Nacon Revolution X Unlimited im Test: Controller mit Mini-Display und massig Extras
Man nehme eine große Handvoll Zusatzbuttons, ein Pfund Zubehör und eine Prise LCD - fertig ist der Nacon Revolution X Unlimited. Dieser ambitionierte Pro-Controller will sowohl mit Hardware als auch Software überzeugen. Ob das gelingt, klärt unser Test.
In diesem Artikel
Als ich den Nacon Revolution X Unlimited das erste Mal in die Hand nahm, war mein erster Gedanke: "Das ist ja mal ein Oschi". Zwar gibt es noch deutlich klobigere Vertreter, wie den Razer Wolverine V3 Pro. Dafür hat dieses Gamepad aber auch einiges zu bieten; darunter etwa einen kleinen LCD-Bildschirm, um viele Einstellungen direkt am Gerät vorzunehmen. Dazu kommt dann noch eine wirklich üppige Auswahl an Zusatztasten und modularen Elementen, was ihn auf dem Papier schon einmal zu einem absoluten Top-Produkt macht. Aber kann der Controller mit dem ebenso üppigen Namen bei all dem Zubehör aber auch beim Zocken überzeugen oder handelt es sich hier nur um teuren Schnickschnack?
Ausstattung
- Größe (B × T × H): 164 × 115 × 56 mm
- Gewicht (netto): 327 g
- Verbindungsart: 2,4 GHz (USB-A-Dongle), Bluetooth, USB-C-auf-USB-A-Kabel (3 m)
- Akkulaufzeit: Bis zu 10 h
- Zusätzliche Bedienelemente: Shortcut-Tasten 1-6 (2× oben, 4× hinten), Multifunktions-Taste, Lock-Taste, 2× Instant-Trigger-Schieberegler (2 Stufen), Profilspeichertaste, Verbindungsmodus-Taste, Klassischer/Erweiterter-Modus-Taste, Stummschalttaste
- Weitere Ausstattung: LCD-Bildschirm (40 × 25 mm), RGB-Beleuchtung, wechselbares D-Pad (rund, klassisch), wechselbare Sticks (konkav, konvex (normale Dicke & 10 mm)), Joystick-Metallringe (2× 30°, 2× 38°), Gewichte (je 2× 10, 14 & 16 g), Mikrofasertuch, Hartschalentasche, Ladestation
Der besagte große Lieferumfang ist direkt das Zweite, was beim Auspacken des Nacon-Gamepads auffällt. So ist er nicht einfach in Pappe oder Kunststoff verpackt, sondern kommt gleich in einer edlen Hartschalentasche mit dem geschmeidigsten Reißverschluss, den ich je gesehen habe, daher. Und die bietet Platz. Platz genug für jegliches Zubehör; also Ladestation, 3-m-USB-C-Kabel, Dongle und eine Box mit Ersatzteilen, Gewichten und Joystick-Metallringen. Letztere verlangsamen geringfügig die Stick-Bewegung, um etwa in Shootern präziser zielen zu können. Dazu werden die Sticks einfach abgezogen, die Ringe aufgesetzt und das Ganze wieder aufgesteckt. Alternativ gibt es auch ein konvexes Stickpaar sowie eines mit 10-mm-dicken Kappen. Und das strukturierte, runde D-Pad lässt sich auf dieselbe Weise ebenfalls durch ein klassisches austauschen.
Der Nacon Revolution X Unlimited bietet Technik, die begeistert
Bei den Joysticks hat sich Nacon für die beliebte und immer häufiger verwendete Hall-Effekt-Technik entschieden. Hier werden die Eingabeinformationen nicht mittels mechanischer Teile, sondern mit Magneten übermittelt, was wiederum präziser ist, Verschleiß vorbeugt und den gefürchteten Drift verhindert. Darunter litten etwa die Joy-Cons der ersten Switch oder auch der Xbox Series Wireless Controller.
Auch bei den Tasten setzt der Hersteller auf hochwertige Technik und verbaut durchweg Mikroschalter, deren Druckpunkt klar spürbar ist und jeden Knopfdruck mit einem befriedigenden Klicken belohnt. Selbiges gilt auch für die Instant-Trigger, sofern sie sich im Sofort-Klick-Modus befinden. Einstellen lässt sich dieser in zwei Stufen mithilfe je eines Schiebereglers auf der Gamepad-Rückseite. Während sich der übliche lange Auslöseweg etwa für Rennspiele eignet, wo sie das Treten eines Gaspedals simulieren, profitieren vom kurzen vor allem Shooter- oder Soulslike-Spieler.
Um sowohl schnelle als auch zuverlässige Leistung zu bieten, lässt sich der Nacon Revolution X Unlimited wahlweise per Kabel, Bluetooth oder 2,4-GHz-Dongle verbinden. Statt aber, zusammen mit der Ladestation, gleich zwei USB-Slots zu belegen, kann der Dongle auch direkt in den PC oder die Xbox eingesteckt werden. Auf der Station kann man den Controller nach dem Zocken einfach auflegen, um den laut Nacon 10-Stunden-haltenden Akku wieder zu füllen. Das ist eine deutlich kürzere Laufzeit, als viele andere Vertreter heute bieten. So hielt etwa der Turtle Beach Stealth Ultra in unserem Test ca. 18 Stunden durch. Ich persönlich halte 10 Stunden, die sich durch den Energiesparmodus sowie einige Feinjustierungen noch um zwei bis drei Stündchen erweitern lassen, für vollkommen ausreichend. Allerdings verstehe ich, für wen das ein großer Kritikpunkt ist, da der Controller zudem sechs bis sieben Stunden benötigt, um wieder von 0 auf 100 Prozent zu laden.

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Gabs damals bei Amazon für um die 40€ rum.
Welche kabellose Alternative habe ich die an PC und Series X funktioniert und dabei nen besseres P/L hat?
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Welche kabellose Alternative habe ich die an PC und Series X funktioniert und dabei nen besseres P/L hat?
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+Batterien und Ladegerät
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