Technik, Gameplay & Fazit
Quelle: PCGH-Ratgeber
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Technik, Gameplay & Fazit

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Der Raiju V3 Pro ist Razers neuester Pro-Controller, der sich explizit an PlayStation-Gamer richtet, die ihrer Performance ein Upgrade verpassen wollen. Auf dieser Seite wird betrachtet, wie gut das Button Mapping funktioniert, ob das Zocken damit Spaß macht und wie der abschließende Gesamteindruck ist.

Simples und schnelles Button Mapping

Selbstverständlich lassen sich die sechs Zusatztasten beliebig belegen, wie es sich für einen Premium-Controller gehört. Um beispielsweise während des Zielens den Daumen nicht vom Stick nehmen zu müssen, wenn man sich ducken oder springen will, kann man die jeweiligen Action Buttons einfach auf die Back Paddles legen. Oder wer die oben erwähnten Schwierigkeiten mit dem Steuerkreuz hat, legt sie sich einfach auf einen anderen Knopf. Dazu muss man lediglich die Funktionstaste halten und die gewünschte Zusatztaste drücken, wodurch der Razer Raiju V3 Pro per LED den Mapping-Mode signalisiert. Anschließend drückt man die zuzuweisende Taste - grünes Licht bestätigt den Erfolg, rotes Licht weist auf einen niedrigen Akku hin. Leuchtet die LED hingegen rot, sollte das Gamepad bald wieder angestöpselt werden.

Ferner ist die Funktionstaste auch dazu da, um über das D-Pad die Lautstärke des angeschlossenen Headsets einzustellen, oder zwischen bis zu vier auf dem Controller gespeicherten Tastenprofilen zu wechseln. Die kann man sich auf je einen der Action Button legen und so schnell und einfach sogar während laufender Spiele durchwechseln.

Wer trotzdem noch etwas mehr Individualisierbarkeit aus dem Raijui V3 Pro herausholen will, kann ergänzend auf Razers Synapse-Software zurückgreifen. Hier lassen sich das Steuerkreuz anpassen, Trigger und Sticks justieren oder ebenfalls die Tastenbelegungen einrichten. Die Zusatzfunktionen sind nett, doch vor allem die Kalibrierung dürfte eher bei älteren Controllern relevant werden.

Wie zockt es sich also mit dem Razer Raiju V3 Pro?

Getestet wurde der Controller sowohl am PC als auch an der PS5. Beides ist, wie bereits erwähnt, kabelgebunden oder über den Dongle möglich. Per PS-Knopf einschalten lässt sich die Konsole aber über keine der Verbindungsmethoden und auch das Nutzerprofil muss man noch mit dem DualSense auswählen. Der darf also leider noch nicht in die Schublade wandern. Astro Bot konnte nicht einmal richtig gestartet werden, da man dort zu Beginn die Gyroskop-Funktion braucht, die der Wolverine V2 Pro noch hatte.

Ob man das oder die anderen DualSense-Funktionen vermisst, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Denn abgesehen davon spielte es sich mit dem Raiju V3 Pro hervorragend. Dank der schmeichelnden Form liegt er selbst in größeren Händen gut und ermöglicht durch das geringe Gewicht auch längere Sessions. Eingehende Signale werden an beiden Systemen verzögerungsfrei umgesetzt. Alle Eingabeelemente geben befriedigendes Feedback. Und gerade die zusätzlichen Tasten lassen sich alle problemlos erreichen. Kurz gesagt: Wenn es rein ums Zocken geht, liefert der Controller voll ab.

Razer Raiju V3 Pro: Fazit

Es ist zugegebenermaßen schwer, mit jeder neuen Gamepad-Generation das Rad noch einmal neu zu erfinden. Daher nimmt Razer hier einfach den Wolverine V3 Pro, verpasst ihm das originale PS-Layout und stattet ihn mit der neuesten Technik aus, die derzeit zu haben ist. Dazu zählen etwa die Mikroschalter mit ihrem befriedigenden Tastenfeedback und die modernen TMR-Sticks. Angereichert wird das Ganze noch durch die diversen Zusatzfunktionen, ein gutes Maß an Individualisierbarkeit, ohne zu überfordern, und das durchdachte Design. Hier sitzt alles, wo es soll, und liefert reaktionsschnelle, präzise Eingaben.

Gleichzeitig ist der Raiju V3 Pro zwar natürlich nach wie vor ein Premiumprodukt, orientiert sich mit 209,99 Euro zum Release jedoch zumindest nicht an dem häufig kritisierten hohen Preis von Razers letztem PlayStation-Gamepad, dem Wolverine V2 Pro. Ob sich ein Kauf für reine PC-Gamer lohnt, bleibt dennoch offen - zumindest, wenn man bereits einen guten Performance-Controller hat. Dafür bekommt man mit dem veränderten Layout und dem Stick-Upgrade schlicht zu wenig Neues geboten. Wartet man dagegen als stolzer PS5-Besitzer schon lange auf eine weitere Alternative zum DualSense Edge - und kann auf die PlayStation-eigenen Funktionen verzichten -, dürfte Razers nächstes Prachtstück definitiv einen Blick wert sein.

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