preis

    Nvidias Geforce GTX 1070 im Test/Review: Praxisnahe Spiele-Benchmarks in Full HD, 1440p und Ultra HD, direkt gemessener Stromverbrauch, Lautstärke und mehr erwarten Sie im Test der zum Start rund 500 Euro teuren Grafikkarte mit Pascal-GP104-GPU bei PC Games Hardware. Dazu bieten wir Ihnen Compute-Messungen sowie den obligatorischen 3DMark Fire Strike Ultra.

    Bei Nvidia geht es Schlag auf Schlag: Nach der Mitte Mai vorgestellten und seit dem 27. desselben Monats kaufbaren Geforce GTX 1080 (Test) folgt nun die Geforce GTX 1070 in der Founders Edition. Die kleine Schwester der GTX 1080 (Übersicht der 1080-Herstellerdesigns) basiert ebenfalls auf der neuen, mit 16 Nanometer feinen Strukturen gefertigten Pascal-GPU GP104, bietet ebenfalls 8 GiByte Grafikspeicher - kostet bei höherer Leistung aber nur etwas mehr als die Hälfte der Titan X und wirkt somit relativ günstig.

    Nvidia hat das die GTX 1070 betreffende Test-Embargo kurzfristig vorgezogen, sodass der Presse noch weniger Zeit zur Verfügung stand als bei der bereits knapp bemessenen GTX 1080. PC Games Hardware hat alle Kräfte und Überstunden mobilisiert, um Ihnen dennoch einen vollwertigen Test der neuen Nvidia-Grafikkarte zu liefern: Wir scheuchen die Geforce GTX 1070 Founders Edition durch unseren Benchmark-Parcours und vergleichen sie mit diversen Radeon- und Geforce-Modellen. Zudem gibt's ein paar Compute-Werte sowie unsere bewährten Messungen zur Lautheit und Leistungsaufnahme.


    Zum Einstand empfehlen wir Ihnen das folgende Video, in dem wir die Geforce GTX 1070 vorstellen und auch einen ersten Overclocking-Ausflug wagen:

    06:37
    Geforce GTX 1070 Test-Video: Performance in The Witcher 3 Blood & Wine, OC auf 2 GHz

    Geforce GTX 1070 im Test: Spezifikationen

          

    Die wichtigste Neuerung des GP104-Chips ist seine topaktuelle Fertigungstechnik, welche die taiwanische Chipschmiede TSMC 16nmFF+ (FinFET+) nennt. Sie entspricht grob dem, was bei Intel als Trigate oder 3D-Transistoren vermarket wird, liegt in Sachen Dichte im Vergleich zu Intels 14-nm-Prozessen allerdings etwas zurück. Nichtsdestotrotz: Dank 16 Nanometer feiner Strukturen passen theoretisch knapp zwei Mal soviele Transistoren auf den Chip, als wäre er noch in alter 28-Nanometer-Fertigung hergestellt worden. So finden 7,2 Milliarden Schaltungen auf nurmehr 314 mm² Platz.

    Die GTX 1070 verfügt über ein vollständiges 256-Bit-Interface ohne Segmentierung, alle 32-Bit-Speichercontroller besitzen ihre eigene Partition im L2-Cache und auch alle 64 ROPs sind vorhanden. Von den in der GP104-GPU integrierten 2.560 Shader- und 160 Textureinheiten sind in der GTX 1070 noch 1.920 ALUs und ergo 120 TMUs aktiv. Von den ehemals 20 Shader-Multiprozessoren sind nur noch 15 übrig und auch einer der Graphics-Processing-Cluster (GPC) musste dran glauben - drei davon sind noch übrig. Doch das ist die einzige Überraschung, denn ein "Memory-Gate" wie bei der Geforce GTX 970 gibt es hier nicht: Die GTX 1070 verfügt über ein vollständiges 256-Bit-Interface ohne Segmentierung, alle 32-Bit-Speichercontroller besitzen ihre eigene Partition im L2-Cache und auch alle 64 ROPs sind vorhanden. Diese Daten machte Nvidia auf Nachfrage seitens PC Games Hardware unmissverständlich klar. Die Abgrenzung der GTX 1070 zur teureren GTX 1080 gelingt über den Speichertyp: Auf der GTX 1070 kommt herkömmlicher, wenn auch mit 8,0 GT/s (entsprechend 4 GHz) rekordverdächtig hoch taktender GDDR5-RAM zum Einsatz, während die 1080 über den neuen, 25 Prozent flotteren GDDR5X-RAM aus dem Hause Micron verfügt.

