Turtle Beach Afterglow Wave im Test: Xbox-Controller hat kaum Schwächen
Wer seinem Gaming-Setup für einen schmalen Taler etwas Farbe spendieren möchte, sollte sich den Turtle Beach Afterglow Wave anschauen. Umfangreiche RGB-Einstellungen sind dabei aber nicht einmal alles, womit er den regulären Xbox-Series-Controller mit weitem Abstand hinter sich lässt.
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Um seine Gaming-Performance zu verbessern, muss nicht immer tief in die Tasche gegriffen werden. Das verspricht zumindest der Turtle Beach Afterglow Wave, der mit einem UVP von 45 Euro (bzw. derzeit 37 € für die schwarze Variante) sichtlich günstiger als der reguläre Xbox-Controller ist, und dennoch einige interessante zusätzliche Features mitbringt. Fans des Herstellers PDP könnten nun allerdings aufhorchen. Denn wie der Name vermuten lässt, handelt es sich hierbei um nahezu dasselbe Modell, das bereits 2022 erschien. "Nahezu", weil Turtle Beach, die PDP 2024 übernahmen, wohl der Meinung gewesen sind, dass der Afterglow Wave ein kleines Glow-up verdient hat. Wie gut es sich mit dem Controller heute noch spielt und ob die Neuerungen einen erneuten Blick wert sind, zeige ich in diesem Test.
Ausstattung
- Größe (B × T × H): 156 × 104 × 65 mm
- Gewicht (netto): 221 g
- Verbindungsart: USB-C-auf-USB-A-Kabel (3 m)
- Akkulaufzeit: Kein Akku
- Zusätzliche Bedienelemente: 2 Rear Paddles, Sound Control-Taste, 2 Instant-Trigger-Schieberegler (3 Stufen)
- Weitere Ausstattung: RGB-Beleuchtung mit 4 speicherbaren Profilen, Dual-Rumble-Feature-Motoren
Quelle: PCGH-Ratgeber
Beim Turtle Beach Afterglow Wave ist nur das Nötigste dabei.
Öffnet man die Verpackung des Afterglow Wave, fällt zunächst auf, wie wenig Schnickschnack hier dabei ist. Der Controller, ein 3-m-USB-C-Kabel und ein schlanker Beipackzettel - das war es. Damit ist dieser Controller das ziemliche Gegenteil zum Nacon Revolution X Unlimited. Des Weiteren bietet er, wie schon das ursprüngliche Modell, eine markante RGB-Beleuchtung mit acht Presets und verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten für die Geschwindigkeit und Helligkeit.
Anpassen lässt sich das über die Turtle Beach - PDP Control Hub-App. Die ist übersichtlich gestaltet und erschlägt einen - ganz im Geiste des Controllers - glücklicherweise nicht mit Funktionen. So gibt es etwa die Möglichkeit, eine Diagnose zu starten oder Updates zu installieren. Und außerdem lassen sich hier die beiden Rear Paddles belegen sowie die Totzonen von Sticks und Triggern und die Vibration justieren.
Bildergalerie
Was ist neu am Turtle Beach Afterglow Wave?
Beim Stichwort "Vibration" wären wir dann auch schon bei einer zunächst etwas subtileren Neuerung. Denn statt einer herkömmlichen Vibrationsfunktion hat der Turtle Beach Afterglow Wave Dual-Rumble-Feature-Motoren, die deutlich mehr haptisches Feedback geben, unter anderem in den Triggern. Des Weiteren wurden diese ebenfalls optimiert und mit Hall-Effekt ausgestattet. Und zu guter Letzt hat Turtle Beach ihnen nun je drei Stufen spendiert, um den Auslöseweg zu verkürzen, was für reaktionsschnelle Spiele wie Shooter oder Soulslikes vorteilhaft ist.
"Damals" wie heute gut
Was zwar bereits zuvor vorhanden war, aber nicht minder erwähnenswert ist, sind die Funktionen der Stummschalttaste. Hiermit lässt sich nämlich nicht nur das Mikrofon muten. Hält man sie gedrückt, lassen sich zudem über das D-Pad die Spiel- und Sprachchat-Lautstärke anpassen und mithilfe der Bumper durch die bis zu vier speicherbaren Farbprofile schalten. Damit muss nicht für jede kleine Anpassung aus der laufenden Session gesprungen werden, sodass der Spielfluss erhalten bleibt.
