Gutes Quartalsergebnis für Hewlett Packard
Exzellente Aussichten bei HP: Der IT-Konzern legte ein gutes Quartalsergebnis vor und konnte in seinen Kernbereichen überzeugen. Durch die Übernahme von WebOS soll künftig auch das mobile Segment zu neuer Stärke gelangen. Hewlett Packard übertrifft sogar die Analystenerwartungen an der Börse.
Hewlett Packard (HP) hat ein exzellentes Quartalsergebnis vorgelegt und so sogar die Erwartungen der Börsenanalysten übertroffen. Das zweite Geschäftsquartal des IT-Konzerns wurde mit 2,2 Milliarden US-Dollar Gewinn abgeschlossen (28 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahresquartal). Dieser Gewinn wurde aus 30,849 Milliarden US-Dollar Umsatz generiert (13 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahresquartal). Damit scheint HP die Finanzkrise bereits weit hinter sich gelassen zu haben. Im nachbörslichen Handel reagierte die Aktie positiv, obwohl die Märkte derzeit sehr angespannt sind.
HP-Konzernchef Mark Hurd bestätigt, dass HP "ein herausragendes Quartal" hatte und dass das Unternehmen in allen Bereichen zulegen konnte. Man blickt stolz auf das Produktportfolio und möchte das von den Kunden gewonnene Vertrauen mit innovativen Produkten zurückgeben. HP will in die Zukunft investieren, heißt es. Besonders lukrativ zeigt sich die Systems Group: 17 Prozent mehr Notebooks und 27 Prozent mehr Desktop-Systeme konnten verkauft werden. HP konnte so den Personalstamm in diesem Bereich um 20 Prozent aufstocken. Dabei profitiert HP vor allem von seinem großen Stamm an Geschäftskunden, die während der Wirtschaftskrise vorsichtig agierten. Neben den Arbeitsplatzrechnern bietet HP auch Serversysteme, Drucker und Software aus einer Hand an. Und auch hier zeigt sich HP profitabel: Der Bereich Server liefert ein Umsatzplus von 31 Prozent auf 4,5 Milliarden US-Dollar und das Segment Printing legt um 8 Prozent auf 6,4 Milliarden US-Dollar zu. Etwas dezenter sind die Bereiche Software und Service mit minus einem, bzw. plus zwei Prozent Wachstum.
Für das laufende Geschäftsjahr sieht HP ein Umsatzwachstum von acht bis neun Prozent. Die Kosten für die Übernahme von WebOS sind bereits in den Bilanzen berücksichtigt, aber die zu erwartenden Umsätze und Gewinne noch nicht. Dank WebOS soll das Mobil-Geschäft von HP deutlich gestärkt werden.
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