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  • [Update 2] Gears 5 im Techniktest: Fesche und moderne Unreal-Grafik, altgedientes Spiel-Design
    Quelle: PC Games Hardware

    [Update 2] Gears 5 im Techniktest: Fesche und moderne Unreal-Grafik, altgedientes Spiel-Design

    Gears 5 - nun ohne den Namenszusatz "of War" - ist eine direkte Fortsetzung von Gears of War 4 und basiert wie der Vorgänger auf der Unreal Engine 4 und nutzt, zumindest in der von uns getesteten Microsoft-Store-Version, DirectX 12. Grafisch ist der Titel sehr gefällig und lässt es in den streng linearen Leveln mit bombastischen Script-Sequenzen krachen. In unserem Techniktest klären wir, welche Hardware den brachialen Deckungs-Shooter auf Touren bringt.

    Aktuelle Änderungen hervorheben

    [Update #2]: Wie uns Nvidia auf Nachfrage mitteilte, wird es zum offiziellen (Nicht-Early-Access-)Start von Gears 5 am kommenden Dienstag einen GRD-Treiber geben. Die Abkürzung steht für "game-ready driver" und kennzeichnet Versionen mit entsprechender Anpassung, bekannte Turing-Probleme wie sporadische Grafikfehler sollen damit Geschichte sein. Außerdem haben wir noch gestern weitere 5 Grafikkarten und ein Technikvideo in diesem Artikel ergänzt.

    Das erste Gears of War setzte 2006 Maßstäbe. Nicht nur die damals sehr schicke Unreal-Engine-3-Optik wies den Weg in die Zukunft, sondern auch das Gameplay. Nach dem Erscheinen des Deckungs-Shooters fanden sich die Mechaniken bald in praktisch jedem Spiel wieder. Von Binary Domain über Mass Effect, Spec Ops The Line oder Uncharted, fast überall konnte man fortan seine Spielfigur per Knopfdruck an eine Deckung "kleben", um dann mit einem weiteren Knopfdruck über diese hinaus zu linsen und sich mit diversen Schießprügeln der ebenfalls deckungssuchenden Gegner entledigen.

    Des Weiteren war das erste Gears of War und seine Nachfolger ein klassischer Schlauch-Shooter mit audio-visuell beeindruckenden Skript-Sequenzen, welche offenkundig mit viel Aufwand erstellt wurden. Die Geschichte wurde derweil mit häufigen, schick gestalteten Cutscenes erzählt. Daran hat sich mit Gears 5 nicht viel geändert, Sie kämpfen sich noch immer durch sehr beschränkte, streng lineare Level, kauern sich auf Knopfdruck hinter Deckungen und lassen es auf vielfältige Art krachen. Tatsächlich ist es beinahe erstaunlich, wie wenig sich seit dem Erstling am Grundkonzept und Design von Gears geändert hat. Ein Spiel wie Gears 5 ist selten geworden. Im Zeitalter von Open-World-Spielen, die Wert darauf legen, dem Spieler Freiheit, Beweglichkeit sowie unterschiedliche Lösungsansätze zu bieten und den Erkundungsdrang fördern, wirkt das streng lineare, durchgeskriptete Gears 5 mit der etwas hüftsteif anmutenden Beweglichkeit der Figuren und den durch eine Vielzahl Grenzen beschränkten Level dezent oldschoolig. Aber das muss ja nichts Schlechtes sein, denn das eigentliche Spielkonzept funktioniert und das Spieldesign ist nach hunderten verschiedenen Open-World-Ansätzen beinahe erfrischend und im späteren Spiel öffnen sich einige der größeren Gebiete. Wenn Sie noch keinen Gears-Titel gespielt haben, werden Sie sich wohl ein wenig eingewöhnen müssen - wenn Sie indes ein Fan der Reihe sind, wissen Sie bereits genau, was Sie in Gears 5 erwarten wird.

    Die Systemanforderungen lesen sich sehr moderat, für Full HD mit leicht reduzierten Details wirken die Empfehlungen realistisch.

