Forza Horizon 4 jetzt auch bei Steam: So läuft der Evergreen mit populären Grafikkarten
Forza Horizon 4 ist nun auch bei Steam erhältlich und wird damit vielen neuen Hobby-Rasern zugänglich - besser kann man die Wartezeit bis Forza Horizon 5 kaum überbrücken. Der Titel aus dem Hause Microsoft ist nach wie vor das wohl beste Arcade-Rennspiel am PC und hübsch anzusehen. Doch welche Hardware genügt der hübschen Grafik mit maximalen Details? PCGH hat frische Benchmarks.
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Das im Herbst 2018 für den PC veröffentlichte Forza Horizon 4 (PCGH-Techniktest) ist seit dem 9. März 2021 auch bei Valves Distributionsplattform Steam erhältlich - und verkauft sich trotz des Neupreises blendend. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, denn Forza Horizon 4 gilt unter Racing-Fans als eines der besten Spiele, wenn nicht als bestes, und bietet Umfang statt. So kommt es auch, dass der Evergreen von Playground Games und Microsoft nach wie vor in den regulären PCGH-Grafikkarten-Benchmarks mitmischt. Auf diese Weise können wir Ihnen ofenfrische Vergleichswerte zum Steam-Start liefern. Welche Grafikkarten stemmen Forza Horizon 4 mit maximalen Details flüssig, was gibt es sonst zu beachten? Das erfahren Sie im Folgenden.
Forza Horizon 4: Das Spiel
In Forza Horizon 4 dient eine virtuelle Interpretation von Großbritannien als Schauplatz. Dieses haben die Entwickler sehr stilvoll und optisch überzeugend eingefangen. Dazu wurde wie schon in Forza Horizon 3 eine Kombination von Satellitendaten und Fotogrammetrie der tatsächlichen Umgebungen genutzt. Von der südenglischen Küste bis zu den schottischen Highlands wurden die unterschiedlichen Landschaften ins Spiel genommen, darunter lauschige Wälder, geschwungene, von Farnen und Heidekraut überwucherte Hügel, karg bewachsene Wiesen und Berge sowie idyllische Dörfer. Die große, offene Spielwelt kann von Anfang an frei befahren werden. Neben dem dynamischen Wetter, welches die szenariotreu häufig einsetzenden Regenschauer beinhaltet, wurden für Forza Horizon 4 außerdem wechselnde Jahreszeiten integriert, welche einen großen Einfluss auf die Umgebung haben. Während eines Jahreszeitenwechsels ändert sich im Grunde die gesamte Karte optisch stark, dazu verändern sich aber auch die Fahreigenschaften drastisch. Die unterschiedlichen Voraussetzungen bringt ein großes Plus an optischer wie spielerischer Abwechslung und erweitern das Szenario deutlich - ein sehr guter Einfall, um mehr aus der mitteleuropäischen Spielwelt herauszukitzeln.
Neben der Spielwelt locken unzählige Fahrzeuge, die Sie im Rahmen ihrer Rennkarriere freispielen, gewinnen, finden oder kaufen können. Über 450 Karossen stehen inklusive kostenlosen DLCs und in Form von Car-Packs zur Verfügung. Zwei Add-ons sind ebenfalls erschienen. Letztere und einige DLCs sind auch in der Steam-Version kostenpflichtig, alternativ sind sämtliche Inhalte in der 100 Euro kostenden Ultimate Edition enthalten. Doch auch bei der 70 Euro teuren Standard Edition ist die Auswahl an schicken Flitzern riesig. Neben aktuellen Sportwagen wie Mercedes-Benz AMG GTR, Prosche 911 GT2 oder GT3 RS, McLaren 720s, Ferrari 488 GTB und Audi R8 V10 Plus stehen auch etwas bezahlbare Vertreter etwa in Form des Abarth 124 Spiders, Honda Civic Type R oder Kia Stinger zur Verfügung. Außerdem gibt es eine ganze Palette Klassiker: Vom typischen britischen Roadster wie Triumph Spitfire und Austin-Healey 3000 über amerikanische Muscle-Cars wie Plymouth Barracuda oder Oldsmobile Hurst 442 und Turbo-befeuerte Gruppe-B-Monster, aber auch ehemalige Homologationsmodelle wie den BMW M3 E30 (das Urmodell alias M1 ist natürlich auch dabei) oder Mercedes-Benz 190E 2.5-16 bis hin zu klassischen Rennwagen wie Maserati Tipo 61, Ford Capri RS3100 oder Ferrari 250 GTO bietet sich eine breite Auswahl für jeden Geschmack.
