Festplatten: Künstliche Intelligenz revolutioniert laut Toshiba gerade die Videoüberwachung
Toshiba hat in einer Erklärung die Bedeutung von HDDs gegenüber SSDs betont, die mit zunehmender KI-Auswertung von Videoüberwachung einhergeht.
Nicht nur Arbeitsspeicher und SSDs werden im Zuge des KI-Booms knapper und teurer, auch klassische Festplatten (HDDs) sind davon betroffen. Doch während man auch letztere vornehmlich in KI-Rechenzentren vermuten würde, hat Toshiba kürzlich in einer Stellungnahme auf seiner offiziellen Webseite einen oft wohl etwas weniger beachteten Anwendungsfall beleuchtet: Videoüberwachung, deren Auswertung mittlerweile ebenfalls zunehmend per KI vonstattengeht.
"Künstliche Intelligenz revolutioniert gerade die Videoüberwachung und erschließt ihr ganz neue Anwendungsbereiche", so Senior Manager Rainer W. Kaese vom HDD Business Development bei Toshiba Electronics Europe. KI-basierte Videoanalysen ließen sich demnach beispielsweise nutzen, um automatisiert Beschädigungen an Produkten zu erkennen, Teile zu tracken oder analoge Anzeigen abzulesen. Auch könnten sie beispielsweise im Handel vergriffene und falsch platzierte Waren im Regal in Echtzeit aufspüren oder Mitarbeiter benachrichtigen, wenn sich Kunden im Kassenbereich stauen, heißt es.
Die vielen neuen Anwendungsbereiche gingen jedoch mit einer Flut an Daten einher und würden Überwachungssysteme vor ganz neue Herausforderungen stellen. Zum einen würden Unternehmen mehr und mehr Daten aufzeichnen und diese teilweise auch länger als bisher speichern, um ihre KI-Modelle regelmäßig mit neuen Situationen nachtrainieren zu können.
"Angesichts hochauflösender Kameras mit bis zu 8K, die 100 Mbit/s und mehr liefern, müssen größere Datenmengen als je zuvor zuverlässig aufgefangen werden. Zum anderen kommen zu den hohen sequentiellen Schreiblasten nun auch viele zufällige Lesezugriffe, wenn Videos für KI-Analysen oder KI-Trainings abgerufen werden."
KI-Videoüberwachung: Festplatten statt SSDs
Was sich im ersten Moment nach einem Szenario für SSDs anhöre, sei nach wie vor ein typischer Anwendungsfall für HDDs, da nur diese in der Lage sein sollen, die riesige Datenflut wirtschaftlich zu speichern, so Kaese. Das liege auch daran, dass das Schreiben sequenzieller Datenströme eine ihrer Stärken sei und ihnen auch das regelmäßige Überschreiben des Videomaterials nichts ausmache.
Unternehmen sollten laut dem Senior Manager allerdings darauf achten, zu speziell für den KI-Einsatz entwickelten Surveillance-Modellen zu greifen, da diese für die speziellen Anforderungen des KI-Zeitalters optimiert sowie besonders robust und zuverlässig seien. Entsprechende Modelle böten demnach Kapazitäten von über 20 TB und kämen mit bis zu 64 Videostreams sowie bis zu 32 KI-Streams zurecht. Zudem gebe es hier Verbesserungen am Vibrationsschutz, durch den die Geschwindigkeit in Systemen mit mehreren Laufwerken seltener wegen unerwünschter Schwingungen gedrosselt werden müsse, sowie spezielle Mechanismen zur Fehlerkorrektur, die Frame-Verluste bei hohen KI-Arbeitslasten verhindern sollen.
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"Intelligente" Erkennung der Situation könnte eine Menge Speicherplatz einsparen...
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Denn während alle auf KI starren zeigt sich die Fratze des Faschismus global immer offener.