     Minimale HardwareEmpfohlene Hardware
    WindowsWindows 10 64-bit (Microsoft Store), Windows 7 SP1 64-bit (Steam)Windows 10 64-bit
    CPUAMD FX-6000 oder Intel i3 SkylakeAMD Ryzen 3 oder Intel i5 Skylake
    RAM8 GByte RAM8 GByte RAM
    GrafikkarteAMD Radeon R9 280 oder Nvidia GeForce GTX 760AMD Radeon RX 570 oder Nvidia GeForce GTX 970
    Festplatte80 GByte verfügbarer Festplattenplatz80 GByte verfügbarer Festplattenplatz

    Gears 5 - Üppige Optionen für PC-Spieler      

    Der Entwickler The Coalition liefert bei der Technik von Gears 5 eine sehr überzeugende Arbeit - nach der erfreulich guten Performance von Gears of War 4, einem der ersten Direct-X-12- und Microsoft-Store-Titeln, dem wir eine gute Leistung bescheinigen konnten, hatten wir indes schon mit einer sauberen Umsetzung gerechnet. Dabei ist das in Kooperation mit AMD entstandene Gears 5 nicht einfach nur ein schnöder Port, laut den Entwicklern wurde Gears 5 von Grund auf für den PC entwickelt. Und schauen wir in das sehr üppige Optionsmenü, so tendieren wir dazu, den Aussagen einigen Glauben zu schenken. Es existieren eine Vielzahl Einstellungsmöglichkeiten, neben klassischen Optionen wie Schattenauflösung, Qualität der volumetrischen Effekten oder Texturqualität können eine Vielzahl weiterer Grafikfeatures angepasst und außerdem einige Regler bedient werden, um die Stärke einiger Grafikeffekte anzupassen. Sie können beispielsweise unabhängig von der Qualität beeinflussen, wie dunkel die Umgebungsverdeckung ausfallen soll oder welche Art Lens-Flare-Effekt Sie bevorzugen (standard oder anamorph - ein Beispiel für letzteres wären beispielsweise die für Mass Effect typischen, sich zu den Seiten ausbreitenden Linseneffekte). Im Grafikmenü finden sich auch mit Tiled Ressources und Async Compute auch zwei Direct-X-12-Features, welche sich positiv auf die Performance auswirken, Async Compute steht indes nur zur Verfügung, wenn eine AMD-Grafikkarte verbaut ist. Obendrein unterstützt Gears 5 Multithreaded Command Buffering, welches AMD-Ryzen-CPUs effizienter mit Radeon-Grafikkarten kommunizieren lässt. Nach dem Release soll außerdem AMDs Fidelity FX hinzukommen, derweil kann das Bild mit dem standardmäßigen Schärferegler aufgewertet werden.

    Obendrein können Sie das Field-of-View anpassen, ein Framelock einstellen (30, 60, 90, 120 oder 144 Fps) und zusätzlich eine Bildratenbeschränkung von 30 Fps für die Zwischensequenzen nutzen - beide Beschränkungen können auch komplett aufgehoben werden. Die Minimum-Bildrate steuert indes ein dynamisches Upscaling, welches aktiv wird, wenn Ihre Grafikkarte die eingestellte Bildrate (30, 60 oder 90 Fps) nicht erzielen kann. Unter den Optionen steht eine kurze Erklärung sowie eine Listung, wie stark sich die jeweiligen Features auf CPU, Grafikkarte und deren Speicher auswirken - vorbildlich.

    Bildvergleich: Sharpening - per Mausklick auswählen
    Gears-5-PC Sharpen-6-Default-pcgh

    Die Auflösung stellen Sie indes etwas exotisch über die Renderskalierung ein, über eine klassische Auflösungswahl verfügt Gears 5 nicht. Diverse Bildformate werden unterstützt, darunter auch das 21:9-Ultrawide-Format. Etwas ungewohnt ist es auch, dass Sie bei der Texturqualität ein zusätzliches HD-Packet heruntergeladen können, es indes wieder deinstallieren müssen, um es zu deaktivieren und beim eventuellen Reaktivieren erneut herunterladen müssen. Ebenfalls für den PC sehr exotisch: Im Spiel-Menü verbirgt sich eine Option für 2-Spieler-Splitscreen, Sie können das Bild auf Wunsch horizontal oder vertikal teilen.

