Geforce GTX 1060 mit GDDR5X: Die letzte Pascal-Iteration?
Obwohl Turing bereits gestartet ist, soll es von Gigabyte noch eine Pascal-Karte geben: Eine mit GDDR5X ausgestattete Geforce GTX 1060, die dadurch wohl auch mit einem GP104 ausgerüstet wird statt dem üblichen GP106.
Einem Bericht zufolge plant Gigabyte, noch eine weitere Pascal-Grafikkarte auf den Markt zu bringen. Dabei soll es sich um eine Geforce GTX 1060 handeln, die mit 6 GiByte GDDR5X bestückt wird. Um das zu realisieren, soll statt des üblichen GP106 ein GP104 zum Einsatz kommen. Es wäre dann bereits die fünfte Variante der Karte, die sich im Umlauf befindet.
Aktuell werden bereits vier Modelle mit unterschiedlichen GP106-Chips verkauft, die jeweils mit 3 bis 6 GiByte RAM bestückt sind. Die genannte Karte wäre dann die mit dem schnellsten Speicher. Inwieweit der GP104 zurechtgestutzt wird, bleibt derweil unklar. Es soll sich jedenfalls um das PCB-Design der Geforce GTX 1080 handeln.
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Angeblich soll die Karte speziell für den chinesischen Markt entwickelt werden, wo die Geforce GTX 1060 generell die beliebteste Grafikkarte ist - insbesondere auch in Internet-Cafés. In Komplettsystemen wird es mit einem weiteren Modell aber noch schwerer werden, die verschiedenen Ausbaustufen auseinanderzuhalten, wenn es seitens des Verkäufers nicht klar deklariert wird.
Möglicherweise ist diese Karte auch ein Versuch, AMD in Bedrängnis zu bringen, wo Gerüchten nach an einer Radeon RX 590 gearbeitet wird - ein hübsch gemachter Polaris-Chip, um dessen Lebenszeit etwas zu verlängern und "neues" Material auf dem Markt zu haben, was aus Marketingsicht immer wichtig ist.Auf der GTX 1060 kommt die Pascal-Ausbaustufe namens GP106 zum Einsatz. Auf 200 mm² Chipfläche quetscht TSMC im Auftrag Nvidias 4,4 Milliarden 16-nm-FinFET-Transistoren. Daraus entstehen zwei Graphics Processing Cluster, verantwortlich unter anderem für die Rasterizer-Leistung (2× 16 Pixel pro Takt). In ihnen arbeiten jeweils 5, also insgesamt 10 Shader-Multiprozessoren á 128 ALUs - summa summarum also 1.280 Shader, genau halb so viele wie in der GTX 1080. Die Taktraten liegen im Pascal-üblichen Bereich: 1.506 MHz Basis- und 1.708 MHz Boost-Takt. Damit lassen sich rund 4,37 TFLOPS - Billonen FP32-Rechenschritte pro Sekunde - erreichen. Zusätzlich gibt es unter Nvidias hauseigener Schnittstelle einen INT8-Modus mit vierfachem Durchsatz. FP64 und FP16 werden wie beim GP104 durch separate Einheiten pro SM gehandhabt: 4 FP64-Cores sowie 1 FP16×2-Core pro SM sorgen für Kompatibilität mit Cuda-Programmen, sind aufgrund der niedrigen Leistung praktisch allerdings kaum relevant.
Quelle: Videocardz

Sieht für mich eher nach nem Marketincoup aus.
Sieht für mich eher nach nem Marketincoup aus.