Forza Horizon 4: Steam-Version vs Store-Version
Die neu erschienene Steam-Version von Forza Horizon 4 verhält sich gegenüber der Microsoft-Store-Version unauffällig. Beide Versionen ähneln sich quasi pixelgenau, auch wenn sich die Versionsnummern leicht unterscheiden: Die aktuelle Steam-Version trägt die Kennung Ver 1.465.282.0, die Store-Version ist offenbar minimal neuer, sie trägt die Nummer Ver 1.465.297.2. Beide Versionen nutzen DirectX 12 und obendrein auch Microsofts UWP (Universal Windows Plattform).
Es scheint auch keine Unterschiede bei der Darstellung beziehungsweise der Bildausgabe zu geben, sowohl Store- als auch Steam-Version laufen in einem Fullscreen/Borderless-Zwittermodus liefern bei Vergleichsmessungen exakt die gleiche Performance. Es zeigen sich abseits minimaler, messtechnischer Schwankungen auch keinerlei Unterschiede im CPU-Limit - offenbar sind die Steam- und Store-Version also technisch nahezu identisch. Ein Umstand ist aber die offensichtlich höhere Last auf den Servern der Steam-Version, denn bei dieser kam es während unserer Tests ab und an zu kleineren Verzögerungen beim Spielstart oder Starten eines Rennens. Die hohe Last auf den Servern ist angesichts des Verkaufserfolgs nachzuvollziehen und sollte obendrein vorübergehender Natur sein.
Für die Vergleichsbenchmarks zwischen Steam und MS Store haben wir den integrierten Benchmark genutzt, der sehr gut reproduzierbar ist und mit einer Länge von knapp anderthalb Minuten eine Vielzahl dynamischer Umstände, Witterungen sowie ein großes Starterfeld aufweist. Für unsere regulären Benchmarks weiter unten im Artikel nutzen wir dagegen unsere handverlesene Benchmarkszene Ambleside Autumn, die nochmals ein wenig höhere Ansprüche stellt.
Am Rande bemerkt: Overlays wie etwa der MSI Afterburner oder auch die Informationseinblendungen des von uns für unsere Messungen genutzten Tools CapFrameX funktionieren nach wie vor nicht.
Forza Horizon 4: Grafikkarten-Benchmarks
Forza Horizon 4 ist seit mehreren Jahren einer unserer Standard-Benchmarks - die anhaltende Popularität und die hübsche Grafik des Spiels machen's möglich. Mit den Jahren, zwischenzeitlich erschienenen Patches und neuen GPU-Generationen verlor die von zeitgenössischen Grafikkarten gefürchtete maximale Detailstufe ihre einschüchternde Wirkung. 2021, zum Start auf Steam, läuft Forza Horizon 4 besser denn je. Wir testen daher mit manuell maximierten Details mit 8× Multisample-AA (plus FXAA). Das überdurchschnittlich fordernde Testrennen Ambleside bei freundlichem Wetter ist unverändert.
Insgesamt ist die Performance aller Grafikkarten mit mehr als 4 GiByte Speicher gut, die meisten haben sogar ausreichend viel Luft für Downsampling mittels DSR und VSR. Dieses bekämpft das gerade in niedrigen Auflösungen recht auffällige Flimmern der Vegetation noch etwas besser als hochstufiges MSAA (inkl. Alpha to Coverage) und stellt somit die erste Wahl dar, um Forza Horizon 4 möglichst hübsch zu erleben.
Beachtenswert sind vor allem die Ergebnisse mit aktivem Smart Access Memory (SAM): Der effizientere Zugriff des Prozessors auf den Grafikspeicher führt zu deutlich höheren Bildraten (bis zu +17 Prozent) und tadellosen Frametimes. Nutzer eines qualifizierten Systems sollten folglich davon Gebrauch machen. Das Nvidia-Äquivalent, Resizable BAR ("rBAR"), welches derzeit nur von der Geforce RTX 3060 12GB unterstützt wird, bringt auf besagtem Modell hingegen bestenfalls um drei Prozent bessere Bildraten - und immerhin bis zu sechs Prozent bei den Perzentilen.
