Diktiergeräte im Vergleich: Test Soundcore Work
Quelle: PCGH-Ratgeber
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Diktiergeräte im Vergleich: Test Soundcore Work

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Wir vergleichen die Diktiergeräte Plaud Note Pro und Soundcore Work und stellen Ihnen auf dieser Seite unsere Testergebnisse zum Soundcore Work vor.

Soundcore Work im Test

Soundcore ist die Audiosparte von Anker und maßgeblich für Kopfhörer aller Art und Lautsprecher bekannt. Zugleich bietet Anker unter der Marke Anker Work schon länger verschiedene Lösungen aus dem Aufnahme- und Konferenzbereich an, darunter beispielsweise das Anker Work M650 für klare Soundaufnahmen von ein oder zwei Personen über das Smartphone. Mit dem Soundcore Work kommen nun die Audio- und die Arbeitssparte zusammen. Im Lieferumfang enthalten sind das winzigkleine Aufnahmegerät, die Ladestation, die zugleich als magnetische Basis für das Anheften ans Smartphone dient, ein kurzes USB-A-auf-USB-C-Ladekabel, eine Schnur (man kann das Soundcore Work um den Hals tragen) und ein selbstklebender Magnetring, falls man keine Hülle mit Magnetring am Smartphone hat.

Wirklich winzig: Das Soundcore Work misst nur 2,1 cm im Durchmesser sowie 1,3 cm in der Höhe. Quelle: PCGH-Ratgeber Wirklich winzig: Das Soundcore Work misst nur 2,1 cm im Durchmesser sowie 1,3 cm in der Höhe.

Interessant ist beim Soundcore Work die Vielseitigkeit des Anbringens/Tragens. Wie bereits erwähnt, kann man das Aufnahmegerät, wenn es in der Ladestation liegt, via Magnetring am Handy für besagte Aufnahmen von Anrufen anbringen. Man kann das Ganze so auch auf den Tisch legen - oder eben ohne die Station. Dann kann man das Aufnahmegerät selbst zusätzlich mittels Magnet beispielsweise am Kragen bei sich oder der aufzunehmenden Person anbringen oder aber das beiliegende Band nutzen und das Gerät um den Hals tragen. Sehr praktisch. Bei der Inbetriebnahme gab es kleinere "Zickereien" mit der Bluetooth-Verbindung bzw. die App wollte dann nicht weitermachen und musste neu gestartet werden. Man muss das Soundcore Work auch jedes Mal, wenn man die App aufruft, wieder per Tippen auf einen entsprechenden Button mit der App verbinden. Das ist ein wenig umständlich.

Aufnahmequalität: sehr gut

Bei der Aufnahmequalität kann das Soundcore Work mit klaren, deutlichen Sounddateien punkten. Legt man das Diktiergerät etwas weiter weg, ist der Klang auch weiter weg und etwas räumlich, weiterhin aber deutlich und sauber. In der App kann die Aufnahme bearbeitet, sprich zugeschnitten werden.

Bildergalerie

Die KI-Transkription ist gut, weist aber die eine oder andere Schwäche auf im Erkennen von Worten, wenn es nicht komplett leise ist im Hintergrund. Wenn mehrere Personen sprechen, funktioniert die Erkennung der verschiedenen Sprecher meistens gut. Auch hier hat Veronika mit Felix eine Testaufnahme gestartet. In der Galerie finden Sie den Screenshot vom Transkript. Es fällt auf, dass Felix' Antwort "Gut." Veronika zugeordnet wird und später ein Teil des Satzes "[...] bin ich mit dem Hund" fehlt. Aber das meiste ist da und korrekt.

Zusätzlich zur Transkription des Gesprochenen erstellt die KI auch eine Zusammenfassung des Gesprächs mit den wichtigsten Punkten und drei Vorschlägen zum weiteren Vorgehen. Ist das Gespräch recht kurz, dann gibt es keine Zusammenfassung.

