Hewlett-Packard plant Stellenabbau von über 6.000 Arbeitsplätzen
Auch ein Riese wie Hewlett-Packard trifft die Wirtschaftskrise hart. Das Unternehmen plant einen Stellenabbau von 6.400 Arbeitsplätzen, vor allem in der Produktion.
Selbst Hewlett-Packard, der weltgrößte Hersteller von PC-Systemen, wird von der Weltwirtschaftskrise hart getroffen. Die Auswirkungen spüre man in jedem Bereich einen Rückgang der Nachfrage - private Haushalte sowie Geschäftskunden halten sich gleichermaßen vom Kauf von Computern und Druckern zurück.
Quelle: HP
Hewlett Packard
Nun kündigte man einen massiven Stellenabbau an, von dem vor allem die Produktion betroffen sein soll. 6.400 Stellen plant HP in den nächsten zwölf Monaten abzubauen - dies entspricht rund 2 Prozent der gesamten Belegschaft. Man wolle sich damit auf die anhaltende Durststrecke im kommenden Jahr einstellen - Hewlett-Packard rechnet mit vier bis fünf Prozent Umsatzrückgang im nächsten Jahr, so der Bericht auf spiegel.de.
Die Umsätze sanken im zweiten Geschäftsquartal im PC-Bereich um 19 Prozent, bei Druckern um 23 und bei Speicher und Servern um 28 Prozent. Der Nettogewinn sank im Vergleich zum Vorjahr von 2,1 auf 1,7 Milliarden US-Dollar ab.
Sie sehen also, selbst ein Unternehmen wie HP, welches unter Aktionären immer als sichere Anlage galt, bleibt von der Krise nicht verschont. Die angekündigten Streichungen seien "gezielte Maßnahmen zum strukturellen Wandel und zur Verbesserung der Effektivität unseres Produktgeschäftes" heißt es von der Finanzchefin Cathie Lesjak.
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Immer erst auf die kleinen! Wenn mal ein paar Euros weniger in die kasse kommen