Ryzen-Handheld: Aya-Neo schafft eine Million am ersten Tag
Kürzlich ist die Crowdfunding-Kampagne des Aya-Neo gestartet und der Mini-PC im Handheld-Format mit Ryzen-CPU konnte dabei schnell einen Achtungserfolg verzeichnen.
Der aufgrund des Formfaktors der Nintendo Switch ähnelnde Handheld-Gaming-PC Aya-Neo ist kürzlich auf Indiegogo.com zu Preisen ab umgerechnet 588 Euro (42 Stück) respektive 663 Euro (500 Stück) in der kleinsten Ausstattungsvariante mit 500-GB-NVMe-SSD für Unterstützer an den Start gegangen (zuzüglich Steuern / Zoll). Dabei konnte das mit einem Ryzen 5 4500U-Mobilprozessor nebst 16 GiB RAM und integrierter Radeon-Vega-6-Grafikeinheit ausgestattete 7-Zoll-Gerät mittlerweile umgerechnet bereits über 1,13 Millionen Euro an Finanzierungsgeldern einheimsen.
Ursprünglich stand lediglich ein flexibles Finanzierungsziel von umgerechnet gerade mal 45.532 Euro auf dem Plan, doch der Andrang war groß: Über 40.000 Interessenten warteten bereits auf den Start der Vorbestellungen. Dementsprechend sind die begrenzten Early-Bird-Pakete für Unterstützer in den günstigsten Ausführungen auch bereits ausverkauft und gegenwärtig nur noch die 1-TB-Version in wenigen Stückzahlen ab umgerechnet 732 Euro sowie ein Komplettpaket mit Zubehör für 807 Euro verfügbar, wobei Steuern beziehungsweise Zollgebühren noch draufzurechnen sind. Die Auslieferung an die Unterstützer soll im kommenden Mai erfolgen.
Unterdessen gab es in Form bereits ausgelieferter "Founder's Editions" und erster Tests auch schon einen Ausblick auf die Leistungsfähigkeit sowie die Akkulaufzeit des kleinen Kraftpakets. Der Aya-Neo vom gleichnamigen Hersteller aus China tritt dabei in Konkurrenz zu vergleichbaren Handheld-PCs wie dem bereits finanzierten "Win 3" auf Tiger-Lake-Basis des etwas etablierteren Herstellers GPD. Mit dem Smach Z hatte es in der Vergangenheit allerdings auch ein vergleichbares Crowdfunding-Projekt aus China gegeben, das es letztlich nach vielen Verzögerungen nie in der angedachten Form zur geplanten Massenauslieferung schaffte.

Man munkelt aber, dass der GPD Win Max 2 auf AMD Basis erscheinen soll. Dann hätten die auch AMD im Angebot.
Und mit Emulatoren zusätzlich etliche Spiele anderer Plattformen, einschließlich der von Nintendo.
Dieses kack ding is keine switch Alternative.
Auf der switch hab ich geile nintendo games, was bekomm auf diesem Ryzen Gerät? COD Warzone?
Ne danke.
Zum Preis: Wenn sie 700 Euro beim Serienmodell halten können, wäre das fair. Oft sind die Preisaufschläge gegenüber den Vorbestellerangeboten aber wesentlich höher und die Produktionskosten in der Nische eben nicht zu verachten. Bei zum Beispiel 1.000 Euro dürfte das Interesse spürbar abkühlen.
Man zahlt relativ viel Geld für ein Gerät, dass letztlich die Möglichkeiten einer Switch nur für x86-Spiele bietet (komplett mit x86-Hassle), aber nicht die gleiche mobile Laufzeit. Immerhin vermarktet man es ehrlich als Portable. Also als ein Gerät, dass eher an der Steckdose betrieben, denn mal eben aus der Jackentasche gezogen wird.