Kaufberatung für Haustierkameras: Vergleich und Test zum Enabot Ebo Air 2 Plus

Der Hund lernt gerade das Alleinsein und Sie wollen wissen, ob er dabei die Couch zerlegt? Eine Haustierkamera kann dabei sehr hilfreich sein. Wir erklären, welche Arten es gibt, und stellen im Test den neuen Enabot Ebo Air 2 Plus vor.

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Special Veronika Maucher Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Kaufberatung für Haustierkameras: Vergleich und Test zum Enabot Ebo Air 2 Plus
Quelle: Furbo, Enabot, Petlibro

Haustiere sind für viele Menschen geliebte Familienmitglieder. Entsprechend groß ist die Sorge, wenn Hund oder Katze allein zu Hause sind und Trennungsangst haben oder die Wohnung verwüsten könnten. Was das Tier in der Abwesenheit macht, bleibt verborgen, außer es wird beobachtet. Hierzu gibt es Haustierkameras, die es Tierhaltern ermöglichen, ihre Lieblinge von unterwegs aus live zu beobachten und sogar mit ihnen zu interagieren. Doch was sind die Vorteile einer Haustierkamera? Gibt es Unterschiede zwischen den speziellen Tierfunktionen? Und genügt auch eine konventionelle Indoor-Kamera?

Enabot Ebo Air 2 Plus im Test

Der Enabot Ebo Air 2 Plus ist ein mobiler Heimroboter mit Kamera, der speziell für Haustierbesitzer entwickelt wurde. Er unterscheidet sich von klassischen Überwachungskameras vor allem durch seine Beweglichkeit und spezifischen Zusatzfunktionen für Haustiere. Der kugelförmige kleine Roboter fährt selbstständig oder per App-Steuerung durch die Wohnung und kann dank KI-Objektverfolgung gezielt Haustieren oder auch Personen folgen.

Die integrierte 3K-Kamera und ein Weitwinkel liefern dabei ein scharfes Bild, unterstützt von Infrarot-Nachtsicht für Aufnahmen im Dunkeln. Per Zwei-Wege-Audio hört der Anwender nicht nur das Haustier, sondern über den Lautsprecher des Geräts kann das Haustier auch angesprochen werden, um es zu beruhigen. Auch in Sachen weiterer Interaktion bietet der Ebo Air 2 Plus mehr als eine normale Haustierkamera, denn auf der Front besitzt er zwei kleine runde LED-Displays als ,,Augen'', die animierte Gesichtsausdrücke anzeigen können. Hiermit sind auch Videotelefonate möglich.

Praktisch für die Überwachung ist die automatisierte Patrouillenfahrt. Der Ebo kann auf festgelegten Routen durch das Zuhause navigieren und dabei alles im Blick behalten. Mit der 360°-Hinderniserkennung umfährt er theoretisch Tischbeine und andere Objekte relativ selbstständig und kann sogar flache 10-mm-Teppichkanten und leichte Steigungen von bis zu 15 Grad überwinden. Wir sagen theoretisch, weil er uns auf der zuvor mit ihm abgefahrenen Route regelmäßig an Türrahmen oder Strecken, wo es ums Eck ging, hängenblieb.

Registriert der Ebo Bewegung, kann er automatisch dorthin fahren und dem Auslöser folgen, verliert jedoch schnell das Objekt. Als Spielmodus für Haustiere ist ein kleiner Laserpointer eingebaut, der Katzen beschäftigen kann. Generell klappt der Folgemodus nur, wenn das Haustier eher gemächlich unterwegs ist. Verschwindet das Tier flott um die Ecke, ist der Roboter ratlos und bleibt stehen.

