Final Fantasy 16 im Test: Gameplay und Setting
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Final Fantasy 16 im Test: Gameplay und Setting

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Im jüngsten Teil der langjährigen, traditionsreichen Rollenspielreihe übernehmen Sie die Rolle von Clive Rosfield, dessen Geschicke Sie über mehrere seiner Lebensabschnitte steuern. Im Gegensatz zu früheren Serienteilen steuern Sie nur den Protagonisten direkt, Ihre Wegbegleiter werden derweil von der KI übernommen. Final Fantasy 16 legt einen deutlich stärkeren Fokus auf Action, ebenso ist das Setting wesentlich düsterer, brutaler, politischer und generell "anspruchsvoller", "erwachsener" als bisherige Spiele der Serie.

Westlicher ja, aber noch immer mit merklichem Japano-Charme sowie Anime-Flair. Stets gut geföhnt, ein bisschen tiefgründig introvertiert, die Emo-Phase noch nicht ganz überwunden. Und nein, das ist nicht Squall Leonhard aus Final Fantasy 8, sondern Ihr Protagonist Clive Rosfield während seiner leicht rebellisch anmutenden Twens. Quelle: PCGH Westlicher ja, aber noch immer mit merklichem Japano-Charme sowie Anime-Flair. Stets gut geföhnt, ein bisschen tiefgründig introvertiert, die Emo-Phase noch nicht ganz überwunden. Und nein, das ist nicht Squall Leonhard aus Final Fantasy 8, sondern Ihr Protagonist Clive Rosfield während seiner leicht rebellisch anmutenden Twens. Die Gestaltung der Welt von Valisthea erinnert obendrein stark an das europäische Mittelalter, doch natürlich mit einer mächtigen Dosis Fantasy und inklusive japanischem Flair. Die beiden Kontinente von Valisthea werden von sechs mächtigen Reichen regiert, in deren politische Ränkespiele und Intrigen Sie im Verlauf des Spiels verwickelt werden. Obendrein, wie es sich für ein opulentes Fantasy-Epos geziemt, droht eine alles umspannende Katastrophe, ein Weltuntergang, der durch Ihre Heldentaten verhindert werden will.

Final Fantasy 16 ist das vielleicht bis dato 'westlichste' Spiel der langjährigen JRPG-Reihe. Die Einflüsse sind recht deutlich erkennbar. Diese offenkundig 'europäisch' geprägte Umgebung wäre auch in einem The Witcher nicht komplett Fehl am Platze. Quelle: PCGH Final Fantasy 16 ist das vielleicht bis dato "westlichste" Spiel der langjährigen JRPG-Reihe. Die Einflüsse sind recht deutlich erkennbar. Diese offenkundig "europäisch" geprägte Umgebung wäre auch in einem The Witcher nicht komplett Fehl am Platze. Ein Final Fantasy erhält traditionell nur in ausgesprochen seltenen Fällen direkte Nachfolger. Sowohl die jeweiligen Spielwelten als auch das Gameplay unterscheiden sich häufig stark voneinander. Doch Final Fantasy 16 geht diesbezüglich vielleicht noch etwas weiter, auch wenn Fans der Reihe selbstredend auf Altbekanntes stoßen. Darunter etwa bekannte Monster, den schon seit 1987 in jedem Final Fantasy auftretenden Charakter "Cid", die gewaltigen Esper, die kauzigen Moogles oder die Chocobos, welche Ihnen auch dieses Mal in den größeren, offener gestalteten Gebieten als Reittiere dienen.

Ride of the Chocobos - in vielerlei Hinsicht bleibt sich Final Fantasy 16 treu. Die komischen, Straußen-ähnlichen Renn-Vögel gibt es bereits seit dem zweiten Serien-Teil von 1988. Quelle: PCGH Ride of the Chocobos - in vielerlei Hinsicht bleibt sich Final Fantasy 16 treu. Die komischen, Straußen-ähnlichen Renn-Vögel gibt es bereits seit dem zweiten Serien-Teil von 1988.

A Song of Western Fantasy?

