Final Fantasy 16 im Test: CPU- & GPU-Benchmarks zum Grafikschmaus mit 30-Fps-Macke
Final Fantasy 16 ist jüngst erschienen. Mit großartiger Grafik und epischen Effekten feuert das nun deutlich actionreichere JRPG spektakulär aus allen Rohren. Nur leider nicht ohne Ladehemmung ...
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Mit Final Fantasy 16 ist am 17. September die jüngste PC-Version der langjährigen japanischen Rollenspielreihe erschienen. Das Spiel wurde ursprünglich am 22. Juni 2023 zeitexklusiv für Sonys Playstation 5 veröffentlicht. Über eine hypothetische Xbox-Version wird weiterhin spekuliert. Zuletzt äußerte sich Game Director Hiroshi Takai in einem Interview auf der Gamescom positiv bezüglich einer Version für Microsofts Spielekonsolen, machte eine solche allerdings von dem Erfolg der PC-Version abhängig. Eine offizielle Ankündigung für eine Xbox-Version gibt es bislang weiterhin nicht.
Potenzielle Xbox-Versionen hin oder her: Final Fantasy 16 ist der erste "Next-Gen"- respektive aktuell "Current-Gen"-Titel - der JRPG-Reihe und erscheint nur für die aktuelle Konsolengeneration. Final Fantasy 16 stellt obendrein gewissermaßen einen "Bruch" mit dem indirekten Vorgänger, dem Open-World-Rollenspiel Final Fantasy 15 dar. Der jüngste Teil der bereits seit 1987 lebendigen Spielereihe ist wieder deutlich linearer gestaltet, zudem ist das Setting deutlich düsterer und erwachsener als der mit jugendlichem Überschwang infusionierte 15. Teil. Außerdem beachtenswert: In Final Fantasy 16 kommt nicht etwa die eigentlich speziell für Final Fantasy angedachte Luminous-Engine zum Einsatz.
Final Fantasy ohne Luminous-Engine
Statt auf den ursprünglich spezifisch von Square Enix auch für Final-Fantasy-Abenteuer angedachten Grafikmotor Luminous, der abseits Final Fantasy 15 zuletzt in Forspoken Verwendung fand, setzen die Entwickler von der Creative Business Unit 3 auf eine Eigenentwicklung. Laut Entwicklern wurde bereits an Final Fantasy 16 gearbeitet, als die Luminous-Engine noch in Entwicklung, eine vollumfängliche Dokumentation bis dato nicht voll verfügbar und nötige Toolsets zum damaligen Zeitpunkt nicht finalisiert waren. Ein Einsatz der Luminous hätte bei der Entwicklung und dem Developer-Team von Final Fantasy 16 demnach zu viel Zeit, Umgewöhnung und Umstrukturierung, im Endeffekt schlicht zu viel gekostet.
Auskünfte dieser Art sind allerdings rar gesät und auch wenn aus (übersetzten, indirekten) offiziellen Entwickleraussagen stammend, eher als Gerücht, denn als Fakt zu verstehen. Generell ist die (englischsprachige, für uns gut recherchierbare) Informationslage bezüglich der genutzten Technik von Final Fantasy 16 dünn. Es existiert ein einziges öffentliches GDC-Dokument, das wiederum einem japanischen Original entstammt. Es wurde von Autodesk gesponsort und dreht sich um die Verwendung von - Achtung, maximale Überraschung! - Autodesk-Software bezüglich Gestaltung und Animierung der Figuren. Interessant, doch nicht direkt übermäßig aufschlussreich. Eine Video-Version des Vortrags existiert außerdem. Durchaus sehenswert, falls Sie sich für die Charakterdarstellung interessieren.
Darüber hinaus reichende, detaillierte Informationen bezüglich der Technik sind rar und die wenigen, die sich finden, kommen obendrein mit einer tüchtigen Sprachbarriere daher. Doch legen einige betagte Beiträge der Entwickler nahe, dass es sich beim Grafikmotor von Final Fantasy 16 um eine stark erweiterte Version jener Engine handelt, die bereits in Final Fantasy 14 zum Einsatz kommt. Dies würde sich außerdem für den Entwickler anbieten. Bei dem internen, für Final Fantasy zuständigen Studio Creative Business Unit 3 arbeiten eine Vielzahl Angestellter, die zuvor mit Final Fantasy 14 beschäftigt waren.