    Weitere, wichtige Artikel zum Thema:
    • Was die AMD-Konkurrenz macht: Radeon RX 480 im Test
    • Das erste Custom Design: Asus ROX GTX 1070 Strix im Test
    • Alle Herstellerkarten: GTX 1070 - Custom Designs in der Übersicht
    • Der große Bruder: GTX 1080 im Test
    • Der kleine Bruder: GTX 1060 im Test
    • Nur wenig langsamer als ihre große Schwester: Radeon RX 470 im Test
    • Die Kleine mit der Polaris-11-GPU: Radeon RX 460 Test
    • Beachten Sie auch unsere Grafikkartentests in der Übersicht

    Taktseitig gibt sich die Geforce GTX 1070 etwas konservativer als die GTX 1080 und führt 1.506 MHz Basis- und 1.683 MHz "typischen" Boost-Takt ins Feld. Je nach Lastszenario lagen während unserer Tests ohne Overclocking zwischen 1.911 (sehr kurzzeitig bei niedrigen Temperaturen unter 38 °C), 1.886 (etwas längerfristiger, Temperaturen unter 48°C) und zumeist 1.746-1.759 MHz an - ein kleines Plus unserer Testkarte zu den für typische Szenarien garantierten 1.683 MHz. Minimal haben wir außerhalb synthetischer Volllast-Tests wie dem Furmark im Aufheiz-Test mit Anno 2070 und Risen 3 in Ultra-HD eben jene 1.683 MHz (bei 0,913 Volt) gesehen. Wissenswert: Der Boost fällt bei jedem Grafikkartenexemplar etwas anders aus, abhängig von der Qualität des Grafikprozessors, der Umgebungstemperatur und grundsätzlichen Produktionsschwankungen. Insofern ist der typische Boost eine verlässliche Angabe, welche in der Praxis als Mindestleistung aufgefasst werden kann. In den meisten Fällen, vor allem bei Teilllast und guter Gehäusebelüftung, dürften viele Karten zwischen 1.700 und 1.800 MHz agieren. Ebenso realistisch ist jedoch eine Unterschreitung des typischen Boosts bei elektrisch weniger potenten GPUs, heißer Gehäuseluft (der Sommer kommt) und powerintensiven Applikationen.

    Um die Lücke zur stärker gestiegenen Rechenleistung im Vergleich zur alten Generation zu schließen, hat Nvidia die verlustlos arbeitende Bildpuffer-Farbdifferenz-Komprimierung, auch bekannt als Delta-C-Kompression, verbessert und um einen 8:1-Modus erweitert. Insgesamt sollen so mehr Szenarien von der transferratenschonenden Technik profitieren und weitere 20 Prozent Bandbreite gewonnen, beziehungsweise weniger benötigt werden. Inwiefern das in der Praxis funktioniert oder ob Grafikkarten mit höherer Brutto-Transferrate hier und da Vorteile haben, klären wir mithilfe von Benchmarks.

    Weitere technische Details finden Sie im Test der Geforce GTX 1080 von PCGH.

