Lieferverbot: Alienware Aurora R10/R12-Systeme brauchen für Teile der USA zu viel Strom
Durch ein neues Gesetz dürfen manche Alienware-Systeme nicht mehr in allen US-Staaten verkauft werden. Hintergrund sind strengere Vorgaben beim erlaubten Maximalverbrauch.
Die Dell-Tochter Alienware muss in sechs US-Staaten den Verkauf einiger Gaming-Systeme einstellen, da diese nach Ansicht einer neuen Energieeffizienzregelung zu viel Strom verbrauchen. Konkret geht es um einige Konfigurationen aus den Reihen Alienware Aurora R10 und Alienware Aurora R12, die in den US-Staaten Kalifornien, Colorado, Hawaii, Oregon, Vermont und Washington nicht mehr verkauft werden dürfen.
Manche Systeme liegen über dem Maximalverbrauch
Die neue Vorschrift ist seit dem 1. Juli in Kraft und setzt für mehrere Produktkategorien neue Verbrauchsgrenzen. Bei Desktop-PCs liegt dabei ein sogenannter "Expandability Score" zugrunde, der das System anhand der verbauten Schnittstellen und Hardwarekomponenten bewertet. Je nach Gesamtpunktzahl kommt ein System so in eine von drei Kategorien, die einen unterschiedlichen durchschnittlichen Jahresverbrauch vorsehen.
Bereits seit 2019 gab es eine ähnliche Regelung, die für Desktop-Systeme, je nach Kategorie, einen Verbrauch von 50 bis 100 kWh pro Jahr vorsah. Dieselben Kategorien existieren im neuen Gesetz weiterhin, doch darf der Verbrauch jetzt nur noch zwischen 50 und 75 kWh pro Jahr liegen.
Quelle: Energy Code Ace
Die neue Regelung bewertet den erlaubten Maximalverbrauch von Grafikkarten anhand ihrer Speicherbandbreite.
Darüber hinaus kann der Maximalverbrauch zwar durch zusätzliche Komponenten, wie beispielsweise Grafikkarten, erhöht werden, doch ist hier die Rechengrundlage technisch fragwürdig. Der maximale Zusatzverbrauch einer Grafikkarte wird beispielsweise anhand der Speicherbandbreite festgemacht, die aber kaum etwas über die Effizienz oder Leistungsfähigkeit des Systems aussagt. Um die Regelung zu umgehen, könnten Hersteller einfach schnelleren, ineffizienteren Speicher verbauen, um ihre Produkte weiterhin verkaufen zu dürfen.
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In jedem Fall wird der in Summe erlaubte Gesamtverbrauch von bestimmten Konfigurationen des Alienware Aurora R10 und des Alienware Aurora R12 aber offenbar überschritten, weshalb die Systeme nicht mehr an die entsprechenden Staaten geliefert werden. Inwiefern auch andere Unternehmen von der Neuregelung betroffen sind, ist dabei noch unklar. Laut The Register will etwa Acer das Thema untersuchen, wohingegen es von HP keine Stellungnahme gab.
Quellen: Videocardz, The Register

Dumm nur, dass es in Europa auch eine Energiesparrichtline für PCs gibt, die EU hat auch daran gedacht.
Allerdings ist sie sinnvoller umgesetzt, da sie nur den Verbrauch im Leerlauf und der Bereitschaft berücksichtigt.
Es geht um den Verbrauch im, Idle, Standby, und Sleep Modus.....Der Verbauch unter Last ist völlig wurst.
So ist es einfach nur wieder Clickbait News.
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Ich verstehe nicht, warum sich darüber so aufgeregt wird. Es geht schließlich nur um den Sleepmode. Ausserdem sind verschiedene Systeme wie z.B. Workstations, Server und "highend" Desktops davon nicht betroffen und schlimmstenfalls muss man die Teile eben selber zusammenbauen, denn es betrifft ja auch nur Komplettsysteme.
Also wurde wieder viel Panik um nichts gemacht.
Bitte beim Thema bleiben, danke.
Allerdings ist sie sinnvoller umgesetzt, da sie nur den Verbrauch im Leerlauf und der Bereitschaft berücksichtigt.