Zudem verfügt der Roboter über verschiedene KI-Chat-Modi (ChatGPT oder Gemini), die Unterhaltung bieten oder einfache Fragen beantworten können sollen. Sogar ein Papagei-Modus ist integriert, in dem der Roboter gehörte Worte mit verschiedenen Stimmeffekten nachplappert. Diese Funktionen der Haustierkamera sind eher Spielerei und funktionieren nicht immer zuverlässig. Fragen werden manchmal nur teilweise gehört, sodass nach zwei Wörtern bereits die Antwort formuliert werden soll, aber die Frage noch nicht gestellt wurde. Bei den Antworten des Roboters benötigt man auch etwas Geduld. Wer den Film "Zoomania" gesehen hat, der kann sich die Antworten in etwa so vorstellen, wie in Gesprächen mit Faultier Flash. Aber gut, diese Funktion ist eher auf Kinder ausgelegt und die haben damit sicherlich ihre Freude. In der Summe demonstriert es, was technisch möglich ist und wohin die Entwicklungen der Zukunft gehen.

Bildergalerie

Die Akkulaufzeit ist mit bis zu sieben Tagen Standby beachtlich, im aktiven Betrieb sind es je nach Nutzung ein bis mehrere Stunden. Videos und Fotos lassen sich lokal auf einer mitgelieferten 32-GB-MicroSD-Karte speichern. Er unterstützt aber auch bis zu 256 GB große Speicherkarten, sodass keine Cloud notwendig ist. Über die zugehörige Ebo-Home-App kann der Nutzer live zuschauen, den Roboter steuern, Routen planen oder Benachrichtigungen bei Ereignissen erhalten. Möchte man Videos oder Fotos abspeichern, setzt man das ebenfalls über die App um und findet dort auch ein Album, in dem alle abgespeicherten Medien abgelegt werden. Es gibt von Enabot auch die Möglichkeit, kostenpflichtig Cloudspeicherplatz zu buchen.

Der Enabot Ebo Air 2 Plus hat gegenüber anderen weiter unten vorgestellten Haustierkameras einen ganz klaren Vorteil: Er kann herumfahren. Sowohl die Möglichkeit, Patrouillenfahrten zu machen oder dem Haustier (oder Kindern) zu folgen, als auch die Fernsteuerung per App von überall sind eine coole Sache. So war es uns möglich, schnell alle Zimmer abzufahren und zu schauen, was der Hund gerade treibt. Das gibt enorm viel Sicherheitsgefühl. Die Optik ist dank der Kulleraugen und Kugelform freundlich und dürfte Kindern sehr gut gefallen. Unser Hund fühlte sich davon weder gestört noch irritiert - das ist aber vom Tier abhängig. Die KI-Chatfunktionen sind in Ordnung, aber lange nicht perfekt nutzbar. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Erweiterung der Haustierkamera zum Kinderspielzeug. Wer Haustiere und kleinere Kinder hat, für den ist das eine schöne Kombi.

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  1. Seite 1 Haustierkamera Kaufberatung: Enabot Ebo Air 2 Plus im Test
  2. Seite 2 Haustierkameras und ihre Vorteile
  3. Seite 3 Welche Arten gibt es? - Empfehlungen im Vergleich
    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RandomGardener Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wenn ein Haustier bis dahin keine Probleme (mit dem Allein-sein) hatte, danach hat es welche. Weil es liegt total in der Natur von Tieren die Stimme von Herrchen/Frauchen zu hören ohne sie zu sehen oder zu riechen sind. Und dann fährt da noch was durch die Hütte und wirft mit Sachen. Wieviele Haustiere mögen vor Schreck das Dingen umwerfen?

        Naja. Evtl. kann man damit ja auch Einbrecher auf Schritt und Tritt verfolgen und beschimpfen…. und mit Leckerchen bewerfen. Gibt es auch einen Anschleichmodus?
      • Von RandomGardener Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wenn ein Haustier bis dahin keine Probleme (mit dem Allein-sein) hatte, danach hat es welche. Weil es liegt total in der Natur von Tieren die Stimme von Herrchen/Frauchen zu hören ohne sie zu sehen oder zu riechen sind. Und dann fährt da noch was durch die Hütte und wirft mit Sachen. Wieviele Haustiere mögen vor Schreck das Dingen umwerfen?

        Naja. Evtl. kann man damit ja auch Einbrecher auf Schritt und Tritt verfolgen und beschimpfen…. und mit Leckerchen bewerfen. Gibt es auch einen Anschleichmodus?
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