Final Fantasy 15 Windows Edition im Technik-Test: Benchmarks aus der Demo [Update]
Final Fantasy XV (FF15) kann ab sofort von jedermann ausprobiert werden: Publisher Square-Enix hat Wort gehalten und am Abend des 26. Februar eine kostenlose, sehr umfangreiche Demo-Version des Spiels veröffentlicht. PC Games Hardware war selbstverständlich beim Launch der FF15-Demo dabei und präsentiert Ihnen erste Technikeindrücke aus dem sehenswerten Rollenspiel.
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Update vom 28. Februar: Wir haben diesen Artikel auf den aktuellen Stand unserer Erkenntnisse gebracht und weitere Grafikkarten-Benchmarks ergänzt. Zum Einstand empfehlen wir Ihnen unser bandneues Video zur FF15-Technik:
Die Demo von Final Fantasy 15 ist erhältlich (Steam, Origin, Microsoft Store). Der Download umfasst beinahe 19 GByte, eine stolze Menge für eine Demoversion. Dafür können sich PC-Spieler jedoch nach Herzenslust im ersten Kapitel und dem Tutorial des Spiels austoben - hier sind einige launige Spielstunden und reichlich Raum für Entdeckungstouren garantiert. PC Games Hardware hat die FF15-Demo durchgespielt, um zum Start der "Final Fantasy XV Windows Edition Playable Demo", so der sperrige Gesamtname, frische Technik-Eindrücke für Sie bereitzuhalten.
Final Fantasy 15: Die Technik
Final Fantasy 15 ist ein sehenswertes Spiel, das wird bereits nach wenigen Minuten innerhalb der Demo klar. Während das in einem geschlossenen Trainingsraum stattfindende Tutorial noch unspektakulär wirkt, hinterlässt die anschließende Story einen guten Eindruck. Da wären die hübschen Videos zu nennen, welche offenbar schon in der Demo in Ultra-HD-Auflösung vorliegen, auf Kompressionsartefakte verzichten und somit einen großen Teil zum voluminösen Download beitragen. Nach dieser hochwertig und deutsch vertonten Einführung - es sind auch bekannte Stimmen wie die von Xardas (Gothic) und dem Protagonisten aus Sniper Elite zu hören - verschlägt es den Spieler in eine weitläufige, amerikanisch inspirierte Fantasiewelt, in der es zahlreiche Missionen zu bewältigen gilt. Hier fallen erstmals die sehr feinen Texturen, die schicke Beleuchtung inklusive dynamischen Tag-Nacht-Wechsels und die hohe Weitsicht auf. Vor allem die Texturen haben es uns angetan, sowohl die Spielwelt als auch die Charaktere hinterlassen einen überdurchschnittlich "knackigen" Eindruck.
Während unserer Technik- und Benchmarkszenen-Evaluierung griffen wir auf eine Nvidia Titan X (Pascal) zurück, welche mit rund 2.000/5.500 MHz übertaktet lief und uns somit einen Blick auf die maximal mögliche Qualität innerhalb der FF15-Demo gewährte. Da FF15 für den PC ein Showcase-Spiel für Geforce-Grafikkarten ist, ist es nicht weiter verwunderlich, dass Nvidia einige Informationen zur Technik und Grafikkarten-Empfehlungen preisgibt, die interessant sind. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass die FF15-Demo unter "Grafikeinstellungen" einige Nvidia-Techniken anbietet. Neben Hairworks werden Turf Effects und Shadow Libs geboten - die Umgebungsverschattung VXAO ist in der Demo noch ausgegraut und wird voraussichtlich in der Vollversion verfügbar sein.
Hairworks kennen PC-Spieler spätestens seit The Witcher 3: Nvidias Technik zur Darstellung lebensechter Haarpracht setzt massiv auf Tessellation und erzielt auch in Final Fantasy XV gute Ergebnisse bei einigen Kreaturen - die Hauptdarsteller, welche man unentwegt sieht, werden jedoch ohne Hairworks frisiert. In der Demoversion konnten wir die Umsetzung von Hairworks unter anderem bei einem Zwischenbossgegner beobachten, der frappierend an einen Kollegen aus dem Witcher-Universum erinnert. Sämtliche Menschen und die meisten anderen Geschöpfe tragen indes nur Shader-Fell und -Alpha-Test-Frisuren. Ein Beispiel für Hairworks in FF15 (das "Bärtchen" wird in Bewegung selbstverständlich animiert):
Quelle: PC Games Hardware
Final Fantasy XV PC Demo: Hairworks-Bart bei einem Zwischengegner
Turf Effects soll, genau wie in Ghost Recon Wildlands, für eine möglichst lebensechte Interaktion mit der Flora erlauben, weshalb Nvidia gewöhnlich von einer Gras-Simulation spricht. "Shadow Libs" ist die Kurzform von Shadow Libraries ("Schatten-Bibliotheken") und meint nichts Geheimes, Verborgenes, sondern Nvidia-Code für hochwertige Schattendarstellung und -filterung (siehe Bildvergleich mit aktivierten Gameworks-Effekten).
