Diktiergeräte im Vergleich: Plaud Note Pro vs. Soundcore Work
Wir vergleichen die beiden neuen Diktiergeräte Plaud Note Pro und Soundcore Work und gehen auf Vor- und Nachteile der Geräte ein.
In diesem Artikel
Plaud Note Pro vs. Soundcore Work
Nach den absolvierten Tests kann sich zunächst sagen lassen, dass beide Diktiergeräte in ihrer Grundfunktion das machen, was sie sollen: Gesprochenes aufnehmen und verschriftlichen. Geht man davon aus, dass es maßgeblich um die Verschriftlichung und gegebenenfalls Zusammenfassung eingesprochener Notizen, Meetings o. Ä. geht, dann können das beide so weit gleich gut. Handlich sind ebenfalls beide Modelle - hier ist es tatsächlich komplette Geschmackssache, ob man lieber die flache Karte Plaud Note Pro oder das winzige Magnet-Mikro am Revers oder um den Hals möchte.
Preislich liegen die beiden mit 189,99 Euro UVP für Plaud und 159,99 Euro UVP für Soundcore in einem ähnlichen Preisbereich. Bei der Qualität der Sounddatei hat das Soundcore Work ganz klar die Nase vorn. Ihnen ist eine saubere Aufnahme wichtig? Sie wollen das Gerät ggf. sogar für Voiceovers von Social-Media-Videos nutzen? Dann ist das Soundcore Work Ihre Wahl.
Dafür schneidet das Soundcore-Diktiergerät beim Umfang der KI-Funktionen und der Ausgestaltung der Zusammenfassungen und weitergehenden KI-Tipps inklusive der Mindmap als Bild gegenüber Plaud AI schlechter ab. Wir hatten beim Plaud Note Pro und der dahinterliegenden KI das Gefühl, dass wir hier mit unseren Ideen, sei es im geschäftlichen Kontext, beim Studieren oder generell bei der Suche nach Ideen und Lösungen, besser unterstützt wurden.
Bei Freiminuten und Abomodellen sowie Minutenpaketen wiederum sind sich Soundcore und Plaud AI sehr ähnlich, der einzige Unterschied ist die etwas günstigere Pro-Version bei Soundcore. Auch der Export ist bei beiden Herstellern bequem machbar - wobei das Plaud Note Pro hier mit unbegrenzter eigener Cloud sowie einer Browser-Anwendung für den Desktop-PC im geschäftlichen Handling die Nase vorn hat.
Betrachtet man also Soundcore Work sowie Plaud Note Pro in der Gesamtheit ihrer Fähigkeiten sowie Ausrichtungen, ergeben sich zwei unterschiedliche Nutzergruppen. Während das Plaud Note Pro eher den geschäftlichen/wissenschaftlichen Bereich anspricht mit umfangreichen KI-Ausarbeitungen, Cloud-Speicher und Browser-Zugang für bequemeres Weiterverarbeiten und dabei den Fokus auf die Verschriftlichung und weniger auf die Audiodatei legt, liebäugelt das Soundcore Work eher mit Kreativen. Dem Creator kommen die flexible Funktionalität auch als Revers-Mikro und die sehr klare Aufnahmequalität für die Nutzung in Videos zugute. Bei der KI geht es vor allem um die Transkription an sich und eine Kurzfassung der eigenen Gedanken, um das kreative Chaos im Kopf zu sortieren.

Was genau ist jetzt der Vorteil von 2 Hardware-Diktiergeräten wie diesen, von meinem Ansatz oder "mit dem Handy aufnehmen und transskribieren"?