MiLi MiTag im Set bei Amazon: Günstige Android-Alternative zu den Apple AirTags

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MiLi MiTag im Set bei Amazon: Günstige Android-Alternative zu den Apple AirTags
Quelle: Erzeugt mit DALL·E 3; Amazon, MiLi, Montage: PCGH

Auf der Suche nach einer Android-Alternative zu den AirTags? Eine solche gibt es mit den MiLi MiTags bei Amazon im Angebot. Im Set werden pro Tracker nicht einmal 10 Euro fällig.

Wenn man als iPhone-Nutzer die Schlüssel, den Rucksack oder das Reisegepäck gegen Verlust sichern möchte, ist ein AirTag oft die erste Wahl. Die kleinen Bluetooth-Tracker von Apple gelten als präzise, sicher und besonders einfach zu bedienen. Dumm nur, dass sie ausschließlich im Apple-Kosmos funktionieren - Android-Nutzer bleiben außen vor.

Doch wer auf das Betriebssystem von Google setzt, muss nicht gänzlich auf smarte Ortungshilfen verzichten. Im Gegenteil: Es gibt mittlerweile mehrere Alternativen, die ähnliche Funktionen bieten - oft zu deutlich günstigeren Preisen. Eine dieser Lösungen stammt von MiLi und nennt sich "MiTag Android". Bei Amazon ist das 4er-Set derzeit um 24 Prozent reduziert und kostet nur noch 37,99 Euro statt der unverbindlichen Preisempfehlung von 49,99 Euro. Man zahlt also gerade einmal 9,49 Euro pro Tracker.

Das hat die Android-Alternative zu den Apple AirTags zu bieten

MiLi MiTags sind kompakte Bluetooth-Tracker, die an Schlüsseln, Taschen, Koffern oder Geldbörsen befestigt werden können. Ziel ist es, verlorene oder verlegte Gegenstände schnell wiederzufinden - entweder in der Nähe via Bluetooth oder weltweit mithilfe des Android-Geräte-Netzwerks. Die Bedienung erfolgt vollständig über die Google-App "Mein Gerät finden", die seit Ende 2023 auch offiziell Objekt-Tracker unterstützt.

Im Alltag bedeutet das: Ist ein MiTag in der Nähe - also innerhalb der typischen Bluetooth-Reichweite von rund 150 Metern bei freier Sicht - kann der Standort auf dem Handy angezeigt werden. Per App kann außerdem ein lauter Signalton ausgelöst werden, der das Auffinden im Haus, Büro oder Auto erleichtert. Das funktioniert etwa bei verlegten Schlüsseln genauso wie bei der Suche nach dem Rucksack unter dem Sofa.

Interessant wird es, wenn das getrackte Objekt nicht mehr in Reichweite ist. Dann greift das System auf das globale Netzwerk der Android-Geräte zurück. Das funktioniert ähnlich wie bei Apples AirTags: Milliarden von Smartphones sollen potenziell verlorene MiTags erkennen und deren Standort anonym an den Besitzer übermitteln. In der Praxis dürfte das in dicht besiedelten Gebieten wie Städten besser funktionieren als auf dem Land. Da die Standortdaten laut Google verschlüsselt und anonymisiert verarbeitet werden, kann das Unternehmen selbst angeblich nicht auf die Positionsdaten zugreifen.

Geht ein Gegenstand tatsächlich verloren, kann in der App ein "Verlustmodus" aktiviert werden. Dann wird der Tracker permanent überwacht und sobald er von einem anderen Android-Gerät erkannt wird, erfolgt eine Benachrichtigung mit der letzten bekannten Position. Darüber hinaus können einzelne MiTags mit anderen Nutzern geteilt werden. So kann beispielsweise ein gemeinsamer Autoschlüssel oder Haustier-Tracker von mehreren Personen gleichzeitig verwaltet werden.

Was den Datenschutz betrifft, verspricht der Hersteller ein hohes Maß an Sicherheit: Standortverläufe würden nicht gespeichert, die Kommunikation zwischen den Geräten sei verschlüsselt und Dritte hätten keinen Zugriff - auch nicht Google.

Auch die Verarbeitung der MiTags scheint gut zu sein. Sie sind nach IP67 gegen Wasser und Staub geschützt. Kurzzeitiges Untertauchen - etwa wenn der Tracker versehentlich in einer Pfütze landet - soll dem Gerät nichts anhaben können. Die Energieversorgung übernimmt eine handelsübliche CR2032-Knopfzelle, die laut Hersteller rund ein Jahr hält und dann einfach ausgetauscht werden kann. Damit sind die Tracker langlebiger als manche Modelle mit fest eingebautem Akku.

Die Einrichtung soll unkompliziert funktionieren. Hält man den MiTag in die Nähe eines Android-Smartphones (ab Android 9 mit Google-Diensten), soll automatisch eine Verbindungsaufforderung auf dem Display erscheinen - ähnlich wie bei Bluetooth-Kopfhörern oder Smartwatches. Unterstützt werden Geräte aller gängigen Hersteller wie Samsung, Google, Xiaomi, Oppo und andere. Nicht kompatibel sind allerdings iPhones und Huawei-Smartphones, da diese entweder das "Google Mein Gerät finden"-Netzwerk nicht unterstützen oder nicht auf den Google Play Store zugreifen können.

Trotz der vielen Vorteile sollten sich die Nutzer auch der Grenzen des Systems bewusst sein. So verfügen die MiTags über kein eigenes GPS-Modul. Das bedeutet, dass die Ortung immer von anderen Geräten abhängt - sei es das eigene Smartphone in Bluetooth-Nähe oder fremde Android-Geräte im Umkreis. Ein lückenloses Echtzeit-Tracking, wie man es von GPS-Trackern für Autos kennt, ist damit nicht möglich. Unklar ist auch, ob die erwähnte "UWB-Technologie" tatsächlich vollständig integriert ist. Diese Ultra-Breitband-Funktion wird derzeit vor allem bei High-End-Trackern eingesetzt und erfordert kompatible Smartphones. Entsprechende Angaben oder Zertifizierungen fehlen bislang.

Fazit: Viel Funktion für wenig Geld - mit kleinen Abstrichen

Mit dem MiLi MiTag steht Android-Nutzern eine solide und kostengünstige Alternative zu Apples AirTags zur Verfügung. Die Integration in das System "Google Mein Gerät finden"-System ermöglicht eine komfortable Ortung über Bluetooth und - theoretisch - weltweit. Funktionen wie Verlustmodus, Gerätefreigabe, Wasserfestigkeit und Batteriewechsel runden das Paket sinnvoll ab. Zwar sind Einschränkungen bei der Ortungsgenauigkeit und die Abhängigkeit vom Android-Netz zu beachten, doch im Alltag dürften die meisten Nutzer mit dem Funktionsumfang zufrieden sein.

Vor allem angesichts des aktuellen Angebotspreises von unter 10 Euro pro Tracker ist das Set eine attraktive Option für alle, die häufiger Dinge verlieren - oder sich für den nächsten Urlaub absichern wollen.

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