Plaud Note Pro vs. Soundcore Work: zwei KI-Diktiergeräte im Test (7) Quelle: PCGH-Ratgeber

Exportieren und Abomodell

Damit die aufgenommenen und mit der KI generierten Daten nicht nur in der App bzw. auf dem Smartphone herumliegen, sondern anderweitig genutzt und weiterverarbeitet werden können, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sowohl die Audiodatei als auch Transkription und Zusammenfassung zu versenden oder zu exportieren. Zusätzlich sind bei den Textdateien verschiedene Dateiformate wählbar, darunter txt, docx oder pdf. Die Sounddateien können nur als MP3 weitergegeben werden. Wählt man "Exportieren", öffnet sich das allen Handynutzern bekannte Fenster mit den üblichen Versende-Möglichkeiten, beispielsweise per Whatsapp oder E-Mail. Ganz oben finden sich die häufigsten Kontakte, weiter unten dann in unserem Fall unter anderem unsere persönliche Cloud-Lösung. Eine eigene Soundcore-Work-Cloud, Desktop- oder Browser-Anwendung gibt es nicht.

Ohne zusätzliche Kosten sind monatlich 300 Minuten Aufnahme-Transkription inbegriffen. Die Betonung liegt auf Transkription. Aufnehmen und anhören können Sie, so viel sie wollen. Wichtig zu wissen ist auch, dass das kostenlose Startermodell zwei Funktionen weniger aufweist als die bezahlte Pro- oder Unbegrenzt-Version. Das wären KI-Fragen zu stellen und eine sogenannte Gesamtzusammenfassung. Mangels der Möglichkeit, die Wirkungen der Gesamtzusammenfassung auszuprobieren, können wir hier nur spekulieren, dass diese Zusammenfassung etwas mehr Inhalt und Weiterführendes bietet als die oben erwähnte kurze Zusammenfassung.

Die Pro-Version bietet für 110,99 Euro jährlich 1.200 monatliche Minuten, Unlimited dann unbegrenzte Minuten für 249,99 Euro. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Minutenpakete zu erwerben, wenn einem die Zeit ausgeht. Hier kosten 120 Minuten 2,99 Euro. Es gibt weitere Pakete bis zu 6.000 Minuten für 99 Euro.

Testergebnis Soundcore Work

Das Soundcore Work bietet eine sehr saubere Aufnahmequalität. In Kombination mit der flexiblen Nutzungsweise, um den Hals hängend oder mit Magnetclip als Revers-Mikrofon, kann es nicht nur gut und elegant für schnelle mündliche Notizen genutzt werden, sondern könnte auch für Audioaufnahmen in Social-Media-Videos genutzt werden. Das Transkript ist nicht fehlerfrei, aber sehr gut. Die Zusammenfassung durch die KI ist nützlich, wenn auch nicht sehr umfangreich. Alle Dateien können exportiert und so weiterverarbeitet werden. Eine Desktopanwendung oder Cloud gibt es nicht und im Modell ohne Abo fehlt die Möglichkeit, der KI weitergehende Fragen zu stellen. In der Summe handelt es sich beim Soundcore Work um ein gutes Diktiergerät, das besonders durch seine flexiblen Möglichkeiten des Tragens hervorsticht.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cyrotech Schraubenverwechsler(in)
        Versteh ich jetzt auch nicht wo da der Vorteil sein soll. Handy nimmt auf, klingt super, Transkription ist perfekt, also?
      • Von Cyrotech Schraubenverwechsler(in)
        Versteh ich jetzt auch nicht wo da der Vorteil sein soll. Handy nimmt auf, klingt super, Transkription ist perfekt, also?
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Ich verwende immer noch ein normales/professionelles Diktiergerät. Aufgezeichnet im .wav Format und dann halt entweder transskribiert oder via KI transskribiert und nachbearbeitet.

        Was genau ist jetzt der Vorteil von 2 Hardware-Diktiergeräten wie diesen, von meinem Ansatz oder "mit dem Handy aufnehmen und transskribieren"?
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