Bestseller Levoit LVAC-200 oder LVAC-300 im Amazon-Deal: Welcher Akkusauger lohnt sich im Alltagstest?

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Bestseller Levoit LVAC-200 oder LVAC-300 im Amazon-Deal: Welcher Akkusauger lohnt sich im Alltagstest?
Quelle: Erzeugt mit ChatGPT; Levoit; Amazon

Bei Amazon ist der Levoit LVAC-200 der Staubsauger-Bestseller und aktuell gibt es zum größeren LVAC-300 einen Deal. Doch welcher Akkusauger lohnt sich? Das konnte die PCGH im Alltagstest erfahren.

Saugroboter übernehmen inzwischen einen großen Teil der täglichen Bodenreinigung. Wird die App oder die Cloud-Unterstützung zu den Staubsaugerrobotern eingestellt, können insbesondere Kartenverwaltung, Zeitpläne und Fernsteuerung eingeschränkt werden. Die grundlegende Reinigung lässt sich bei vielen Modellen weiterhin direkt am Gerät starten. Für Treppen, Polster, schwer erreichbare Stellen und eine gründliche Reinigung bleibt ein klassischer Staubsauger dennoch praktisch. Wer dabei auf ein Kabel verzichten möchte, findet mit dem Levoit LVAC-200 einen vergleichsweise günstigen Akkusauger, der derzeit sogar der Amazon-Bestseller ist. PCGH hat das Modell gemeinsam mit dem stärkeren LVAC-300 im Alltag ausprobiert. Aktuell gibt es etwa das Top-Modell mit Rabatt bei Amazon zu kaufen. Da stellt sich die Frage, ob sich der Kauf lohnt.


Das Wichtigste in Kürze

  • Der Levoit LVAC-200 kostet aktuell 149,99 Euro bei Amazon. Das ist ein ordentlicher, aber kein historischer Tiefstpreis.
  • Im PCGH-Alltagstest überzeugte der leichte Sauger vor allem auf Hartböden und bei Haaren. Auf hochflorigem Teppich waren mehrere Überfahrten nötig.
  • Der LVAC-300 bietet 90 Airwatt, eine motorisierte Polsterbürste, einen HEPA-Filter und eine freistehende Konstruktion.
  • Der Aufpreis zum LVAC-300 lohnt sich vor allem für größere Haushalte und Tierhalter. Für kleinere Wohnungen bietet der LVAC-200 das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Beide Modelle halten im stärksten Modus nur ungefähr zwölf Minuten durch.
  • Aktuell wird das Top-Modell LVAC-300 für nur 239,99 Euro bei Amazon verkauft.

Was kosten der LVAC-200 und der LVAC-300?

Zum Zeitpunkt der Artikelerstellung verkauft Amazon den Bestseller-Staubsauger Levoit LVAC-200 für 149,99 Euro. Dabei wird dieses Modell in unterschiedlichen Farben angeboten, neben Schwarz gibt es auch Gold. Laut Keepa-Preishistorie gab es dieses Modell schon mal für 129 Euro zum Amazon-Tiefstpreis. Prime-Mitglieder konnten diesen Akkusauger gar für 128,17 Euro kaufen. Nach PCGH-Preisvergleich liegt der historische Tiefstpreis aller gelisteter Online-Shops dagegen bei 114,88 Euro.

Das Top-Modell LVAC-300 wird in der Farbe Blau für nur 239,99 Euro bei Amazon verkauft. Dies entspricht 30 Euro weniger als bei der UVP. In diesem Jahr lag der niedrigste Amazon-Preis bei 209 Euro, so die Auswertung von Keepa.

Für wen eignet sich der Levoit LVAC-200?