    ModellGeforce GTX 1080Geforce GTX 1070Geforce GTX Titan XGeforce GTX 980 TiGeforce GTX 980Radeon R9 Fury XRadeon R9 NanoRadeon R9 390X
    CodenameGP104-400GP104-300GM200-400GM200-310GM204Fiji XTFiji LPHawaii XT
    DX-12-Feature-Level12_112_112_112_112_112_012_012_0
    Chipgröße (reiner Die)314 mm²314 mm²601 mm²601 mm²398 mm²596 mm²596 mm²438 mm²
    Transistoren Grafikchip (Mio.)7.2007.2008.0008.0005.2008.9008.9006.200
    Shader-/SIMD-/Textureinheiten2.560/20/1601.920/15/1203.072/24/1922.816/22/1762.048/16/1284.096/64/2564.096/64/2562.816/176/64
    Raster-Endstufen (ROPs)6464969664646464
    GPU-Basistakt (Megahertz)1.6071.5061.0021.0021.126unbekanntunbekanntunbekannt
    GPU-Boost-Takt (Megahertz)1.7331.6831.0751.0751.2161.0501.0001.050
    Rechenleistung SP/DP (Mrd./s)*8.873/2776.463/2026.605/2066.054/1894.981/1568.602/5388.192/5125.913/739
    Durchsatz Pixel/Texel (Mrd./s)*110,9/277,3101,0/202,0103,2/206,494,6/189,277,8/155,667,2/268,864,0/256,067,2/184,8
    Speicheranbindung (Bit)2562563843842564.0964.096512
    Geschw. Grafikspeicher (GT/s)10,08,07,07,07,01,01,06,0
    Speicherübertragung (GB/s)320256336,6336,6224,4512512384
    Übliche Speichermenge (MiB)8.1928.19212.2886.1444.0964.0964.0968.192
    PCI-Express-Stromanschlüsse1 x 8-polig1 x 8-poligje 1 x 6-/8-poligje 1 x 6-/8-polig2 x 6-polig2 x 8-polig1 x 8-poligje 1 x 6-/8-polig
    Typische Leistungsaufnahme<180 Watt<150 Watt<250 Watt<250 Watt<165 Watt275 Watt175 Watt250 Watt


    *Angabe bei Standard-Boosttakt, abhängig vom automatischen GPU-Boost fallen die tatsächlichen, theoretischen Durchsatzwerte höher aus.

    Geforce GTX 1070 im Test: Lautheit, Leistungsaufnahme, Kühlung

          

    Der Kühler der GTX 1070 ist ein Hybrid aus dem winklig-stealthigen Design der GTX 1080 und dem Alu-Kühlblock der GTX 980 - die teurere Vapor-Chamber aus der GTX 1080 spart Nvidia hier ein. Darüber hinaus folgt die Kühlung dem bewährten Muster: Ein am Heck der Grafikkarte platzierter Radiallüfter bewegt die Luft durch ein Lamellenpaket hindurch direkt aus dem Gehäuse hinaus. Die Lamellen nehmen die Wärme über drei Heatpipes auf.

    Kühler der GTX 1080 Founders Edition (links) neben GTX 1070 Founders Edition (rechts): Erstere verfügt über eine Vapor-Chamber, Letztere über einen Kupferkern inklusive Heatpipes.Kühler der GTX 1080 Founders Edition (links) neben GTX 1070 Founders Edition (rechts): Erstere verfügt über eine Vapor-Chamber, Letztere über einen Kupferkern inklusive Heatpipes.Quelle: PC Games HardwareDie maximale Lautheit der GTX 1070 Founders Edition in unserem Spieleparcours beträgt vergleichsweise geringe 2,9 Sone. Die automatische Lüftersteuerung setzt in diesem Fall 53 Prozent PWM-Impuls, was circa 2.120 U/min entspricht. In vielen anderen Fällen beträgt die Drehzahl rund 2.000 bis 2.040 (50-51 % PWM), resultierend in einer Lautheit von 2,5 -2,6 Sone. Das ist zwar hörbar, das gleichmäßige Rauschen des Nvidia-Lüfters kommt ohne pfeifende Nebengeräusche aus und ist daher subjektiv erträglich. Gegen das (unter Last) leise Betriebsgeräusch der flüssiggekühlten Radeon R9 Fury X kommt das GTX-1070-Kühldesign jedoch nicht an. Interessant ist, dass die GTX 1080 wesentlich lauter wird (max. 4,2 anstelle von 2,9 Sone), hier wirkt sich die um 20 Prozent höhere Leistungsaufnahme - 180 anstelle von 150 Watt - direkt aus. Eine vielerorts als Wunderwaffe betitelte Vapor-Chamber bringt ergo nicht automatisch exzellente Resultate. Dazu passt auch die Erkenntnis, dass die GTX 1070 im Gegensatz zur 1080 zu keiner Zeit an ihr Temperaturziel von 83 °C knallte, wir haben im Freiluftaufbau höchstens 80 °C zu Gesicht bekommen.

