Geforce GTX 1080 Ti: Übertaktungsexperimente in Autogetriebeöl
Für Übertaktungsexperimente mit einer Geforce GTX 1080 Ti und einer Geforce GTX 1060 hat der Youtube-Kanal TrashBench diese in Autogetriebeöl versenkt. Zusammen mit drei Pumpen und einem Auto-Wärmetauscher war so deutlich mehr Takt möglich.
Zur Kühlung von Grafikkarten gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Weit am Markt verbreitet sind die klassischen Luft- und Wasserkühler. Profi-Übertakter nutzen hingegen gerne Flüssigstickstoff, um die Hardware von jedweden thermischen Problemen zu befreien. Und dazwischen rangieren noch weitere Exoten wie beispielsweise Chiller oder Immersionskühlungen. Eine ebensolche hat jüngst der Youtube-Kanal TrashBench in einem Video gezeigt - Marke Eigenbau.
Autoteile im Einsatz
In dem Clip ist zu sehen, wie erst eine Geforce RTX 1080 Ti und später eine Geforce RTX 1060 für Übertaktungsexperimente in einem Ölbad versenkt werden. Wie für Immersionskühlungen typisch, sorgt das für eine gute Wärmeableitung an allen Bauteilen. Zum Einsatz kamen dabei acht Liter handelsübliches Autogetriebeöl, das nicht elektrisch leitfähig und damit theoretisch auch zur Kühlung von Hardware geeignet ist. Dieses hat TrashBench einfach in eine Kunststoffwanne gefüllt und die Grafikkarten darin versenkt.
Vervollständigt wurde die DIY-Immersionskühlung durch drei Pumpen und den Getriebeölkühler eines Dodge Journey. Durch diesen wurde das von der Grafikkarte erwärmte Öl und auf -18 °C abgekühltes Glykol gepumpt, das die Wärme aufnahm. Die dritte Pumpe verwirbelte hingegen das Öl im Tank, um dort für einen Wärmeausgleich zu sorgen. So konnte TrashBench angeblich ein gutes Stück höhere Taktraten als unter Luft erreichen: Die GTX 1080 Ti schaffte dort angeblich nur 1.960 MHz, wohingegen es im Ölbad 2.114 MHz waren. Im Schnitt wurden dadurch 7 Prozent höhere Bildraten erreicht.
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Mit der GTX 1060 waren sogar 16 Prozent Zuwachs im 3DMark möglich - mit 2.190 MHz statt den zuvor erreichten 1.886 MHz. Das Übertaktungsexperiment ist also geglückt - aber natürlich nicht für den Dauerbetrieb geeignet. Und auch als kurzes Experiment sollte man sich die Durchführung gut überlegen. Denn laut TrashBench ist es alles andere als spaßig, die Grafikkarten danach wieder von dem zähflüssigen Öl zu befreien.
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Quelle: TrashBench (Youtube, Reddit) via Tom's Hardware

Die Karten funktionieren immer noch.
Verwende ich zum Codieren von MPG4-Videos.
Ein Kältemaschinen / NH3 Verdichteröl
Aber öl ist eine Mordsauerrei und ein Ultraschallbad danach ist Pflicht
Ich mache dann doch lieber eine 1080er so kalt ......was um einiges effizenter ist
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