Laut Levoit eignet sich der LVAC-200 im mittleren Modus für maximal 75 m². Praktisch ist, dass die LED-Beleuchtung an der Bodendüse hilft, verschmutzte Stellen schnell zu erkennen. Dabei überzeugt auch der bürstenlose Elektromotor mit 100.000 U/min mit ordentlicher Reinigungsleistung und max. 70 Airwatt. Allerdings zeigt sich im Alltagstest der PCGH, dass man über hochflorige Teppichböden mehrfach saugen muss, um eine gründliche Reinigung zu erzielen. Der Grund: Die Walze besitzt keine kräftigen Borsten, die tief sitzenden Staub aus dem Teppichflor lösen könnten.

Die Bodendüse gleitet leicht über den Teppich und kommt auch gut unter Möbel. Praktisch ist auch, dass es einen Akkubetrieb mit bis zu 40 Minuten Laufzeit gibt. So stören beim Putzen keine Kabel.

Weniger geeignet ist der LVAC-200, wenn die Wohnung größer ist. Denn dafür genügt die Akkuleistung nicht. Zudem ist der Staubbehälter mit 0,75 Liter zu klein dimensioniert, wenn man eine größere Wohnung hat, und er lässt sich nur hakelig ein-/ausbauen. Für empfindliche Nutzer ist der Levoit-Akkusauger auch eher nicht geeignet, da der Staubsauger laut arbeitet. Schade ist, dass es kein Display zur Akkustandsanzeige gibt. Nur Balken geben grobe Orientierung. Hier besteht Verbesserungsbedarf. Schade ist auch, dass der LVAC-200 keinen Automatikmodus besitzt, um die Saugkraft den Bodenverhältnissen anzupassen.

Bildergalerie

Für wen eignet sich der Levoit LVAC-300?

Levoit bewirbt den LVAC-300 für bis zu 150 m². Im Alltag können die erreichbaren Flächen je nach Bodenbelag und notwendiger Saugstufe deutlich geringer ausfallen. Auffällig ist, dass der Akkusauger mit 1,6 kg deutlich schwerer als der LVAC-200 ist. Auf Hartböden hat das größere Modell in der Praxis einen Vorteil. Bei der abgedichteten Unterdruckmessung kommt das Flaggschiff auf 94 Zoll Wassersäule, der LVAC-200 kam dagegen auf 82 Zoll, so die Redaktion von Vacuum Wars. Insgesamt stehen 90 Airwatt statt 70 Airwatt parat. Im Alltag ist dieser Unterschied aber nur bei Hartböden merkbar. Nur beim LVAC-300 gehört eine motorisierte Mini-Elektrobürste zum Lieferumfang. Sie ist besonders für Sofas, Autositze, Matratzen und Tierhaare auf Textilien interessant.

Bei Teppichtiefenreinigung sind LVAC-200 und LVAC-300 identisch. Im standardisierten Test von Vacuum Wars entfernten beide Modelle 96 Prozent des Sands aus einem mittelflorigen Teppich. Auf dem hochflorigen Testteppich der PCGH zeigte sich jedoch ein anderes Bild: Hier waren mehrere Überfahrten nötig, weil die Walze tief sitzenden Schmutz nur begrenzt aus dem Flor löste.

Der LVAC-300 lohnt sich, wenn eine größere Wohnung gereinigt wird, viele Tierhaare auf Sofas oder Matratzen anfallen oder Funktionen wie die motorisierte Polsterbürste und der HEPA-Filter wichtig sind. Zudem kann nur das Top-Modell freistehen und bietet eine Akkustandsanzeige in Prozent.

Starke Alternativen

Größte Einschränkung bei beiden Levoit-Modellen ist die geringe Saugleistung, die sich vor allem bei hochflorigen Teppichböden zeigt. Wer mehr Kraft wünscht, der sollte sich etwa den Dyson V8 Origin ansehen. Dieser Akku-Staubsauger leistet mit 130 Airwatt fast doppelt so viel, wie der Levoit LVAC-200!

