Commodore 128: Der Letzte seiner Art feiert sein 40. Jubiläum

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Commodore 128: Der Letzte seiner Art feiert sein 40. Jubiläum
Quelle: Evan-Amos via Wikipedia

Auf der CES 2025 feierte der Commodore 128, welcher auf der CES 1985 der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde, sein 40. Jubiläum. Der C128 war der letzte 8-Bit-Heimcomputer seiner Art, musste sich aber bald dem Amiga 500 geschlagen geben.

Auf der CES 2025 in Las Vegas feierte der Commodore 128, der am 5. Januar auf der CES 1985 der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde, sein 40. Jubiläum. Der C128 war der letzte 8-Bit-Heimcomputer seiner Art, musste sich aber bald dem Amiga 500 geschlagen geben, welcher speziell bei den Spielern äußerst beliebt war. Der Commodore 128 verkaufte sich so im Vergleich zu seinem legendären Vorgängermodell, dem C64, mäßig und musste der 16-Bit-Ära weichen.

In Deutschland erschien der Commodore 128, welcher einen MSRP von 300 US-Dollar besaß, schon am 15. Januar 1985 und kostete bei seiner Markeinführung hierzulande 1.198 Deutsche Mark. Während der IBM-PC und dessen Klone langsam die Zeit der deutlich moderneren 16- und 32-Bit-Anwendungen einläuteten, starben die alten Heimcomputersysteme mit 8-Bit langsam aber sicher aus. Der YouTube-Kanal TheRetroChannel zeigt die Unterschiede zwischen dem C128 und dessen Produktvarianten C128D und C128DCR gut verständlich auf und erklärt die Besonderheiten und Eigenschaften der 8-Bit-Heimcomputer.

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Einen besonders lesenswerten Bericht über den Commodore 128 hält auch das Commodore Computer Online Museum ("CCOM") bereit, welcher spannende Details und Hintergrundinformationen liefert.

Das Ziel war ein neuer Heimcomputer, der auch CP/M fähig war. Die ersten Konzepte des neuen Systems waren allerdings nicht einmal ansatzweise mit dem 64er kompatibel, und wäre zu diesem Zeitpunkt nicht ein neuer Projektleiter erschienen, wäre das wohl auch so geblieben.

Bil Herd, der neue Leiter des C128-Projektes machte die C64- Kompatibilität zu einem seiner obersten Ziele. Im Laufe der Entwicklung wanderte der für CP/M nötige Z-80 von einer optionalen Steckkarte auf die Hauptplatine des Rechners, da so einige Probleme leichter gelöst werden konnten.

Das Resultat war ein einzigartiger 3-in-1 Computer, der als direkte Konkurrenz zum Apple ][ und IBM PC platziert wurde, vor allem wegen seiner CP/M-Fähigkeit, aber dennoch für Aufsteiger vom C64 geeignet war.

- Thorsten Kuphaldt, Commodore Computer Online Museum -

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Quelle: Tom's Hardware

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Flybarless Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Der 128er hatte im "nativen" Modus neben doppelten Speicher auch doppelten Takt, 80 Zeichen Modus Unterstützung, und ein moderneres Basic, und dazu noch CP/M Kompatibel dank dazugelötetem z80 Prozessor.
        Spielte aber im C64 Modus alles keine Rolle.
      • Von Flybarless Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Der 128er hatte im "nativen" Modus neben doppelten Speicher auch doppelten Takt, 80 Zeichen Modus Unterstützung, und ein moderneres Basic, und dazu noch CP/M Kompatibel dank dazugelötetem z80 Prozessor.
        Spielte aber im C64 Modus alles keine Rolle.
      • Von Herr_Ohr23 Schraubenverwechsler(in)
        Was konnte der 128 eigentlich besser als der C64? War es nur der doppelte Hauptspeicher?
        Mein erster Rechner war ein 500er. Davon habe ich immer noch 4 Stück.

        Vom Amiga soll übrigens demnächst eine Maxi Version auf den Markt kommen. Pflichtkauf für alle alten Amiga User!
      • Von HisN Trockeneisprofi (m/w)
        C128 …. Amiga
        C128 …. Amiga
        C128 …. Amiga

        Amiga
      • Von SirMarc Komplett-PC-Käufer(in)
        Arg kommisch ich bin nicht gestorben hatte keiner mit einem C64/c4/c128 und Amiga, sondern Atari ste und den ab in die Zukunft zum PC auch wenn zuerst Grauehafte cga oki wurde ja nicht für games gemacht am Anfang.
        Hab den lieber mit Datenbank per dbase II/III/IV gespielt. 🤣
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Ein Schulfreund hatte sich damals einen C128 geholt nachdem ich einen C-64 bekommen hatte.
        Damit hatte er immer angegeben. Aber die meisten Spiele musste er im "C-64 Modus" spielen.
      Direkt zum Diskussionsende
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