Final Fantasy 16 kommt auch auf dem PC in zwei Versionen, der regulären Standard-Edition sowie der Complete Edition, welche den Season Pass respektive die beiden Add-ons/Content-DLCs Echoes of the Fallen sowie The Rising Tide enthält. Anders als bei einigen anderen PC-Portierungen ehemaliger Sony-(Timed)-Exklusiv-Titel sind bei Final Fantasy zusätzliche Inhalte also nicht inklusive. Für das Komplettpaket ist ein etwas tieferer Griff in den Geldbeutel nötig. Der Aufschlag hält sich allerdings verhältnismäßig - im Vergleich zu einigen jüngeren Großproduktionen - im Rahmen: Die Complete Edition, mit der auch wir testen, kostet Sie aktuell 70 statt die 50 Euro der Standard-Edition. Final Fantasy 16 belästigt Spieler darüber hinaus mit keinerlei weiterer Monetarisierung.
Als sehr positiv hervorzuheben ist, dass eine recht umfangreiche Demo-Version angeboten wird. Eine lobenswerte Tugend, die sich gerne auch andere Spiele(-Produzenten) abschauen mögen. Die Demo zeigt den Beginn des Spiels, lässt Sie mit dem Szenario und dem actionreichen Gameplay Tuchfühlung aufnehmen und gibt obendrein einige wertvolle Einblicke zur Performance. Sie können den Spielstand sogar übernehmen, falls Sie nach Abschluss (oder auch Teilabschluss) der Demo die Vollversion erwerben. Bravo, mehr davon!
Systemvoraussetzungen
| Mindestanforderungen: | Empfohlen: |
|---|---|
| 64-Bit-Prozessor und -Betriebssystem | 64-Bit-Prozessor und -Betriebssystem |
| Windows 10 / 11 mit DirectX 12 | Windows 10 / 11 mit DirectX 12 |
| Prozessor: Ryzen 5 1600 / Core i5-8400 | Prozessor: Ryzen 7 5700X / Core i7-10700 |
| Arbeitsspeicher: 16 GiB RAM | Arbeitsspeicher: 16 GiB RAM |
| Grafikkarte: Radeon RX 5700 / Arc A580 / Geforce GTX 1070 | Grafikkarte: Radeon RX 6700 XT / Geforce RTX 2080 |
| Speicherplatz: 170 GByte | Speicherplatz: 170 GByte |
| Zusätzliche Anmerkungen: 30 Fps @ 720p, SSD vorausgesetzt, VRAM 8+ GiB. | Zusätzliche Anmerkungen: 60 Fps @ 1080p. SSD vorausgesetzt, VRAM 8+ GiB. |
Die Demo ist eventuell darüber hinausgehend von Nutzen, denn Final Fantasy 16 zeigt einige technische Auffälligkeiten - während wir einige davon zumindest als sehr lästig einstufen würden, sind sie glücklicherweise in weitestem Rahmen behebbar, dem PC sei Dank! Doch auch die generellen Systemanforderungen sind gehoben und hohe Hardware-Anforderungen können wir definitiv bestätigen. Bei den offiziellen Angaben sind allerdings insbesondere auch die Minimal-Voraussetzungen an Grafikkarte sowie generell den Speicher beachtlich. Das Kleingedruckte verrät obendrein, dass die minimalen Hardware-Anforderungen lediglich für 720p und 30 Fps ausreichen. Sehr auffällig ist zudem, dass Final Fantasy 16 üppige 8 GiByte Videospeicher bereits bei den Minimal-Voraussetzungen listet. Wir haben Final Fantasy 16 indes auch mit 6-GiByte-GPUs zum Laufen gebracht, wenn auch nicht gut. Doch dazu später ein wenig mehr.

Kurzum kommt bei mir immer auf das Game an, ein Forbidden West wird es für einen angemessenen Preis auch noch zusätzlich zur PS5 Version auf meinen PC schaffen, halt in der besten Version die es dann für PC gibt.
Mir bleibt heutzutage einfach zu wenig Zeit um beim Gaming ein hohes Tempo an den Tag zu legen.
Wobei es natürlich richtig ist das eine Demo ruhig etwas mehr abbilden kann und damit ein spoilerfreies Mittelstück mit einer Sidequest sich da besser eignen würde. Ich bin ja schon froh das es mal wieder öfters Demos gibt.