Neuer Aldi-Gaming-PC: Medion-Flaggschiff mit moderner Hardware für 3.200 Euro
Ab nächster Woche können sich Kunden bei Aldi an neuen Multimedia-Produkten erfreuen, welche neben Laptops auch Gaming-PCs umfassen. Diesmal präsentiert Aldi als seinen Flaggschiff-PC den Medion Erazer Hunter X30, der wie die anderen Modelle mit neuer Hardware aufwartet. Allerdings kostet das Unterfangen knapp 3.200 Euro.
Kurz vor der Gamescom erneuert Aldi sein Angebot mit Medion-PCs und stellt auch einige Erazer-Gaming-PCs von Medion zum Verkauf zur Verfügung. Der große Unterschied ist diesmal, dass die Hardware sich auf eiem aktuellen Stand befindet, es werden also Intel-CPUs der 13. Generation mit Nvidia-Grafikkarten auf Ada-Lovelace-Basis verbaut. Das Flaggschiff der stationären Gaming-PCs ist der Medion Erazer X30, der das Komplett-PC-Line-up mit dem Engineer X30 und dem Bandit P20 anführt.
Erazer Hunter X30: Aldi fährt neue Geschütze auf
Während die Medion-PCs bei Aldi in den vergangenen Zeiträumen mit CPUs der 12. Generation und Ampere-GPUs ausgestattet gewesen sind, gibt es nun das überfällige Upgrade auf die 13. Generation und Ada Lovelace. Der Hunter X30 setzt auf das "leistungsstarke Hardware-Duo" bestehend aus dem Core i7-13700K von Intel und der Geforce RTX 4080 von Nvidia. Speicherseitig zeigt sich der Komplett-PC ebenfalls von der schönen Seite, denn Käufer sollen auf eine WD_Black-SN850X-SSD mit einer Kapazität von 2 Terabyte zugreifen können, während 32 GiB DDR5-RAM von Kingston Fury enthalten sind.
Trotz Abwärtskompatibilität sitzt der Prozessor auf einem Z790-Aorus-Elite-AX-Mainboard von Gigabyte. Beim Netzteil handelt es sich um ein Focus GX-850 von Seasonic. Die Front des In-Win-Gehäuses mit RGB-Beleuchtung beschreibt Medion als optimiert. Außerdem leiste sie eine effizientere Kühlung mithilfe zweier Lüfter hinter einem Mesh-Panel. In Kombination mit einem weiteren Lüfter an der Rückseite und wabenförmigen Belüftungsöffnungen an der Seite sowie einer Alphacool-Eisbaer-240-Wasserkühlung ist das Kühlsystem komplementiert.
Spezifikationen:
- Intel Core i7-13700K (3,4 GHz, bis zu 5,4 GHz, 16 Kerne (8 P-Cores und 8 E-Cores), 24 Threads und 30 MiB Intel Smart Cache)
- Nvidia Geforce RTX 4080 mit 16 GiB GDDR6X-VRAM, 1 x HDMI 2.1 und 3 x Displayport 1.4
- Gigabyte Z790-Aorus-Elite-AX-Mainboard
- 2 TB WD_BLACK SN850X-NVMe-SSD
- 32 GiB Kingston Fury Beast DDR5-RGB-RAM mit bis zu 6.000 MT/s
- Beleuchtetes RGB-Gaming-Gehäuse von In Win
- Alphacool Eisbaer-240-Wasserkühlung mit zwei In Win Saturn-ARGB-120mm-Lüftern
- Seasonic Focus-GX-850-ATX-3.0-Netzteil
- Wi-Fi 6E mit Bluetooth 5.3
- Realtek 2.5GbE LAN Chip (2.5 Gbit/s/1 Gbit/s/100 Mbit/s)
- 8 Kanal High Definition Audio
Anschlüsse:
- Frontseite:
- 1 x USB 3.2 Gen 2 Typ-C
- 2 x USB 3.2 Gen 1 Typ-A
- 1 x Mikrofon-Eingang
- 1 x Audio-Ausgang
- Rückseite:
- 4 x USB 2.0
- 3 x USB 3.2 Gen 1 (Typ-A)
- 2 x USB 3.2 Gen 2 (Typ-A)
- 1 x USB 3.2 Gen 2x2 (Typ-C)
- 2 x Wi-Fi-Antennen
- 1 x RJ-45-Anschluss
- 1 x optical S/PDIF Out connector
- 1 x HDMI 2.1
- 3 x Displayport 1.4
- 2 x Audio-Anschlüsse
Passend dazu: Gaming-PC 2023 bauen: Beste Rechner ab 380 bis 2.900 Euro samt Basiswissen
Die Abmessungen des Medion Erazer Hunter X30 betragen letztlich 210 x 445 x 476 mm (B x H x T) bei einem Gewicht von 12 Kilogramm. Ab dem 20. August wird der Aldi-Onlineshop mit den drei Gaming-PCs und weiteren Gaming-Laptops bestückt. Der Medion Erazer Hunter X30 soll dann knapp 3.200 Euro kosten. Wie immer gilt hierbei: Wer Selbstbauer ist und die Konfigurationen ansprechend findet, sollte die Preise der Einzelkomponenten zusammenrechen und schauen, ob er unter den aufgeführten 3.200 Euro herauskommt.
Quelle: Medion

extrem limitierten Upgrademöglichkeiten. Wenn man heute einem Aldi-PC im Grunde nur den überhöhten Preis
vorwerfen kann, ist das schon ein Riesen-Fortschritt im Vergleich zu "früher". "Damals" hatte man die dollste CPU -
die aber aufgrund minimaler Kühlung so konservativ wie möglich getaktet war und das Bios von vorneherein
jegliche Boostmöglichkeiten ausschloss. Oder maximalen HDD-Platz - aber ultralangsam.
Oder ein NT, das fast schon mit einer zusätzlichen HDD am Rande der Leistungsfähigkeit geriet, usw..
Klar, verglichen mit einem Alternate-Zusammenbau einen Tausender zu teuer, aber kein prinzipieller Fehlkauf.
Habe mir selber erst vor 8 Wochen einen neuen Rechner gebaut. Ebenfall mit der 4080ger, 32GB RAM aber ner CPU von der neuen AM5 AMD Serie. Ebenfalls 2GB SSD Speicher allerdings direkt über die M2 Schnittstelle. SATA ist inzwischen viel zu langsam...
Zugegeben. Es war nur der Tower/Rechner neu. Monitor, Tasta, usw. sowie noch einen passeblen CPU Kühler hatte ich noch da. Dennoch kam ich auf nicht einmal 2.400,- (Alternate)
Klar, man kann jetzt sagen, Service usw und so fort. Letztlich für die verbaute Hardware dennoch m.E. viel zu teuer.
3200€ am Arsch!
Die 4090 verkauft sich von Alleine, aber die 4080 ist das Sorgenkind = hohe Lagerbestände!
daher sinnvoll
Jensen sollte die 4080 mit großzügigem Rabatt an ALDI verscherbeln und ALDI den Preisvorteil
dann weitergeben.
dito.
Solls wohl bei Intel gerade Rabatt auf die 12000er geben. (12700k wäre evtl. ausreichend)
k.A. was Intel dann bei Großabnehmern für nen Preis macht
Und schlussendlich auch Marge, man will ja damit auch was verdienen. Auch wenn der Preis happig ist im Vergleich zum Selbstbau, ist das ein tolles Gerät mit guten Komponenten. Für jeden der Oem kauft und nicht an Selbstbau interessiert ist, allemal besser als die Kisten von MSI und Co.