    Gears 5 - Schicke Unreal-Grafik, Bombast-Sequenzen und geschmeidige Performance      

    Die Grafik von Gears 5 ist sehr gelungen und überzeugt vor allem durch schicke Beleuchtung, die aufwendig modellierten Charaktermodelle und die sehr effektvolle Inszenierung. Die Texturierung ist zumeist ebenfalls schick, allerdings wirken einige Pixeltapeten auch mit dem HD-Paket etwas grob und insbesondere bei glatten, spiegelnden Metalloberflächen sind häufiger unschöne Kompressionsartefakte zu sehen. Und wenn wir schon mal meckern: Beim genauen Betrachten der Levelgestaltung ist sehr auffällig, dass es sich häufig nur um kleine Arenen handelt, die von 2D-Hintergründen umsäumt werden - diese sind zwar meistens gut gestaltet, heben sich indes trotzdem häufig von den 3D-Umgebungen ab und als heutiger Spieler ist man solch beschränkte Umgebungen ganz einfach nicht mehr gewohnt. Auf der Habenseite strotzen diese kleinen Areale zumeist nur so vor Details und sind schick ausgeleuchtet sowie gefüllt mit explosiven Skriptelementen.

    16:09
    Gears 5: Grafikanalyse im Technikcheck und erste Performance-Eindrücke

    Die Performance ist ob der Optik ebenfalls sehr gefällig. Selbst mit etwas schwächeren Grafikkarten läuft Gears 5 sehr gut und selbst mit relativ wenig Grafikspeicher flüssig und ohne Stocker, jedenfalls soweit Sie es bei der Auflösung und den Grafiksettings nicht übertreiben. Die Ultra-Detailstufe bietet eine ausgewogen wirkende Leistung, die auch aktuelle Mittelklasse-Grafikkarten in Full HD nicht überfordert, mit GPUs wie Vega 56 oder GTX 1070 lässt sich auch in WQHD ein Spielchen wagen. Dabei stellt das Ultra-Preset noch nicht das Wir stießen mehrmals auf Situationen, in denen der 11-GiByte fassende Speicher der RTX 2080 Ti überlief. grafische Maximum dar, Schattenqualität, volumetrische Effekte und Screen-Space-Reflections lassen sich darüber hinaus um eine Stufe auf "Wahnsinn" erhöhen - dies kostet relativ viel Performance, setzen wir die genannten Details auf "Wahnsinn", so bricht eine RTX 2080 Ti bei der Darstellung von 3.840 × 2.160 Pixel in unserem Benchmark um knapp 30 Fps ein. Eventuell bedeutsamer ist indes, dass auch der Speicherbedarf drastisch ansteigt und in Ultra HD sogar die 11 GiByte des Nvidia-Flaggschiffs knapp werden können. Während wir zu unserer Benchmarkszene im vierten Kapitel des ersten Akts spielten, stießen wir mehrmals auf Situationen, in denen der 11-GiByte fassende Speicher der RTX 2080 Ti überlief, das Spiel stockt dann für einen kurzen, aber störenden Moment. Dies trat insbesondere dann auf, wenn sich viele volumetrische Effekte auf dem Schirm befanden oder während einer der vielen Zwischensequenzen. Wir haben versucht, einen solchen kurzen Speicherüberlauf für unser Video zu reproduzieren, doch offenbar stellt sich solch ein Umstand erst ein, wenn eine Weile gespielt wurde. Die steil ansteigende Speicherbelegung, sobald ein volumetrischer Effekt auf der Stufe "Wahnsinn" ins Bild gelangt, konnten wir immerhin dokumentieren.
    Steht der Grafikkarte zu wenig Speicher zur Verfügung, reduziert Gears 5 die Texturdetails. Bis hin zu drastischen Fällen, wie hier im Beispiels mit einer RX 570/4G in Ultra HD. Steht der Grafikkarte zu wenig Speicher zur Verfügung, reduziert Gears 5 die Texturdetails. Bis hin zu drastischen Fällen, wie hier im Beispiels mit einer RX 570/4G in Ultra HD. Quelle: PC Games Hardware
    Wird der Speicher eng, so neigt Gears 5 zu kurzen, kräftigen Stockern. Während dieser wird ein Teil des Grafikspeichers geleert, danach läuft das Spiel wieder flüssig und anstandslos, bis der Framebuffer wieder voll ist. Ist der Speicher indes viel zu knapp, wird die Texturqualität drastisch reduziert, wie im Beispielbild mit der RX 570/4G bei Ultra-HD-Darstellung. Generell bleibt Gears aber erstaunlich geschmeidig, grobe, andauernde Ruckler muss man kaum befürchten. Praktischerweise lässt das Optionsmenü Änderungen ohne Neustart zu, sodass Sie bei Problemen geschwind einige Optionen anpassen können, ohne den Spielfluss allzu grob zu unterbrechen.

