Zalman ZM-VS3 DS: GPU-Halterung mit integriertem Display startet für gut zehn Euro in Korea

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Zalman ZM-VS3 DS: GPU-Halterung mit integriertem Display startet für gut zehn Euro in Korea
Quelle: Zalman

Im Gehäuse oder in Wasserkühlungen integrierte Displays werden immer mehr zum Trend, sind aber noch nur in teuren Komponenten zu finden. Zalman baut einen solchen, stark vereinfachten Bildschirm nun in eine simple GPU-Halterung namens ZM-VS3 DS.

Einzelne PC-Gehäuse und Komponenten machen es vor: Mit einem integrierten Display liefern PC-Teile wie das Hyte Y70 Touch oder die NZXT Kraken Z73 alle wichtigen Systeminformationen auf einen Blick. Der Haken an solchen Komponenten ist allerdings der Preis, denn die meisten Hersteller verlangen für diese Art von Bildschirmintegration einen saftigen Aufpreis.

Das eher für Wärmeleitpasten bekannte Unternehmen will dem nun mit dem entgegenwirken - beim ZM-VS3 DS handelt es sich nämlich um eine GPU-Halterung mit integriertem Display, die für etwas mehr als zehn Euro im südkoreanischen Markt startet.

GPU-Halterung mit Kniff

Auf den ersten Blick sieht die Zalman ZM-VS3 DS wie eine gewöhnliche Halterung aus. Das kleine Zubehörteil wird entsprechend unterhalb der Grafikkarte angebracht und soll so das Durchhängen schwerer GPUs verhindern - Modelle wie die RTX 5090 wiegen immerhin gerne mehr als zwei Kilogramm. Die Halterung selbst weist Maße von 288 × 15,5 × 105 Millimetern auf und lässt sich sowohl in der Höhe als auch in der Breite anpassen.

  • Die Verbindungen erfolgen über einen 5-V-3-Pin-ARGB-Anschluss, mit dem die Zalman ZM-VS3 DS Zugriff auf verschiedene Lichteffekte erhält.
  • Zusätzlich dazu ist ein 9-Pin-USB-Header für das angesprochene integrierte Display notwendig. Zalman stellt für Konfigurationsoptionen eine Software bereit, die mit Windows 10 und neuer kompatibel ist.

Display mit wenigen Informationen

Beim Display der Zalman ZM-VS3 DS selbst ist das Datenblatt vergleichsweise leer; so ist etwa die tatsächliche Größe sowie die Auflösung des LC-Displays auch auf der offiziellen Webseite nicht zu finden. Videocardz schätzt die Maße auf etwa 5 × 2,5 cm ein.

  • Innerhalb dieses Bildschirms lassen sich ausschließlich CPU- und GPU-Temperatur sowie die Systemzeit anzeigen - ob benutzerdefinierte Animationen oder Ähnliches in der Anzeige möglich sind, geht aus dem Datenblatt nicht hervor.
  • Der Bildschirm verfügt zudem über die Möglichkeit, sich um bis zu 45 Grad neigen zu lassen, um die Informationen unabhängig von der Gehäuseausrichtung lesbar zu lassen.

Der Marktstart der Zalman ZM-VS3 DS ist zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung lediglich in Südkorea erfolgt; hier startet die GPU-Halterung für 18.000 Won - umgerechnet etwa 10,50 Euro. Ob und wann der Release auch im europäischen Markt geplant ist, ist bisher nicht bekannt.