Mit dem düsteren Setting, dem verhältnismäßig rauen, erwachsenen Ton sowie dem recht deutlichen Fokus auf höfische Ränkespiele, Politik und Intrigen orientiert sich Final Fantasy 16 merklich an jüngeren Trends, populären Vorlagen. Insbesondere George R. R. Martins "A Song of Ice and Fire" respektive die beliebte Serie Game of Thrones standen offenkundig Pate. Dies ist nicht nur an dem oft politisch intriganten Vorgehen der Charaktere sowie dem merklich blutigerem und generell "erwachsenerem", sogar leicht sexualisiertem Umgangston ersichtlich, sondern teils auch am eigentlichen Design. Figuren wie Welt, es sind definitiv einige starke "westliche" Impulse zu erkennen, etwa eine Mischung aus KIng's Landing und Minas Tirith in Oriflame.

Das Charakter-Design ist auf der etwas überzeichneten, stilistisch stereotypischen Seite - wie es sich gehört! Bereits auf den ersten Blick wäre klar, dass Cercei Lannister ... wir meinen natürlich: die schon von ihrem Look her eiskalt kalkulierende, wohlweislich an anderer statt aber vielmehr 'warm und offenherzig' manipulative Eisprinzessin von Final Fantasy 16, nichts Gutes im Schilde führt. Quelle: PCGH Das Charakter-Design ist auf der etwas überzeichneten, stilistisch stereotypischen Seite - wie es sich gehört! Bereits auf den ersten Blick wäre klar, dass Cercei Lannister ... wir meinen natürlich: die schon von ihrem Look her eiskalt kalkulierende, wohlweislich an anderer statt aber vielmehr "warm und offenherzig" manipulative Eisprinzessin von Final Fantasy 16, nichts Gutes im Schilde führt. Final Fantasy 16 ist vielleicht ein für europäische, "westliche" Gaming-Gemüter besonders leicht verdaulicher Einstieg in die langjährige JRPG-Serie. Der jüngste Teil der Rollenspielreihe ist sicherlich einer der am deutlichsten an den internationalen Markt angepassten und das für "weltliche" Geschmäcker vielleicht kulturell "leichtverdaulichtste" Final Fantasy. Hoffentlich ohne dabei allzu viel des japanischen Flairs zu opfern - aber das ist wohl insbesondere bei Fans der Reihe ein wenig Frage des Standpunktes. Und es ist nicht direkt so, als würde Final Fantasy 16 seine Seele opfern. Es gibt reichlich Fan-Service, auch betagte Veteranen finden mehr als nur eine Referenz an glorreich pixelig vergangene Tage. Die Charaktere sind obendrein noch immer überzeichnet, serientypisch dramatisch überspielt und klischeebeladen, übliche Anime-Tropes inklusive.

Nein, das ist auch nicht Squall aus Final Fantasy 8. Sondern Ihr Protagonist Clive in jugendlichen Jahren. Glücklicherweise ist die heranwachsende Motz-und Trotz-, Maul- und Flaum-Phase bald nach Spielbeginn überstanden. Quelle: PCGH Nein, das ist auch nicht Squall aus Final Fantasy 8. Sondern Ihr Protagonist Clive in jugendlichen Jahren. Glücklicherweise ist die heranwachsende Motz-und Trotz-, Maul- und Flaum-Phase bald nach Spielbeginn überstanden. Es sind jedoch keine Vorkenntnisse früherer Teile vonnöten, das Gameplay ist unkompliziert, intuitiv und die Präsentation nimmt Sie gleich nach Spieleinstieg mit fulminanter Action und effektreicher Präsentation mit - in wirklich glorreich farbenfeuriger HDR-Darstellung, falls Sie ein entsprechendes Display besitzen. Final Fantasy 16 ist spektakulär inszeniert, diesbezüglich bleibt auch der jüngste Teil der Serie treu. Insbesondere die traditionell filmreifen Zwischensequenzen sind mit sichtbar viel Aufwand und Hingabe erstellt. Abseits einer Handvoll besonders aufwendiger Sequenzen, die vorgerendert wurden (und sich leider aufgrund Kompressions-Artefakten relativ einfach erkennen lassen), laufen eine Vielzahl der opulenten Cutscenes obendrein in schicker Echtzeitgrafik. Allerdings nicht problemlos, denn die PC-Version von Final Fantasy 16 erscheint für geneigte Gamer mit einigen sehr ärgerlichen, wenn auch umgehbaren Macken. Kommen wir zur Technik.