    Vergleich der Grafik-Presets vs. MAX - per Mausklick auswählen
    Gears-5 Preset-Low-Niedrig-pcgh

    Gears 5 - Die Grafikkarten-Benchmarks      

    Bei Gears 5 bestimmt weitestgehend die Grafikkarten-Performance die Geschwindigkeit, deren Speicher spielt ebenfalls eine gewisse Rolle. Der Prozessor indes nimmt eine Hintergrundrolle ein, nicht zuletzt den kleinen, beschränkten Arealen und der sehr guten Mehrkernauslastung zu verdanken. Wir haben uns nach einigen Analysen für Benchmarks mit Ultra-Details entschieden, da diese gegenüber den manuell einstellbaren "Wahnsinn"-Details eine ausgewogener wirkende Leistung bieten und 4-GiByte-GPUs in Full HD sowie 6- und 8-GiByte-GPUs in WQHD nicht überlasten. Allerdings haben wir uns die zusätzlichen HD-Texturen gegönnt, bei den Lensflares die anamorphe Darstellung gewählt, die Animationsqualität auf "Beste" gesetzt, um zu vermeiden, dass diese dynamisch angepasst werden und obendrein den Regler für die Partikeleffekte auf die maximale Stufe gezogen. Die restlichen Optionen bleiben auf der Standard-Stellung, darunter die Deckkraft der Umgebungsverdeckung sowie der Regler für die Schärfe. Für unsere Messungen laufen wir mit einigen Schlenkern über den Marktplatz zu Beginn von Kapitel 4 in Akt 1. Unsere Szene stellt gehobene Ansprüche, allerdings gibt es auch häufiger kurze, etwas anspruchsvollere Abschnitte und in den schicken Zwischensequenzen fällt die Leistung am stärksten ab.

    Gears 5: GPU Benchmarks

    Bitte wählen Sie Ihre gewünschte Auflösung im Drop-Down-Menü! / Please choose your desired resolution in the drop-down-menu!

    • Gears 5: GPU Benchmarks
    Info Icon
    Game/Version Gears 5 (Microsoft Store; v1.1.56.0), PCGH-Benchmark 'Turning Tides'
    Details Game's API: DX12, Ultra Preset + Particle density 15, Sharpening 6, no Framelock/Upscaling --- 'Min-Fps' = P99 percentiles
    Software/Drivers Geforce 436.15 WHQL, Radeon Software 19.9.1 'Press', Windows 10 x64 1903
    • Resolution/AA (1 von 4)

    • 0 von 17 Produkten sichtbar

    ~1.770 MHz, 14 GT/s
    165.0
    129
    ~1.860 MHz, 14 GT/s
    139.6
    98
    ~1.911 MHz, 11 GT/s
    133.1
    114
    ~1.935 MHz, 14 GT/s
    130.3
    95
    ~1.750 MHz, 2,0 GT/s
    113.1
    93
    ~1.830 MHz, 14 GT/s
    107.5
    81
    ~1.911 MHz, 10 GT/s
    106.5
    83
    ~1.900 MHz, 14 GT/s
    105.8
    80
    ~1.510 MHz, 1,89 GT/s
    98.4
    82
    ~1.700 MHz, 14 GT/s
    92.1
    74
    ~1.520 MHz, 1,6 GT/s
    89.5
    73
    ~1.987 MHz, 8,2 GT/s
    88.3
    69
    ~1.575 MHz, 8 GT/s
    67.3
    57
    ~1.962 MHz, 8 GT/s
    61.4
    51
    ~1.050 MHz, 6 GT/s
    52.8
    44
    ~1.266 MHz, 7 GT/s
    51.8
    39
    ~1.320 MHz, 7 GT/s
    51.7
    45
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    90
    100
    110
    120
    130
    140
    150
    160
    170
    Name
    1.920 × 1.080, TAA/16:1 AF (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Intel Core i9-9900K (8C/16T) @ 5,0 GHz (Uncore: 4,8 GHz), MSI Z390 Meg Ace, 32 GiByte Corsair DDR4-3866

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Da kann man nicht meckern: Gears 5 läuft mit den von uns verwendeten Details knapp jenseits des Ultra-Presets tadellos. Für ein Spiel auf Basis der Unreal Engine 4, welche normalerweise für ihr Nvidia-Faible bekannt ist, kann sich auch die Radeon-Performance sehen lassen - allerdings ohne nennenswerte Höhenflüge. So erreicht eine werkseitig übertaktete Radeon RX 5700 XT das Niveau einer ebenfalls werkseitig übertakteten Geforce RTX 2070. Das liegt im Rahmen der Erwartung, wenngleich andere UE4-Spiele die Geforce stärker im Vorteil sähen.