Bildergalerie
Ersteindruck vom Launchtag
In der Bildergalerie finden Sie zahlreiche Screenshots aus der FF15-Demo mit manuell maximierten Details (bis auf besagtes VXAO). Die Performance der verwendeten GP102-Grafikkarte ist in "echtem" 4K (4.096 × 2.160) nicht überragend, die FF15-Demo mit den erzielten 40 bis 50 Fps aber gut spielbar. Gelegentliche, fühlbare Slowdowns durchziehen das Geschehen, was auch am hohen Datenaufkommen liegen könnte: Final Fantasy XV adressiert schlimmstenfalls den kompletten, 12 GiByte fassenden Grafikspeicher. Das führt zu vereinzelten Stockern mit anschließender Teilleerung des Speichers (purge). Die Prozessorauslastung des verwendeten Ryzen-Achtkerners bewegt sich zwischen circa 50 und 95 Prozent. Ein Beispiel-Protokoll:
Quelle: PC Games Hardware
Final Fantasy 15 PC-Demo: In 4K-Auflösung mit maximalen Details adressiert das Spiel mehr als 11 GiByte. Die Vermutung, dass die höchste Detailstufe für Titan-Grafikkarten (12 GiB) oder zumindest die GTX 1080 Ti (11 GiB) ausgelegt wurde, liegt nahe.
Final Fantasy 15: Keine Probleme auf Radeon-Grafikkarten?
Die Befürchtung, dass die Radeon-Performance aufgrund der Zusammenarbeit mit Nvidia leiden könnte, ist naheliegend. Tatsächlich läuft die FF15-Demo läuft auf unserem Testsystem mit RX-Vega-Grafikkarten nebst Radeon Software 18.2.3 tadellos. Die Bildrate skaliert sehr deutlich mit der Auflösung, was für eine gut verteilte Grundlast ohne frühzeitig einsetzendes CPU-Limit spricht. Mit maximalen Details und der höchsten Stufe für den Texturpuffer läuft jedoch der 8 GiByte große Speicher jenseits von Full HD über. Beachten Sie bezüglich der Radeon-Performance unbedingt den folgenden Absatz!
[COLOR=textColor3]Wichtiger Hinweis zur AMD-Performance
Die Leistung der AMD-Grafikkarten ist wie im oberen Abschnitt beschrieben in unserer Benchmarkszene nicht wirklich auffällig; das Spiel läuft während Zwischensequenzen und dem Erkunden auch auf Radeons ordentlich - zumindest in Abwesenheit von Hairworks-Effekten. Wir haben während unseren Performance-Analysen indes ein sehr häufig auftretendes Szenario entdeckt, welches auf AMD-Grafikkarten massive Bildraten-Fluktuationen auslöst. Schwingen wir mit unserer Spielfigur das Schwert, so werden Partikeleffekte kreiert. Ein einfacher Schlag mit kaum mehr als einer handvoll Partikel lässt die Framerate bereits empfindlich abstürzen. Wirklich kritisch wird es in den Gefechten. Hier kann die Bildrate in 1080p mit einer RX 580 von üblicherweise knapp über 50 auf unter 20 Fps abfallen. Bedauerlicherweise lässt sich der Effekt weder reduzieren noch abschalten. Das Spielerlebnis ist mit einer Radeon also momentan stark kompromittiert, beziehungsweise: Aufgrund der häufig auftretenden Kämpfe ist die Demo von Final Fantasy XV mit einer AMD-GPU für viele Spieler eventuell kaum genießbar. Die Radeon RX 470 (ebenfalls Polaris-GPU) und R9 390 (Hawaii-GPU) zeigen dieselbe Charakteristik. Wir vermuten ein Treiber- oder Optimierungsproblem, denn die Effekte laufen schließlich auch auf den Konsolen und sie lösen dort trotz der dort verbauten AMD-Hardware keine solch heftigen Framedrops aus. Unser Aufruf an Square-Enix und AMD: Bitte vor dem Launch des Spiels in Ordnung bringen, so ist Final Fantasy XV für AMD-Besitzer nur begrenzt genießbar.