In der Hand liegt das dem Series-X-Wireless-Design nachempfundene Gamepad weiterhin hervorragend. Alle Tasten und Steuerelemente sind selbst für unterschiedlich große Hände optimal erreichbar, darunter auch die beiden Rear Paddles. Obwohl nicht alle Tasten mit Mikroschaltern ausgestattet sind, klicken sie sich zumeist sehr angenehm - lediglich die beiden Sticks sind dabei seltsam laut. Außerdem sammelt sich in deren Halt gebenden Kappen gerne mal etwas Abrieb.
Turtle Beach Afterglow Wave: Fazit
Diese minimalen Schwächen kann man einem so günstigen Controller aber deutlich besser verzeihen. Diesen Preis erreicht er unter anderem durch das Fehlen eines Akkus. Mich persönlich stört die Kabelgebundenheit nicht, für andere könnte das wiederum ein Ausschlusskriterium sein.
Echte Schwächen sucht man hier aber mit der Lupe. Die Neuerungen zwar teilweise ebenfalls; dafür heben sie diesen Spar-Geheimtipp aber gleich um mehrere Level. Und gerade im Vergleich zum regulären und teureren Series-X-Wireless-Controller kann der Turtle Beach Afterglow Wave nur gewinnen - sofern man etwas für RGB übrig hat.

Wobei der Flydigi Vader 4 Pro und ein X15 in etwas verschiedenen Preis- und Qualitätsbereichen spielen.
Ich wollte damals halt dediziert Aliexpress vermeiden.
Bei Normalpreisen muss man das etwas überlegen, wenn ich ihn nicht für 65 Euro gesehen hätte, wäre ich wahrscheinlich auch beim X20 geblieben.
Die hier im Thread genannten Sticks wären alle mal ein Review wert.
Wobei der Flydigi Vader 4 Pro und ein X15 in etwas verschiedenen Preis- und Qualitätsbereichen spielen.
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Oft wurde der X20 oder der X10 empfohlen.
Den X20 hatte ich zum testen da, nachdem ich mit dem Gamesir Nova Lite für ca. 28-30 Tacken angefangen hatte, um zu sehen ob das was bringt. Ich habe ihn am ende zurückgeschickt, weil kein Kabel dabei war (dafür ein Case) und der Easysmx X20 besser ist. Desweiteren kam inzwischen der Nova 2 raus ebenso wie der Supernova, die beide besser sind, für ein bissche mehr
Der X20 ist ein guter Controller, sieht nicht so schlimm aus wie man denkt. Die Beleuchtung der Tasten ist gut gelöst, gut sichtbar und wenn man sich gerade erst an Controller gewöhnt gut.
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Das weiß oder grau sieht nicht schlecht aus, die Vorderseiten der Griffhörner sind gummiert. (Die Rückseite nicht, sie ist nur mit einer Texturierung versehen.
Und hat noch 4 Zusatztasten/Paddles auf der Rückseite, alle buttons sind Tactile buttons.
Ach und die Trigger können als "normale" Trigger mit analoger achse oder als "Hair-Trigger" mit dem Äquivalent eines Mausklicks benutzt werden.
Der X20 ist für PC und Nintendo Switch (und Android, hab's getestet).
Am Ende habe ich aber den flydigi Vader 4 Pro genommen, einfach weil die sticks präziser waren, speziell wenn man den Widerstand angepasst hat, was wunderbar während dem Betrieb geht.
Sehr hilfreich wenn man das Genre wechselt, z.B. von Stellar Blade auf Wrecksfest, da will man nciht ganz so reaktive sticks.
Dazu kommen noch zwei zusätzliche Tasten und 4 Paddles. Und ebenfalls per Schalter am Controller umschaltbare Trigger. Hat leider keine Gummierung, die müsste man extra kaufen.
Normal ist der so 80-90 Euro, hatte aber glück das Galaxus die für 65 Euro rausgehauen hat, 5 Euro mehr als der X20.
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Der Flydigi Vader 4 pro ist für Windows, Linux, Android, and IOS.
Das Design und RGB ist deutlich zurückhaltender.
Ich habe nur den Steam Controller und den benutze ich schon selten bis nie.
Am schnellsten spielt es sich halt immer noch per Kabel.
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Ich hab sie auch mal am Handy ausprobiert, aber naja die meisten Spiele setzten einen Controller nicht wirklich um und werden durch ihn auf nicht besser.
Ich habe nur den Steam Controller und den benutze ich schon selten bis nie.
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