    Wer in Full HD spielt, muss sich grundsätzlich keine oder nur geringe Sorgen machen, selbst eine Geforce GTX 1060/6G und Radeon auf dem Niveau einer RX 580/8G OC ist in der Lage, Gears 5 mit weitgehend 60 Fps darzustellen. Richtig flüssig, mit Bildraten zwischen knapp 70 und über 80 Fps, wird's ab der Leistungsklasse Radeon RX Vega 56, RX 5700 und Geforce GTX 1070. Diese Grafikkarten werden jedoch oft für den WQHD-Einsatz verwendet und dort ist Gears 5 dann fühlbar anspruchsvoller - grundsätzlich ist das Spiel auf modernen PCs komplett grafiklimitiert. Wer 60 Fps in 1440p wünscht, ist mit den genannten Modellen gerade noch ausreichend bestückt, hin und wieder - vor allem in Zwischensequenzen - fällt die Bildrate deutlich unter die "magische" 60.

    Ultra HD trennt dann, wie üblich, die Spreu vom Weizen. Die populäre Grafikkarten-Leistungsklasse rund um Geforce RTX 2070, 2060 Super, Radeon RX Vega 64 und RX 5700 XT rangiert hier im 40-Fps-Milieu, womit Gears 5 zwar spielbar, allerdings relativ zäh ist. Ab der Leistungsklasse einer werkseitig übertakteten RTX 2070 Super oder RTX 2080 wird die 50-Fps-Marke geknackt, was der Spielbarkeit hilft. 60+ Fps erreicht nur Nvidias Geforce RTX 2080 Ti respektive Titan RTX.

    Die Grafikkarten-Messmethodik der PCGH      

    Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele-Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen.

    Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen. Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks. Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti", um nur ein Beispiel zu nennen - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominentesten sind AMDs Radeon VII und die ältere R9 Fury X, welche wir jeweils im Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.

    Außerdem beliebt bei PCGH-Lesern: Gears 5: Microsoft feiert zahlreiche Startrekorde auf Steam und PC (1)PCXBO16

    Gears 5: Microsoft feiert zahlreiche Startrekorde auf Steam und PC

    Gears 5 scheint ein sehr guter Start für Microsoft geworden zu sein. Die Redmonder nennen einige Rekorde, aber man muss fairerweise auch sagen, dass einige dieser Rekorde nicht allzuschwer zu erreichen waren.
    Steam-Charts: Fantasy-Barock-Rollenspiel weit oben - Gears 5 auf Platz vier und eine Lootbox-Überraschung (1)5

    Steam-Charts: Fantasy-Barock-Rollenspiel weit oben - Gears 5 auf Platz 4 und eine Lootbox-Überraschung

    Es geht so langsam auf den Herbst zu und das merkt man auch bei den Steam Charts. Es wird wieder gespielt. Das Major zu Counter Strike Global Offensive ist zwar vorbei, dennoch errang das StarLadder-Bundle die Spitzenposition. Dahinter folgt das frisch erschienene Rollenspiel Greedfall. Monster Hunter World komplettiert das Podest.
    Gears 5: Einstellungen satt - Der beste PC-Port in diesem Jahr laut Polygon (1)PCXBO44

    Gears 5: Einstellungen satt - Der beste PC-Port in diesem Jahr laut Polygon

    Das Magazin Polygon hat sich das neue Actionspiel Gears 5 für den PC angesehen. Es stellt den besten PC-Portierung des Jahres dar, so die Aussage. Gelobt werden vor allem die zahlreichen visuellen Einstellungsoptionen. Auch in Sachen Barrierfreiheit ist der Titel ein Vorbild. Gears 5 ist nicht nur im Microsoft Store, sondern auch bei Steam erhältlich.
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    01:57
    Gears 5: Story-Trailer direkt von der gamescom 2019
    [PLUS] Leistungsanalyse Direct X 12 und Vulkan: der Spiele-Turbo? [PLUS] Leistungsanalyse Direct X 12 und Vulkan: der Spiele-Turbo? PCGH Plus: Microsofts Direct X 12 erschien vor vier Jahren, der Open-GL-Nachfolger Vulkan ist im Kern noch älter. Was leisten die Closer-to-the-Metal-APIs heute? Wir machen den Test mit acht Grafikkarten von 2014 bis heute. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 10/2019.
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      • Von amer_der_erste BIOS-Overclocker(in)
        Suche mitspieler.
        Wäre jemand dabei?
        TS vorhanden
        Bitte keine Minderjährigen!
      • Von LDNV Freizeitschrauber(in)
        Ich sehe das tatsächlich als alleinstellungsmerkmal der Serie, in einer Zeit wo sich alle darüber beschweren das immer mehr einheitsbrei ist oder zu diesem werden würde.