Forza Horizon 4: Prozessor-Benchmarks
Die Anforderungen an den Prozessor halten sich in Forza Horizon 4 in Grenzen, gleich ob Steam- oder Store-Version. Ein flotter Vierkerner samt SMT ist für flüssige 60 Fps mehr als ausreichend, noch potentere und "kernigere" CPUs erzielen locker dreistellige Bildraten und feinere Frametimes. Der folgende Benchmark zeigt exemplarisch die Performance. Beachten Sie bitte, dass die Daten aus dem Mai 2020 stammen, als das Spiel noch im Rahmen unserer regulären Prozessor-Benchmarks getestet wurde. Das war noch vor dem Release von Ryzen 5000, weshalb die aktuellen AMD-CPUs im Benchmark fehlen. Die Daten sollen lediglich aufzeigen, dass die CPU eine weit geringere Rolle in Forza Horizon 4 spielt als die Grafikkarte.
Forza Horizon 4: Fazit zur Steam-Version
Über die Preisgestaltung des Steam-Releases könnte man sich wohl streiten. Doch ist Forza Horzion 4 einer der besten und umfangreichsten Arcade-Racer überhaupt, daran ändert auch die Veröffentlichung über Steam oder der für ein bereits mehr als zwei Jahre altes Spiel hoch anmutende Preis von 70 Euro wenig. Immerhin bietet bereits die Standard-Edition sehr viel Inhalt, Abwechslung sowie viele Fahrzeuge, Rennen und Herausforderungen, sodass die Investition zumindest unter Berücksichtigung der langen Spielzeit relativierbar ist.
Etwas ärgerlich ist indes, dass die Steam-Version nicht die Spielstände der Store-Version übernimmt. Dieser Umstand ist obendrein schwierig nachzuvollziehen, da sich auch die Steam-Version mit Ihrem Microsoft-Konto verknüpft (und ein solches zwingend benötigt). Ein Datenaustausch zwischen den beiden Plattformen sollte daher möglich sein, aktuell jedoch müssen Sie das Spiel von vorn beginnen, wenn Sie neben der Windows-Store- auch die Steam-Version erstehen wollen. Für Besitzer der Store-Version gibt es indes wenig Wechselgründe, denn auch die Steam-Version läuft via Microsofts UWP, bietet keinerlei Geschwindigkeitsvorteile, grafische Updates oder zusätzliche Inhalte.

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Ein falsch Aussage ist eben falsch.
Ob es den AMD Jüngern jetzt passt oder nicht.
ab 1440P ist der Flaschenhals die VRAM Anbindung bei AMD.
Da nutzen auf 16GB nix wenn man die nicht schnell genung füttern kann.
Als Admin die Powershell starten. Folgenden Befehl eingeben:
Add-AppxPackage -Register *Hier den Pfad zum Game*\AppxManifest.xml
Sollten noch Überreste von einer vorherigen Version beseitigt werden, dann:
Get-AppxPackage -AllUsers *sunrise* | Remove-AppxPackage
Die Performance von dem Game ist doch top.
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Zum Glück sind die Zeiten vorbei....
Und heute regelt das alles Windows 10 selbst da Microsoft die anfangs simple Game Bar die praktisch nur Screenshots und Videos aufzeichen konnte, was Funktionen sind die ich seit dem nur noch mit der Game Bar nutze da die immer funktioniert ganz im Gegensatz zu den anderen namhaften Tools für diese Sachen und ich hab seit 2013 alle durch. Bis heute wurde die Game Bar mit allem ausgestattet hat was ich mir hätte wünschen können. Selbst 3rd Party Widgets wurden hinzugefügt wo auch schon eine sehr umfangreiche Bibliothek zusammengekommen ist.
Unschlagbar gut... So einfach kann es sein heutzutage ^^
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Es ist nun mal, rein objektiv gesehen, ein Nachteil wenn du keine freie Auswahl an Tools mehr hast sondern nur noch ein einziges von MS funktioniert ,damit ist man völlig von MS abhängig.
Und das es kein Mod Support gibt ist noch schlimmer.
Nach Einführung der UWP Apps gab es zu recht sehr kritische Stimmen und damals hat MS versprochen sie, wollen alles möglich machen was PC Gamer gewohnt sind, nur warte ich darauf immer noch.
Ihre Windows Store Apps sind immer noch versteckt und verschlossen und Mod Support gibt es erst recht keinen,
Aber anscheinend muss man nur etwas mit Gewalt durchboxen und die Leute mit ihrem Gamepass um den Finger wickeln und schon interessiert das keinen mehr.
Schätze in Zukunft wird es alle diese "altmodischen und rückwärtsgewandten" PC Features nicht mehr geben weil MS ja merkt das es den Meisten völlig egal ist.