    Spulenfiepen weist unser Testmuster der GTX 1070 wie auch dasjenige der GTX 1080 der erst ab hohen drei- oder gar vierstelligen Bildraten auf, sofern eine passende 3D-Last anliegt, in ersten Tests im Compute-Bereich (z. B. unter Open CL) haben wir kein Spulenfiepen vernommen. Das Störgeräusch lässt sich auf fast allen leistungsfähigen Grafikkarten provozieren - über Ursachen und Folgen haben wir bereits ausführlich in der Heft-Ausgabe 01/2015 berichtet - und im Falle der GTX 1070/1080 liegt dessen Niveau auf dem anderer Referenzkarten von AMD und Nvidia.

    In Sachen Leistungsaufnahme, welche wir separat vom Rest des PCs über einen PCI-Express-Extender messen, kann die GTX 1070 dank optimierter Fertigung und verglichen mit der GTX 1080 geringerer Taktraten auftrumpfen. Im Leerlauf benötigt Nvidias High-End-Karte nicht einmal 9 Watt an Energie, deutlich weniger als die besten Modelle der 28-nm-Ära. Unter Last steht die Karte relativ sogar noch besser da und zeigt, dass Nvidias TDP-Angabe von 150 Watt abermals korrekt ist. Unter Spiele-Volllast sieht die Steuer-Elektronik zu, dass die Leistungsaufnahme stets knapp unterhalb des Limits bleibt, mit von uns gemessenen 146 bis 149 Watt. Dafür muss sich die GP104-GPU mehr oder minder stark heruntertakten und die Spannung senken - wie oben beschrieben, liegen im Falle unseres Musters bei 1.683 MHz nur noch 0,913 Volt an.

    Reklame: Geforce GTX 1070 jetzt bei Alternate bestellen

    Im raschen Overclocking-Test mit maximal möglicher Spannung, 100 Prozent Lüfterdrezahl sowie 112 % Powerlimit, was 168 Watt Maximalverbrauch entspricht, gibt es keine Überraschungen. Der Boost bleibt im powerlimitierten Anno 2070 auf rund 1.759 anstelle von 1.683 MHz und wir messen einen Realverbrauch von rund 165 Watt. 2 GHz sind möglich, allerdings wacklig, wie Sie in unserem Video sehen.

