Crunch bei GTA 6: Angeblicher Leak zeigt unrealistische Forderungen bei Rockstar Games
Bei Rockstar Games versucht man offensichtlich alles, um eine erneute Release-Verschiebung von GTA 6 zu vermeiden. Dass das auf Kosten der Angestellten geht, soll jetzt ein angeblicher Leak zeigen.
Nach zwei Verschiebungen soll GTA 6 am 19. November 2026 endlich offiziell erscheinen. Eine dritte Verschiebung gilt als möglich, aber eher unwahrscheinlich, vor allem, weil dem Entwicklerteam bei Rockstar Games nicht nur die eigenen Fans, sondern auch die Investoren im Nacken sitzen. Doch der zunehmende Druck auf das Studio, das wohl meist ersehnte Videospiel der Dekade pünktlich fertigzustellen, wirkt sich offenbar auch deutlich auf die Mitarbeiter aus.
Unbezahlte Überstunden und hohe Arbeitsbelastung bei Rockstar in Indien
Auf der Webseite von Glasdoor, einer Plattform, auf der Arbeitnehmer ihre Arbeitgeber bewerten können, ist jetzt ein Beitrag eines angeblichen Rockstar-Games-Mitarbeiters aufgetaucht. Der Angestellte arbeitet im Bengaluru-Büro von Rockstar Games in Indien als QA-Analyst. Die Überschrift seiner 2-Sterne-Bewertung lautet "Spannende Projekte, aber unrealistische Arbeitsbelastung und Erwartungen".
Konkret schreibt der Mitarbeiter, dass man von ihm und seinen Kollegen erwarte, unbezahlte Überstunden zu leisten. Seit Anfang April 2026 seien die Arbeitsabläufe besonders hektisch geworden und einige Angestellte arbeiteten teilweise bis spät in die Nacht hinein. Aufgaben, die normalerweise fünf bis sechs Monate an Zeit beanspruchen würden, müssten in zwei bis drei Monaten erledigt werden.
Er arbeite gerne bei Rockstar Games, aber die heftige Belastung der vergangenen Wochen wirke sich mittlerweile auf seine mentale Gesundheit aus, heißt es in der Bewertung. Offenbar gibt es bei Rockstar gerade wieder vermehrt Crunch, um den straffen Zeitplan bis zum November-Release halten zu können. Ob die Angaben des angeblichen Mitarbeiters bei Glassdoor stimmen, lässt sich zwar nur schwer prüfen, allerdings wirken sie durchaus glaubwürdig, gemessen daran, dass Rockstar Games sich in der Vergangenheit bereits mit ähnlichen Berichten konfrontiert sah.
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Von der Geschichte mit den 35 entlassenen Mitarbeitern hört man ja komischerweise schließlich auch nichts mehr...
Wenn jetzt 2 Tage nachdem der Post dort veranlasst wurde das ganze als "Leak" oder news aufgegriffen wurde, ist die Prüfung noch nicht durch. ggf hat der Arbeitgeber es selbst noch nicht mal mitbekommen, das es dort einen solchen post gibt.
Wir Arbeiten sowieso alle viel zu wenig, bei Rockstar sieht man endlich mal, wie gearbeitet werden muss und unbezahlte Überstunden sind das A&O für die Wirtschaft!