Entwickler von GTA 6: Stillschweigevereinbarungen mit lebenslanger Laufzeit?
GTA 6 ist schon seit Jahren Gegenstand von Gerüchten und Leaks, was Entwicklerstudio Rockstar Games angeblich auch mit lebenslangen Stillschweigevereinbarungen zu unterbinden versucht.
GTA 6 gilt derzeit als das wohl am meisten erwartete Spiel überhaupt und sollte laut durchgesickerten Informationen aus dem Handel zuletzt angeblich am 18. Mai in die Vorbestellungsphase starten, doch daraus wurde bisher nichts. Um den bereits verschobenen Release im November halten zu können, hieß es indes zuletzt aus dem vermeintlichen Entwicklerumfeld von Rockstar Games, dass das Studio auf unrealistische Crunch-Forderungen setzt.
Derlei Informationen will man seitens Rockstar Games natürlich nicht in der Öffentlichkeit haben, weswegen es angeblich lebenslange Stillschweigevereinbarungen geben soll. Das berichtet der unter anderem für seine GTA-6-Berichterstattung und Entwicklerinterviews bekannte Podcaster Reece "Kiwi Talkz" Reilly in einem X-Beitrag, der die zögerliche Kommunikation eines vermeintlichen Rockstar-Mitarbeiters und dessen Angst vor Repressalien aufzeigen soll.
GTA 6: Geheimhaltung hat für Rockstar Games hohe Priorität
In den Kommentaren zu dem Beitrag erörtert Reece Reilly, dass Rockstar Games lebenslange Geheimhaltungsvereinbarungen haben soll und er wisse, was er fragen darf und was nicht. Die Entwickler könnten demnach auch nach zehn Jahren keine Einzelheiten nennen, sondern nur spekulieren oder allgemeine Dinge ansprechen. Über die RAGE-Engine des Studios auch nur im Geringsten zu sprechen, soll ein absolutes Tabu sein.
Auf den Hinweis eines Kommentators hin, dass es auch redselige Ex-Entwickler von Rockstar Games gebe, wie beispielsweise Obbe Vermeij, äußerte Reece Reilly, dass er selbst bereits mit diesem gesprochen habe und er "großartig" sei. Jedoch habe Vermeij wohl dort gearbeitet, bevor die Geheimhaltungsvereinbarungen so extrem wurden, wie sie es heute sind. Laut Reillys Einschätzung wurden die Geheimhaltungsvereinbarungen nämlich erst nach dem ersten Red Dead Redemption richtig streng.
GTA 6: Rockstar Games versucht Leaker zu entlarven
In Bezug auf eine gerüchteweise nochmalige Verschiebung von GTA 6 äußerte Reilly derweil in einem weiteren X-Beitrag, dass er persönlich nicht daran glaube, unter anderem da sich Strauss Zelnick vom Publisher Take-Two derzeit auf Pressetour für das Spiel befindet. Hinsichtlich des kolportierten Vorverkaufsstarts gab er derweil zu bedenken, dass Rockstar Games, ebenso wie beispielsweise Nintendo, Informationslecks hasse und Termine deswegen verschiebe. Außerdem verbreite das Unternehmen selbst falsche Informationen, um die Verantwortlichen für die Lecks zu entlarven.
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Quelle: via Kiwi Talkz