In der Bildfolge sehen Sie die Performance einer RX 580 in Full HD mit maximierten Details ohne Gameworks-Effekte. Wir zeigen das Problem auch in aller Deutlichkeit im ganz oben platzierten Video.
Final Fantasy 15: Grafikkarten-Benchmarks
Für die Tests in der FF15-Demo beschränken wir uns auf eine Handvoll populärer Grafikkarten - die volle Packung an Messungen holen wir zum Release des Vollspiels am 6. März nach. Für die Messungen wandern wir zunächst von der "Hammerhead"-Tankstelle ins Outback, drehen die Kamera dort in Richtung besagter Tankstelle und laufen 20 Sekunden auf sie zu. Da die Anforderungen des Spiels an GPU-Leistung und Grafikspeicher bereits mit der Voreinstellung "Maximal" relativ hoch ausfallen, entschlossen wir uns für die vergleichenden Benchmarks innerhalb der FF15-Demo, diese Einstellung zugunsten händisch ausgereizter Optionen zu verwenden. Das bedeutet: In den folgenden Messungen sind die Gameworks-Effekte deaktiviert. Wir werden zum finalen Release von FF15 eine Effekt-Skalierung, je auf einer Radeon und einer Geforce, nachliefern.
Das bedeutet: In den folgenden Messungen sind die Gameworks-Effekte deaktiviert.
Bereits die ersten Messungen zeigen zwei Dinge: Die Performance der getesteten AMD-Vega-Grafikkarten ist gut und die Demo von Final Fantasy XV sauber spielbar - ansonsten verleichbare Geforce-Modelle liefern jedoch signifikant höhere Bildraten.
Speicherbedarf
Final Fantasy 15 ist in der vorliegenden Form definitiv gierig nach Speicher, das betrifft sowohl den Haupt- als auch den Grafik-RAM. Mit einer 8-GiByte-Grafikkarte wird beim "Maximal"-Grafiksetting schon in Full-HD-Auflösung der komplette Speicher adressiert und sporadische Nachladeruckler sind zu beobachten. Ab WQHD nehmen die Symptome zu. Wer gar die Nvidia-Effekte zuschaltet, landet schnell bei mehr als 10 GiByte Speicherbelegung. Das erhärtet den Verdacht, dass Square-Enix und Nvidia gezielt auf die Fertigkeiten der Geforce GTX 1080 Ti hin optimiert haben, welche für optimalen Spielspaß in Ultra HD offiziell empfohlen wird. Wie eingangs erwähnt, kommt mit maximalen Details jedoch auch eine Titan X(p) mit 12 GiB an ihre Speichergrenze - es wird höchste Zeit für 16-GiByte-Grafikkarten im High-End-Bereich.
Doch keine Sorge: Wer eine Grafikkarte mit 8 GiByte verwendet, der ist für die meisten Fälle und Einstellungen gerüstet. Anders sieht das beispielsweise bei der Geforce GTX 1060/6G aus, dieses Modell gerät ab der WQHD-Auflösung regelmäßig ins Straucheln: Das Streaming hat Probleme, die Daten und Bildrate in Einklang zu bringen, bei raschem Umsehen und/oder Betreten neuer Areale bricht die Bildrate empfindlich ein. Eine 4-GiByte-Grafikkarte kann selbst von dieser Leistung nur träumen, hier sind geringe Bildraten aufgrund des Speichermangels konstant. Nur Herabsetzen der Texturdetails bzw. des Texturpuffers hilft gegen das Ruckeln.
Final Fantasy 15: Systemanforderungen
Mit der Ankündigung der Final Fantasy 15 Windows Edition hat Square Enix die finalen Systemanforderungen verraten. Für die Full-HD-Auflösung und vermutlich hohen Grafikeinstellungen werden ein starker Vierkernprozessor mit SMT sowie eine Mittelklasse-Grafikkarte des Typs Geforce GTX 1060/6G oder Radeon RX 480 empfohlen. Auf dem Datenträger nimmt FF15 100 GByte "oder mehr" ein. Darüber hinaus nennt das Studio empfohlene Systemanforderungen für Ultra HD mit HDR. Bei der Pixelmenge dürfe es eine Geforce GTX 1080 Ti sein (eine Radeon wird nicht genannt), zudem gibt Square Enix eine stärkere CPU vom Schlage Core i7-7700 und Ryzen 5 1600X an, auch wenn bei höheren Auflösungen nur die GPU-Last zunimmt. Der Speicherdarf steigt auf stolze 155 GByte, wahrscheinlich werden die Texturen unkomprimiert geladen - ein möglicher Grund, warum bei den niedrigeren Anforderungen "oder mehr" steht.