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  1. Seite 1 Neue Engine
  2. Seite 2 Gameplay und Setting
  3. Seite 3 Bombast-Grafik, Technik-Schwächen und 30 Fps
  4. Seite 4 Traditionell japanische PC-Eigenheiten?
  5. Seite 5 GPU-Benchmarks
  6. Seite 6 CPU-Benchmarks & Fazit
    • Kommentare (45)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Zer0Strat
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Habt ihr vielleicht die Savegames als Download?
        Probier das mal.
      • Von Bpm09 Kabelverknoter(in)
        Zitat von Alter_Zocker
        Ja wie schon von anderen geschrieben, am PC hat man gegen diverse "technische Macken" wirksame Sofortmaßnamen zur Hand mal wieder in Form von Mods aus der Community.
        Einer der größten Vorteile am PC. Ich liebe es selber an einem nicht perfekten Spiel zu tüfteln, es kann natürlich auch bei richtig schlechten Ports nerven ( Grüße gehen raus an TLOU Part1).

        Zitat von Alter_Zocker
        Das ist natürlich auf der PS5 und anderen Konsolen alles keine Option, und für mich auch mit einer der Gründe, bei bestehender Plattform-Wahlmöglichlkeit IMMER die PC-Version zu präferieren.
        Geht mir ähnlich zb. Ghost of Tsushima wirkt auf dem PC in Ultrawide wesentlich besser. Ein FF7 Intergrade ist aber wiederum auch auf der Konsole gut gelungen. Das besagte TLOU Part 1 ging nach knapp 2h postwendend an Steam zurück.
        Kurzum kommt bei mir immer auf das Game an, ein Forbidden West wird es für einen angemessenen Preis auch noch zusätzlich zur PS5 Version auf meinen PC schaffen, halt in der besten Version die es dann für PC gibt.
        Zitat von Alter_Zocker
        verglichen mit der Pracht und Opulenz bei der Horizon-Reihe...
        sign.
      • Von Zer0Strat Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Habt ihr vielleicht die Savegames als Download?
      • Von Alter_Zocker Software-Overclocker(in)
        Ja wie schon von anderen geschrieben, am PC hat man gegen diverse "technische Macken" wirksame Sofortmaßnamen zur Hand mal wieder in Form von Mods aus der Community. Das erspart einem erst mal das ansonsten lästige Hoffen und Warten auf wirksame Patches seitens der HErsteller, sofern überhaupt welche kommen. Das ist natürlich auf der PS5 und anderen Konsolen alles keine Option, und für mich auch mit einer der Gründe, bei bestehender Plattform-Wahlmöglichlkeit IMMER die PC-Version zu präferieren. Dank weiter oben im Thread genannte Mods gibts für mich am PC kein fps-Limit und ein balkenloses Bild auf meinem 21:9-Monitor nebst voller DLSS+FG-Unterstützung in >>80fps. Mehr brauchts hier m.E. auch nicht, die generelle GRafik in FF16 an sich ist jetzt auch kein "Augenöffner", v.a. verglichen mit der Pracht und Opulenz bei der Horizon-Reihe...
      • Von Bpm09 Kabelverknoter(in)
        Ich bezog mich da ja jetzt auf die technische Umsetzung auf der PS5, da merkte man die Defizite schon in der Demo, ich geh auch davon aus das mein Fortschritt in dem Spiel etwas länger dauert als bei dir, einen Patch wird es bis dahin schon geben.
        Mir bleibt heutzutage einfach zu wenig Zeit um beim Gaming ein hohes Tempo an den Tag zu legen.
        Wobei es natürlich richtig ist das eine Demo ruhig etwas mehr abbilden kann und damit ein spoilerfreies Mittelstück mit einer Sidequest sich da besser eignen würde. Ich bin ja schon froh das es mal wieder öfters Demos gibt.
      Direkt zum Diskussionsende
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