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von kmf Freizeitschrauber(in)
        Also für ~10€ ist das Teil top. Von der Bauart her eigentlich eine vernünftige Grafikkartenstütze. Ich würd mir das Teil holen, aber nur in schwarz. Ich hasse weiß
      • Von kmf Freizeitschrauber(in)
        Also für ~10€ ist das Teil top. Von der Bauart her eigentlich eine vernünftige Grafikkartenstütze. Ich würd mir das Teil holen, aber nur in schwarz. Ich hasse weiß
      • Von -Loki- Freizeitschrauber(in)
        Für nen 10er ein solides Teil. Einzig das RGB hätte man noch über den USB-Header regeln können.
      • Von Bandicoot Volt-Modder(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Das hab ich noch von denen und alle laufen noch

        Für solches Zeug, mit Display im Tower bin ich heute nicht mehr, schwarz, kein Licht und ein bissel Staub drauf, das reicht im Hardware Haus!
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        CNPS7000 war, gemessen an der Kühlleistung, eine ziemliche Materialverschwendung und Kupfer war auch damals nicht billig. Aber es gab damals noch relativ viel ungenutzten Platz in Gehäusen und die CPU-Abwärme explodierte binnen relativ kurzer Zeit. 2000 hatte ein Pentium III eine TDP von 30 W, 2001 standen einzelne Pentium 4 und Athlon C bei 72 W, 2002-2003 wurden 80-90 W normal. Die meisten Kühlerhersteller hatten Fertigungsstraßen für 80-mm-Kühler, viele Designs waren sogar noch im 60-mm-Format, und auch Halterungen für größeres waren ein Novum. Zalman dagegen, die seit Ende der 90er als Nischenhersteller für Passivkühler mit der beschriebenen Fächertechnik unterwegs waren, verfügten über passendes Know-How und musste nur einen 92-mm-Lüfter in die Mitte setzen.

        Aber wie gesagt: Das war ein kurzer Moment. Thermalright hatte schon vorher mit wärmeleitenden Strukturen experimentiert und konnte meiner Erinnerung nach ab 2004 120-mm-Lüfter und multiple Heatpipes in der gleichen Größenklasse anbieten. Eine Zeit lang konnten sich die runden CNPS noch in der Oberklasse halten, aber Zalman war abgeschlagen. Die Looping-Tower wie der 9000 hatten zwar ein beliebtes Design und wurden in primitiven Online-Tests für ihre absolute Leistung gelobt. Aber wenn die Lautheit daneben stellt, dann wird klar, dass Zalman technisch keine Chance hatte und einfach nur stärkere Lüfter verbaute, während die Kühlkörper selbst auch noch vergleichsweise aufwendig in der Fertigung gewesen sein dürften.
      • Von |L1n3 Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Das ist wirklich alt, über 20 Jahre her. Ich glaube, der letzte wirklich konkurrenzfähige Kühler von denen war der CNPS 7000. Der größere 7700 hatte gegen die längst auf Heatpipes setzende Konkurrenz nur mäßig gute Chancen. Später hat Zalman zwar noch ein paar Modelle angeboten, die sich wegen starker Lüfter oder dem Design verkauft haben, aber mit "CNPS" hatten die nichts mehr zu tun, ganz im Gegenteil, und irgendein Konkurrent war immer besser. (Vor allem Thermalright und Noctua, manchmal Scythe, EKL,...)

        P.S.: Ich hatte den 7000CU übrigens nochmal in 11/14 Retro-getestet, falls jemand ins Archiv blättern will.
        hat der mich grad wirklich alt genannt?
        Und och, ich weiss nichtmehr wie die Testergebnisse waren, aber ich erinnere mich lebhaft, dass der CNPS9000, der dann ja als Turmkühler mit Heatpipes kam dennoch lange beliebt war. Aber klar, da hatte die Konkurrenz längst ebenso auf Heatpipes+Blechlamellen gesetzt. Ich glaube was den CNPS7000CU so gut gemacht hat, war einfach, dass man mit der Produktionsweise (günstig herzustellendes Stanzblech verpressen) bei relativ fairem Preis einen Vollkupferkühler bieten konnte, wo es bei anderen meist nur Alu-Block mit kleinem Kupferkern gab. Mittlerweile funktioniert ja quasi jeder Luftkühler so, nur die Heatpipes kamen eben dazu und die Blechen sind daran fest und nichtmehr auf die CPU gedrückt. Bei den direct-touch Heatpipe Modellen entfällt ja sogar noch die gefräste Bodenplatte, wobei es da wohl noch kein Patentrezept gefunden ist, da es ja noch beides gibt.
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