Geforce GTX 1060: Laut Benchmarks leicht schneller als RX 480, weitere Custom-Modelle
Die kommende Geforce GTX 1060 präsentiert sich gerade Schlag auf Schlag. Neben mehreren neuen Custom-Modellen, darunter zwei sehr vielversprechende von Colorful, sind erneut verschiedene Benchmarks an die Öffentlichkeit gelangt. Sie stellen eine etwas höhere Performance im Vergleich zur Radeon RX 480 in Aussicht.
Unlängst haben wieder Bilder mehrerer Custom-Modelle der Geforce GTX 1060 den Weg ins Netz gefunden. Dabei handelt es sich um die Colorful Geforce GTX 1060 U Top und um die Colorful Geforce GTX 1060 X Top. Beide Karten basieren anscheinend auf der gleichen Herstellerplatine mit einem 5+2-Phasendesign, zwei 6-Pin-Anschlüssen und einem Schalter, mit dem man in einen OC-Modus wechselt.
Erstere lässt den Pixelbeschleuniger auf 1.594 beziehungsweise 1.809 MHz schuften, während die X Top noch eine Schippe drauf legt und 1.620 und 1.847 MHz anlegt. Unterschiede gibt es auch beim Design der Kühler, die jeweils von drei Propellern auf Temperatur gehalten werden.
Zu sehen ist überdies die Gainward GTX 1060 Phoenix. Es ist bisher unklar, mit welchen Frequenzen die Karte virtuelle Welten berechnet. Der Kühler wirkt kleiner als bei den beiden Modellen von Colorful und auch die Stromversorgung ist mit nur einem 6-Pin-Anschluss abgespeckt. Dennoch sollte sich mit dem zweieinhalb Slots hohem Kühler ordentlich Overclocking verkraften lassen. Daneben wirft Gainward noch eine GTX 1060 mit einer abgespeckten Kühlung in die Waagschale. Ob und mit welcher Übertaktung diese aufwartet, ist ebenfalls unklar.
Neben den neuen Herstellerkarten macht Nvidias kommende Mittelklasse-GPU auch durch Benchmarks wieder von sich reden. Sie stammen von der chinesischen Webseite PCEVA und lassen den Pixelbeschleuniger gegen eine Geforce GTX 1080, Radeon R9 Fury und Radeon RX 480 antreten. Anhand der neuesten Inkarnation des 3D Marks wird deutlich (Echtheit vorausgesetzt), dass sich die Geforce GTX 1060 leicht oberhalb der RX 480 bewegt.
Durch Async Compute kann die Geforce weitere 3,9 Prozent zulegen, die RX 480 wiederum 7,7 Prozent, bleibt absolut aber immer noch etwas langsamer. Welche GTX 1060 zum Einsatz kam, haben die Tester nicht verraten. Vermutlich handelt es sich um die Founders Edition mit Referenztaktraten. Weitere 3D Mark-Messungen, die sowohl mit einem i7 6950X als auch mit einem i7 6700K gemacht wurden, bestätigen das Bild. Die Geforce GTX 1060 ist demnach etwa 5 bis 10 Prozent schneller als die Radeon RX 480.
Zu guter Letzt präsentiert sich die Geforce GTX 1060 in Benchmark-Tabellen, die einer der Hersteller als Promomaterial angefertigt haben soll. Sie weisen die angebliche Bildrate der Pascal-GPU bei verschiedenen Spielen sowohl unter 1080p als auch 2K und 4K aus. Konkret wurden dabei Killer 6 (Hitman 6), Rise of the Tomb Raider, Just Cause 3, Call of Duty 12 (Black Ops 3) und Doom 4 gebencht - sagt zumindest die Übersetzung aus dem Chinesischen. Ohne Wissen über die Einstellungen, die getestete Szene und ohne Vergleichswerte bei gleichen Testbedingungen sind die Zahlen allerdings nur bedingt aussagekräftig.
Quelle: Videocardz

Die GTX 1080 kostet 649 Euro in der günstigsten Variante, also eher 110 Euro Aufpreis, keine 250€. Man kann sich natürlich auch eine GTX 1070 OC kaufen, würde ich in dem Fall eher empfehlen.
Oder jemand hat nicht soviel Geld. Der kauft sich jetzt eine RX480, und wenn ihm in 2 Jahren die Leistung nicht reicht, kann er für nen Hunni oder so noch eine dazu kaufen
Gruß T.
Oder jemand hat nicht soviel Geld. Der kauft sich jetzt eine RX480, und wenn ihm in 2 Jahren die Leistung nicht reicht, kann er für nen Hunni oder so noch eine dazu kaufen. Ausgehend von den bisherigen AMD Grafikkarten steigt deren Leistung sogar, durh Treiberoptimierungen. Und mit 8GB Vram hat man auch dafür genug.
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Nicht mal Hitman läuft mit Multi GPU und Tombraider bekam das Update erst vor 6 Tagen und die Skalierung ist auch nicht so toll.
AMD Radeon RX 480 CrossFire Review | techPowerUp