    LautstärkeGTX 1080GTX 1070GTX Titan XGTX 980 TiR9 Fury XR9 Nano (Asus White)GTX 980GTX 780 TiR9 290X 'Uber'
    Leerlauf (Windows-Desktop)0,4 Sone0,4 Sone0,3 Sone0,3 Sone1,4 Sone0,8 Sone0,3 Sone0,6 Sone0,6 Sone
    Anno 2070 (3.840 × 2.160)3,2 Sone2,9 Sone4,3 Sone4,5 Sone1,7 Sone2,9 Sone3,0 Sone4,3 Sone9,6 Sone
    Risen 3 EE (2.560 × 1.440)4,2 Sone2,7 Sone4,3 Sone4,5 Sone1,7 Sone2,7 Sone2,7 Sone4,6 Sone9,6 Sone
    Leistungsaufnahme     
    Leerlauf (Windows-Desktop)9,5 Watt8,5 Watt18 Watt15 Watt21 Watt14 Watt12 Watt16 Watt21 Watt
    Crysis 3 (1.920 × 1.080)175 Watt149 Watt-230 Watt250 Watt195 Watt165 Watt--
    Anno 2070 (3.840 × 2.160)171 Watt148 Watt242 Watt234 Watt313 Watt198 Watt163 Watt245 Watt289 Watt
    Risen 3 EE (2.560 × 1.440)175 Watt146 Watt245 Watt236 Watt329 Watt195 Watt160 Watt248 Watt269 Watt
    06:37
    Geforce GTX 1070 Test-Video: Performance in The Witcher 3 Blood & Wine, OC auf 2 GHz
      • Von netheral Software-Overclocker(in)
        An sich ein schönes Produkt - zumindest, wenn man den Preis nicht mit einblendet. Für mich ist Titan-X-Niveau für die Hälfte leider kein Argument. Spätestens wenn man statt der Titan-X die 980-Ti im Ref.-Design als Maßstab nimmt kommt man nicht mehr auf einen solch wirksamen Titel. In meinen Augen ist die Titan immer schon ein überteuertes Produkt für alle die gewesen, die entweder enorm hohe Auflösungen spielen wollen (Stichwort RAM) oder einfach das "Besondere" haben wollen. Ergo: Mehr Prestige und Status als etwas, das man wirklich braucht und einen wirklich deutlichen Mehrwert bietet - dafür zahlt man dann ordentlich drauf. Ein wirklicher Mehrwert zur 980 Ti ist für die meisten Leute nicht auszumachen. Die 1070 mit dieser Luxus-Karte zu vergleichen passt daher finde ich nicht wirklich.

        Auch wenn die aktuellen Geforce-Karten an sich nette Produkte sind, frage ich mich echt, wo das preislich hingehen soll. Da merkt man stark, dass ein ebenbürtiger Konkurrent fehlt. AMD ist es jedenfalls momentan in dem Sektor nicht, darum tobt Nvidia sich nach Herzenslust am Preisschild aus. Bei der 1060 dürfte es zumindest etwas anders aussehen, da existiert diese Konkurrenz wieder. Viel mehr als die neue AMD 480 erwarte ich da persönlich jedenfalls nicht. Eine 1060 auf 970-Niveau für 200 - 250 Euro wäre sicherlich top platziert. Aber daran glaube ich auch nicht, bevor ich das Ding nicht theoretisch bestellen kann. Wenn ich mich zurückerinnere hatte die 960 sogar nur etwas mehr Leistung als die 760.

        Wen die Preise ärgern, der sollte ganz konsequent von einem Kauf absehen und nicht in den sauren Apfel beißen: Wenn die Nachfrage zu den Preisen ausbleibt, wird sich der Preis irgendwann langsam aber sicher anpassen - jedenfalls so lange, wie noch Gewinn erzielt wird. Karten, die hergestellt wurden - ergo Kosten verursacht haben und nun in en Lagern Kapital binden - und in den Regalen verstauben bringen letztendlich niemandem etwas. Und auch wenn Nvidia die Preise weiter so ansetzt müssen spätestens die Händler irgendwann nachgeben - und kaufen dann natürlich nicht mehr nach, wenn sie weniger vom Kunden bekommen als sie - zuzüglich der kalkulatorischen Kosten (für Mitarbeiter, Miete, Heizkosten, Abschreibungen, etc. pp.) die vom Kunden wieder reingeholt werden - den Herstellern zahlen müssen. Auch bedingt dadurch, dass die Händler sehr wohl untereinander konkurrieren. Irgendwann würde Nvidia das dann lernen und nicht immer höhere Preise für die nächste Iteration ansetzen.

        Aber letztendlich ist meine Prognose wie immer: Erst beschweren sich viele über den Preis und kaufen dann trotzdem, was dann in logischer Konsequenz genau zu den Preisen führt, über die sich vorher beschwert wurde. Hand aufs Herz: Wenn ich für die 1080 800 Euro bekomme nehme ich 800 Euro. Warum sollte ich ein Produkt günstiger verkaufen als ich kann? Warum 50 Euro Gewinn wenn ich auch 200 haben kann? Das ergibt keinen Sinn, daher wird Nvidia keine Sozialpreise machen. Nur wenn sie merken, dass die Preise nicht durchsetzbar sind, kann sich etwas ändern.

