Grafikkarten: Asus belebt zehn Jahre alte Nvidia-GPU mit GDDR5-Speicher wieder
Asus lässt die rund zehn Jahre alte Nvidia Geforce GT 710 neu aufleben und verpasst ihr ein kleines Upgrade: Das angekündigte "Evo"-Modell wechselt auf GDDR5-Speicher.
Während die moderne Hardwarewelt bereits in Richtung Computex 2024 schielt, die offiziell am 4. Juni eingeläutet wird, hat Hersteller Asus laut dem Portal Tom's Hardware ein Upgrade eines etwas betagteren GPU-Modells in Planung. Nachdem das Unternehmen vor rund vier Jahren bereits eine neue Variante der Nvidia Geforce GT 710 auf Kepler-Basis veröffentlicht hatte, die sich primär durch vier HDMI-Ports auszeichnete, wird mit der nächsten "Evo"-Version der GT 710 ein kleines Speicherupgrade vorgenommen.
Wie der Bericht ausführt, bringt das derzeit für unzureichenden Kundensupport in der Kritik stehende Unternehmen eine auf SFF (Small Form Factor) und HTPCs optimierte GDDR5-Version der GT 710 auf den Markt. Der zugrundeliegende GK208B-Chip kam erstmals im März 2014 zum Einsatz und wird im 28-nm-Verfahren gefertigt. Die 87 mm² große Die-Fläche beherbergt 1,02 Millionen Transistoren; insgesamt finden sich hier 192 Shader-Einheiten, 16 TMUs (Texture Mapping Unit) sowie 8 ROPs (Rendering Output Unit) wieder.
Während die ursprüngliche Version der GT 710 auf 2 GiB DDR3-Speicher setzte, verpasst Asus der neuen Evo-Edition eine Aufrüstung auf vergleichsweise moderneren GDDR5-Speicher. Als Taktung werden 954 MHz angegeben, zudem verspricht der verbaute Passivkühler einen leisen Betrieb bei einer TDP von rund 20 Watt. Die Anschlüsse belaufen sich auf je einen VGA-, HDMI- und DVI-Port. Ein Releasedatum oder eine unverbindliche Preisempfehlung stehen noch aus, doch dürfte sich diese angesichts der Quad-HDMI-Vorgängeredition im mittleren zweistelligen Bereich bewegen.
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Server bspw. die CPUs ohne IGPU haben.
Für so ne Office-Möhre nimmt man sich als Hersteller doch nicht teuren Waferplatz von 5nm weg.