        Daher sehe ich das nicht mal als angestaubt an. Gears ist kein Spiel welches jedes Jahr am Fließband erscheint daher ist es mir auch immer wieder eine besondere Freude.

        Ich finde auch das dem Spiel der Entwickler Wechsel nicht geschadet hat. Eher finde ich den Job den sie machen sehr gut in dem sie bei den alten Tugenden bleiben aber trotzdem immer mal wieder etwas auflockern und neue Mechaniken behutsam einfügen.

        Jack ist auch wieder so ein Beispiel. In wie vielen Spielen ist es so das derartige mechaniken eher stören? Hier passt es rein. Zum einen weil die Interaktion mit ihm nur sehr selten ein MUSS ist, zum andern weil er sich Team ergänzend nutzen lässt.

        Auch das man die alte Garde nicht direkt aussortiert hat sondern neue Charaktere langsam etabliert und so einige alte aussortiert finde ich einen schönen kniff um die Serie zu verjüngen aber trotzdem auch die alten Fans im Boot zu halten.

        Und meine Güte ist das erquickend nicht wieder die nächste open World ab grasen zu müssen sondern auch mal in ein paar Minuten "viel" zu erleben, auch wenn das System mit den kleinen Hubs aufgelockert wurde zwischen durch.

        Die Jungs beweisen Finger spitzen Gefühl. Gefällt mir.

        Wer Gears 1 nicht mochte wird aber auch Gears 5 nicht mögen.
      • Von Cook2211 Kokü-Junkie (m/w)
        Gut, eines ist klar: Gears 5 ist wirklich ein Anachronismus. Das Steuerungskonzept ist immer noch so, wie es schon immer war. Für mich als Fan der Serie also genau so, wie ich es erwartet hatte. Und auch die Feuergefechte spielen sich wie eh und je. Dementsprechend ist es im Endeffekt also ein Spiel für Fans der Serie die über das leicht angestaubte Spielkonzept hinwegsehen.
        Was die Story angeht, so erklärt der Einführungsfilm zumindest ein wenig worum es geht. Es gäbe ja aber auch noch das Netz, wenn man mehr Infos zu den Vorgeschichten braucht/möchte.
        Ich persönlich finde es jedenfalls prima, dass Gears nur ganz behutsam weiterentwickelt wurde und es sich größtenteils eben so spielt wie man es von der Gears Serie kennt.
      • Von LDNV Freizeitschrauber(in)
        Als Gears Fan der ersten Stunde kann ich sagen das die Story schön fortgeführt und weiter erzählt wird
        Steuerung geht in Ordnung wenn man sich diese angepasst hat, auf der anderen Seite sollte man sich auch klar sein das Spiel vorrangig auf Controller angepasst ist.
        Nichts desto trotz ist die Maus sehr direkt und präzise, das habe ich schon weit anders in anderen Titeln erlebt die vorrangig auf Controller angepasst worden sind. (Schwammige Maus etc.)

        Was die "Steife" Steuerung an sich angeht, das ist in jedem Teil bisher so gewesen und gehört zum "Stil" der Serie.
        Das ist jetzt nichts was man nicht hätte vorher schon wissen können ...
        Ich brauch da auch immer so meine 5 min bis ich da wieder drin bin und klar komme
      • Von GreitZ PC-Selbstbauer(in)
        Auf meinem System läuft das Spiel mit 100 fps im maximalen ultra setting.

        Das Spiel selbst ist so übel zu steuern, im Multipler daher gänzlich zu vergessen.
        Wer bei Gears 5 quereinsteigt rafft von einer Story nicht wirklich etwas, dann stürzt das Spiel während jeder Videosequenz ab, die noch nicht einmal weggedrückt werden können.
        Das Spiel ist reinste verarsche gewesen
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