        Die Titan wäre nicht fortgesetzt worden, wenn nicht genug Leute bereit gewesen wären, den Tausender zu zücken. Ersteres ist den Firmen egal - gemeckert wird eh immer, egal bei welchem Produkt. anders habe ich es selten beobachtet. Zweiteres ein Signal, dass die Hardware für den Preis Abnehmer findet - was viel wichtiger ist. Und somit auch das Signal, dass es beim nächsten Mal wieder so aussieht. An Nvidia kommt man derzeit im Performance-Sektor eh nicht vorbei, daher interessiert die das Gemeckere sicher nicht.

        Derzeit kommt für mich ein Kauf in dem Sektor nicht in Frage: Erstmal muss ein Konkurrenzprodukt vorliegen, das einigermaßen für einen Preiskampf sorgt. Ich wette, die 1070 und die 1080 würden auch für 400 bzw. 600 Euro noch Gewinn machen - derzeit nutzt man eben nur die Vorreiterstellung für hohe Preise aus. Und legt sich mit der Founders-Edition noch die Kirsche oben drauf.
      • Von plusminus Software-Overclocker(in)
        Auch die neuen Benches bestätigen das wer sich damals den TitanX Killer GTX 980Ti ( für ca. 300,- Eur weniger als die TitanX ) gekauft hat, eine sehr langlebige und leistungsstarke Karte im Gehäuse hat,die die 1070 deutlich schlagen kann und sogar an der 1080 anklopft

        Damit kann man sich jetzt gemütlich zurücklehnen und eine kurze Zeit warten was sich Preis und Modelltechnisch noch so tut
      • Von Nickles BIOS-Overclocker(in)
        Hallo, kann die auch H265 dediziert / Hardwareseitig codieren wie die Gtx 950/960?
      • Von Venom89 PCGHX-HWbot-Member (m/w)
        Zitat von Pleasedontkillme
        IST 1:1 WIE BEI MIR!!
        GENAU MEINE MEINUNG!

        Die kochen auch nur mit Wasser resp. entwickeln mit Geld.
        Ohne Moss nichts los
        Und das Moos müssen sie sich verdienen! Wie jede andere Firma auch, wenn sie das nicht können sollen sie pleite gehen.

        Zitat von Pleasedontkillme
        ps: fast vergessen, kleiner Nachtrag: NV kann auch besser SpieleEngine-Entwickler !!schmieren!! ...das geht auch vorallem mit vorhandenem Geld


        Kindergarten...

        Gesendet von iPhone mit Tapatalk
      • Von FuXxMiTdOpPeLX Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ja, verstehe auch nicht wieso AMD bei vielen eher einen schlechten Ruf hat. Nvidia hat sich in der letzten Zeit mehr Fehltritte geleistet als AMD und wird dafür quasi noch belohnt...
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games Hardware 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016
    PCGH Magazin 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1196360
Nvidia Geforce
Geforce GTX 1070 im Test: Titan-X-Leistung zum halben Preis
Nvidias Geforce GTX 1070 im Test/Review: Praxisnahe Spiele-Benchmarks in Full HD, 1440p und Ultra HD, direkt gemessener Stromverbrauch, Lautstärke und mehr erwarten Sie im Test der zum Start rund 500 Euro teuren Grafikkarte mit Pascal-GP104-GPU bei PC Games Hardware. Dazu bieten wir Ihnen Compute-Messungen sowie den obligatorischen 3DMark Fire Strike Ultra.
http://www.pcgameshardware.de/Nvidia-Geforce-Grafikkarte-255598/Tests/GTX-1070-Benchmarks-Test-Preis-1196360/
31.05.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/05/Nvidia-Geforce-GTX-1070-Founders-Edition-3--1-pcgh_b2teaser_169.jpg
tests