FSR 4 auf RDNA 3: Steam Machine könnte den Weg freimachen
Die neue Steam Machine könnte den Weg für FSR 4 alias FSR 'Redstone' auf RDNA-3-Grafikprozessoren freimachen. So zumindest lässt sich ein Detail aus der aktuellen Ankündigung zur neuen Steam Machine deuten. Inoffiziell läuft FSR 4 ohnehin.
Die neue Steam Machine mit Zen 4 ("Persephone") und RDNA 3 ("GFX11XX") verfügt über optimierte Semi-Custom-Hardware ("Semi-Custom-Silicon") von AMD und könnte wohl den Weg für FSR 4 alias FSR 'Redstone' auf Grafikprozessoren freimachen, die nicht zwingend auf RDNA 4 ("GFX12XX") basieren. So zumindest lässt sich eine Anmerkung von Valve in der offiziellen FAQ zur Steam Machine deuten.
Wir arbeiten aber auch bereits an HDMI VRR, einer verbesserten Hochskalierung und verbessertem Raytracing des Treibers, um hochwertiges Gameplay gewährleisten zu können. — Valve
Während das verbesserte Raytracing und die allgemeinen Leistungsverbesserungen bekanntermaßen durch den kommenden Mesa-Grafikstack in der neuen Version 26.x, welche noch in diesem Monat erscheinen wird, realisiert werden, ist bislang nicht bekannt, was Valve mit "einer verbesserten Hochskalierung" im Sinn hat.
Während FSR 4 und dessen neuestes Feature-Update FSR 'Redstone' unter Linux inoffiziell ohnehin auch auf RDNA-3-Grafikkarten lauffähig sind, könnten AMD und Valve auch an einer offiziellen Implementierung arbeiten. Unter Linux wäre es so ein Leichtes, die Upscaling-Technologie auch auf ältere GPUs zu bringen. Zudem hätten Steam Machine und SteamOS vorerst auch ein gewisses Alleinstellungsmerkmal.
Die fortlaufende Optimierung von CachyOS-Proton sorgte zuletzt dafür, dass AMDs neueste ML-basierte Upscaling-Technologie FSR 4 Redstone inklusive der ebenfalls neuen FSR Frame Generation ("ML") unterstützt und vollautomatisch aktiviert wird, sobald PROTON_FSR4_UPGRADE oder PROTON_FSR4_RDNA3_UPGRADE verwendet wird. Die experimentelle Unterstützung für DirectX 7 ist ebenfalls erstmals mit an Bord.
- "PROTON_FSR4_UPGRADE": Aktiviert AMD FSR 4 für alle Spiele mit FSR 3.1
- "PROTON_FSR4_RDNA3_UPGRADE": Aktiviert AMD FSR 4 auf RDNA-3-Grafikkarten
- "PROTON_DLSS_UPGRADE": Aktualisiert Nvidia DLSS auf die neueste Version
- "PROTON_XESS_UPGRADE": Aktualisiert Intel XeSS auf die neueste Version
- "PROTON_DXVK_DDRAW=1": Aktiviert Microsoft DirectX 7 über DXVK
Während FSR, DLSS und XeSS dank dieser Parameter standardmäßig mit den neuesten DLL-Versionen versorgt werden, ist FSR 4 damit auch "out of the box" für RDNA-3-Grafikkarten aktiviert, wenn das jeweilige Spiel über FSR 3.1 verfügt.
Kein Problem, wenn AMD mitspielt
Unter Linux lassen sich FSR 4 respektive FSR 'Redstone', eine passende Version von Proton vorausgesetzt, schon jetzt ganz einfach und dank der genannten Parameter sogar vollautomatisch aktivieren. Vorstellbar, dass sich Valve diesen immensen "Wettbewerbsvorteil" nicht entgehen lassen möchte, wenn AMD mitspielt.
Die neue Steam Machine kann FSR 4 nutzen
Da die neue Steam Machine mit SteamOS läuft und Valve hier keinerlei Einschränkungen vornimmt, lässt sich schon heute sagen: Ja, die neue Steam Machine kann FSR 4, FSR 'Redstone' und dessen neue Features wie die verbesserte FSR Frame Generation ("ML") nutzen. Die Frage wird sein, ob die entsprechenden Parameter dabei bereits werkseitig gesetzt und offiziell von Valve und AMD unterstützt werden. Der offizielle Support wäre ein Ausrufezeichen.
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Quelle: Valve

Was muss man als DAU dafür genau machen? Es reicht offenbar nicht einfach nur die entsprechende cachy-protob Version zu verwenden?
Frage nur rein aus Interesse, habe das Problem bzw. die Notwendigkeit dank RDNA4 GPU nicht.
Aber wen interessiert dann irgendwann noch, ob RDNA3 nativen FSR4 support bekommt.
Nicht falsch verstehen, wäre zwar nett für ein paar Leute, aber bis das so weit ist, haben wir aber auch schon die RDNA4 Nachfolger auf dem Tisch, oder zumindest fast.