Shuttle überarbeitet lüfterlosen Nettop XS35
Shuttles kleinster Rechner verfügt jetzt als XS35(GT)V2 über mehr Leistung und optional HD-Tauglichkeit.
Quelle: http://www.shuttle.eu
Der einzige äußere Unterschied zwischen XS35V2 und XS35GTV2 ist die Position des VGA-Anschlusses auf der Rückseite und der zusätzliche HDMI-Anschluss der GT-Ausführung.
Nettops, das heißt extrem kompakte und relativ günstige und sparsame Desktop-PCs auf Intel Atom Basis, waren bislang vor allem für den anspruchslosen Office-Einsatz interessant. So auch Shuttles XS35 mit Atom D510, der im Gegensatz zu einigen seiner Konkurrenten nicht nur Platz für ein optisches Slim-Line-Laufwerk bietet, sondern auch eine komplett lüfterlose Kühlung.
Als Ergänzung beziehungsweise Nachfolger gibt es jetzt den XS35V2 und den XS35GTV2. Beiden gemeinsam ist der leistungsfähigere Atom D525 (2x 1,8 GHz; SMT; 64 Bit; 13 W TDP), die Unterstützung für bis zu vier Gigabyte DDR3 800 (1x SO-DIMM), Gigabit LAN, Stereo-Line-Out, Mic-In und fünf USB 2.0 Ports. Doch während sich die normale Variante mit der in die CPU integrierten Intel HD3150 Grafikeinheit begnügen muss und somit nur einen VGA-Anschluss bietet, spendiert Shuttle der GT-Ausführung eine Nvidia Ion GPU mit 512 MiB VRAM. Diese ermöglicht nicht nur die Nutzung eines HDMI-Ausganges, sondern unterstützt auch die Dekodierung von HD-Inhalten.
Die zusätzliche Verlustleistung (TDP: 12 W) steigert zwar auch den Verbrauch von 16W (Leerlauf) / 20 W (Volllast) auf 20 W / 26 W, die drastisch erweiterten Nutzungsmöglichkeiten im HTPC-Bereich sollten dies aber verschmerzen lassen. Ebenfalls höher fällt die UVP aus. Während der XS35V2 ab sofort für 174 Euro erhältlich sein soll, werden für den XS35GTV2 236 Euro fällig.
Quelle: http://www.shuttle.eu
Shuttle XS35(GT)V2: Im winzigen Barebone finden sich ein Intel Atom Dualcore, eine 2,5" Festplatte, ein Speichermodul, ein Slim-Line-Laufwerk und Optional eine Nvidia-GPU - aber kein störender Lüfter.
