Western Digital liefert erste Festplatten mit 18 und 20 TB aus
Western Digital hat zwei neue Festplatten auf den Markt gebracht, die mit 18 und 20 Terabyte Speicherplatz die aktuell höchste Speicherdichte bieten sollen. Dafür setzt das Unternehmen eine Kombination verschiedener Techniken ein. Erste Modelle werden bereits ausgeliefert, im ersten Halbjahr 2020 soll die Massenproduktion anlaufen.
Nachdem sie im September bereits angekündigt wurden, will Western Digital nun die ersten Festplatten mit einer Speicherkapazität von 18 und 20 Terabyte ausliefern. Die beiden Modellen heißen Ultrastar DC HC650 (20 TB) und Ultrastar DC HC550 (18 TB) und bieten bei 3,5"-Festplatten die derzeit höchste Speicherdichte.
Helium, SMR und MAMR sorgen für 20 Terabyte
Bislang lag das Maximum aus dem Hause Western Digital bei 14 Terabyte, die Konkurrenten Seagate und Toshibas brachten dieses Jahr aber bereits die ersten 16-TB-Festplatten auf den Markt. Mit den beiden neuen Laufwerken schafft Western Digital nun den Sprung an die (Kapazitäts-)Spitze.
Quelle: Golem / Western Digital
Die Ultrastar DC HC550 soll Western Digitals erste Festplatte mit 18 Terabyte Speicherplatz werden
Um die hohe Speicherdichte zu erreichen, setzt Western Digital auf verschiedene Techniken. Die Ultrastar DC HC550 mit 18 Terabyte setzt auf Conventional Magnetic Recording (CMR) bzw. Perpendicular Magnetic Recording (PMR), wohingegen die DC HC650 (20 TB) mit Shingled Magnetic Recording (SMR) arbeitet. Bei letzterem Verfahren werden Datenspuren überlappend geschrieben und die Datendichte somit erhöht.
Beide Festplatten sollen auf neun Platter und eine Heliumfüllung setzen. Außerdem kommt Energy Assisted Magnetic Recording (EAMR) zum Einsatz, das laut Western Digital eine Unterform von Microwave Assisted Magnetic Recording (MAMR) sein soll. Weitere Details zur technischen Funktionsweise bleibt das Unternehmen aber leider schuldig.
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Die beiden neuen Festplatten sollen sich vor allem an Server und (Cloud-)Rechenzentren richten, die auch schon beliefert werden. Die Massenproduktion soll dann in der ersten Jahreshälfte 2020 beginnen.
Durch die höhere Speicherdichte soll der benötigte Platz und auch die Leistungsaufnahme von Rechenzentren sinken. Da die Festplatten aber weiterhin mit ihrer technisch bedingten Zugriffszeit zu kämpfen haben, sind derart große Modelle nur für manche Einsatzszenarien wirklich geeignet.
Quellen: Golem, Techpowerup

Ma' gugg'n was der Toast macht..
Hoffentlich sind solche auch in den nächsten 1 bis 2 Jahren bezahlbar, sprich um die 300€.
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