| Systemanforderungen | 1.280 × 720 | 1.920 × 1.080 | 3.840 × 2.160 + HDR |
|---|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 7, 8.1, 10 (je 64 Bit) | Windows 7, 8.1, 10 (je 64 Bit) | Windows 10 (64 Bit) mit Fall-Creators-Update |
| Prozessor | Core i5-2500, FX-6100 | Core i7-3770, FX-8350 | Core i7-7700, Ryzen 5 1600X |
| Grafikkarte | Geforce GTX 760, GTX 1050, Radeon R9 280 | Geforce GTX 1060/6G, Radeon RX 480 | Geforce GTX 1080 Ti |
| Arbeitsspeicher | 8 GiByte | 16 GiByte | 16 GiByte |
| Speicherplatz | 100 GByte oder mehr | 100 GByte oder mehr | 155 GByte |
Die Grafikkarten-Messmethodik der PCGH
Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele-Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen.
Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks.
Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti", um nur ein Beispiel zu nennen - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominenteste ist AMDs Radeon R9 Fury X, welche wir als Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.

Ist der unterschied "Grafik Assets" sichtbar? eigentlich bei 1440P? Ich mache gerade hier paar Bilder vergleiche mit Aus/An und ehrlich gesagt sehe ich kaum ein unterschied. Nur das bei "an" mein Grafikspeicher bis auf knapp 6Gb geht.
Ansonsten finde ich die Anforderungen nach wie zu hoch für die gezeigte Grafik.
Auch was die Nvidia Effekte angeht finde ich den unterschied minimal so das man locker darauf verzichten kann meiner Meinung.
Wo hab ich mich denn über das Aussehen der Charaktere echauffiert? Mir gehts um die Darstellung, Inszenierung, Verhalten und Interaktion der Charaktere.
Dass die aussehen, wie in nem Manga überrascht mich jetzt bei nem Final Fantasy nicht wirklich... Ob dus glaubst oder nicht...
Hm, wie kommt man bloß darauf "coole Jungs" in Japan so aussehen zu lassen. Es liegt doch nicht etwa an deren Popkultur? Schauen wir doch mal nach
LMGTFY
So, hab nun Zeit gefunden, die Demo anzuspielen und habs jetzt mittendrin abgebrochen und deinstalliert und mir noch ein paar Videos aus dem kompletten Spiel angesehen, die meine Eindrücke nur bestätigten.
Sorry, für mich ist dieser Gayporn Trash einfach zu viel. wtf...
Ich halte mich diesbezüglich für ziemlich tolerant. Es gibt einige Serien, da zählen homosexuelle charaktere mit zu den besten. Ich bin auch ein Fan von Spielen wie Life is Strange, hab also auch keine Abwehrreaktion gegen emotionale inszenierung und Gefühlsduselei und bin zumindest halbwegs mit dem Stil japanischer Animes vertraut und hab auch dutzende gesehen.
Der Knackpunkt ist, dass die Charaktere glaubwürdig sein müssen, dann funktionieren sie auch. Aber das was das Spiel bietet ist einfach nur zum fremdschämen.
Das fängt bei der völlig unpassenden Musikauswahl an, sowie der teils übertrieben romantisch inszenierten cutszenes (incl. seltsames rumgestöhne) und nicht zuletzt die Kommentare von wegen "hier ist es so heiß!" "dann zieh dein shirt aus!".
Man hat das Gefühl, die primäre Zielgruppe sind pubertierende Mädchen...
Wie gesagt, die Charaktere können von mir aus "Orientiert" sein, wie sie wollen. Wenn das Spiel damit richtig umgehen würde und nicht auf eine derart peinlich übertriebene Art und Weise, dann hätte ich damit überhaupt kein Problem, aber so ist das viel zu kitschig/trashig. Auch wenn die Charaktere vermutlich gar nicht schwul sein sollen (?), ist deren Darstellung einfach nur übertrieben stereotyp..
Na ja, dann kann ich das Spiel nun wenigstens abhaken bzw. komplett von meiner Liste streichen.
Wird es nicht geben, da MS-exklusiv, aber für die One und den PC wäre es möglich.