Keepa-Preishistorie zum Dyson V8 Origin Akku-Staubsauger (Stand: 24.07.2026) Quelle: Amazon Keepa-Preishistorie zum Dyson V8 Origin Akku-Staubsauger (Stand: 24.07.2026)

Im befristeten Angebot gibt es den Dyson V8 Origin für nur 299 Euro bei Amazon. Laut Keepa-Preishistorie stellt dieser Preis den Tiefstpreis dar, wenn man Prime-exklusive Angebote außen vorlässt. Günstiger gab es dieses Modell aus 2026 noch nicht für alle Amazon-Kunden. Allerdings gilt dieses Angebot nur noch bis zum 31. Juli, wenn denn solange der Lagervorrat reicht.

Keepa-Preishistorie zum Shark Power Detect Speed Akku-Staubsauger (Stand: 24.07.2026) Quelle: Amazon Keepa-Preishistorie zum Shark Power Detect Speed Akku-Staubsauger (Stand: 24.07.2026)

Eine Alternative ist der Shark Powerdetect Speed IA1243EU des kanadischen Herstellers Ninja/Shark. Clever bei ihm ist der knickbare Stiel, um leichter unter Möbel zu kommen. Im befristeten Angebot kostet der Shark-Akkustaubsauger nur 299,99 Euro bei Amazon. Nur kurzzeitig gab es diesen Staubsauger mit 249,99 Euro nochmals günstiger beim Onlinehändler, so Keepa.

Stärken und Schwächen

Die Redaktion der PC Games Hardware hatte die Gelegenheit, sowohl den LVAC-200 als auch das Top-Modell LVAC-300 im Alltag auszuprobieren. Aggregiert mit Fachredaktionen, wie etwa von Vacuum Wars und Chip, ergeben sich die Vor- und Nachteile der beiden Levoit-Akkusauger. Insbesondere der kleinere LVAC-200 eignet sich eher als Zweitsauger oder für Anfänger, da die Saugleistung vergleichsweise gering ausfällt.

Stärken:

  • 5-stufiges Filtersystem, beim LVAC-300 mit HEPA-Filter
  • Aufsaugen aus tiefen Fugen ist beim LVAC-200 besser als beim Top-Modell LVAC-300
  • Tierhaare und lange Haare wickeln sich nicht um die Hauptbürste
  • Praktische LED-Beleuchtung an der Bodendüse
  • Wendiges Gehäuse bei beiden Modellen, leicht (nur 1,4 kg beim LVAC-200)
  • Akkubetrieb ist praktisch, zum Laden einfach Akku entnehmen

Schwächen:

  • Kopflastiges Gehäuse. Auf längere Dauer anstrengendes Saugen. Beim LVAC-300 mit 1,6 kg noch mehr Gewicht als beim LVAC-200.
  • Bodendüse für manche Bereiche zu dick dimensioniert
  • Mehrfaches Saugen auf Teppichböden für Tiefenreinigung, da keine kräftigen Borsten
  • Kleiner Staubbehälter mit 0,75 Liter
  • Sehr hohe Lautstärke
  • Bei höchstem Saugmodus nur 12 Minuten Akkulaufzeit
  • Dauert bis zu 5 Stunden für eine komplette Akkuladung
  • Keine Akkustandsanzeige in Prozent (nur LVAC-200)

So hat PCGH getestet

Beide Levoit-Sauger wurden über mehrere Tage in einer rund 70 m² großen Wohnung eingesetzt. Die Testflächen umfassten Laminat, Fliesen sowie einen hochflorigen Teppich. Geprüft wurden die Aufnahme von Staub, Krümeln, Tier- beziehungsweise langen Haaren und Schmutz aus Fugen. Zusätzlich bewerteten wir Handhabung, Behälterentleerung, Laufzeit und Lautstärke in allen drei Leistungsstufen. Die Testgeräte wurden von Levoit zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme oder Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.


Weitere Schnäppchenangebote

Ein Staubsauger ist nur die halbe Miete, denn man muss auch mal die Bürste und den Filter austauschen.

Quellen: Amazon (1) , Amazon (2) , Vacuum Wars , Chip , Tech Advisor

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