Speicherkrise: Preise sollen noch einmal deutlich steigen
Die Preise für Arbeitsspeicher und SSDs sollen weiter steigen und das sogar deutlich stärker als bislang angenommen wurde, wie die neusten Prognosen von TrendForce befürchten lassen. DRAM- und NAND-Preise werden demnach schier explodieren.
Wie die neuesten Erhebungen des Marktforschungsunternehmens TrendForce für den Speicherpreisausblick für das 1. Quartal 2026 befürchten lassen, sollen die Preise für Arbeitsspeicher und SSDs weiter steigen und das sogar noch deutlich stärker als bislang ohnehin schon angenommen wurde. Beim DRAM gehen die Marktforscher entsprechend von doppelt so hohen Preisen aus, während NAND um 60 Prozent anzieht. TrendForce korrigiert seine bisherigen Prognosen deutlich nach oben.
Die neueste Marktuntersuchung von TrendForce zur Speicherindustrie zeigt, dass die anhaltende Nachfrage aus den KI- und Rechenzentren im ersten Quartal 2026 das globale Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei Speichermedien weiter verschärft und damit auch die Preismacht der Speicherproduzenten stärkt. — TrendForce
Während Samsung, SK Hynix und Micron den Herstellern von DDR5-Speichermodulen und SSD-Speicherlösungen quasi die Vertragspreise diktieren, fließen nahezu alle Kapazitäten in neue Rechenzentren und an KI-Megakonzerne.
Infolgedessen hat TrendForce seine früheren Preisprognosen für das erste Quartal 20206 sowohl für DRAM-Speicher als auch für NAND-Produkte deutlich angehoben. — TrendForce
Während die Preise im Einzelhandel im Januar kurz durchschnaufen konnten und sich auf höchstem Niveau stabilisiert haben, dürften die nächsten Preissteigerungen bereits vor der Türe stehen. Aktuell herrscht die Ruhe vor dem Sturm.
Die neuen Prognosen von TrendForce verdeutlichen, dass die OEMs regelrecht um jeden Speicherbaustein ("IC") kämpfen und dabei immer höhere Vertragspreise über sich ergehen lassen müssen, wenn sie überhaupt noch Speicherchip von Samsung, Micron und SK Hynix erhalten wollen. Die Aussichten sind dementsprechend verheerend für die OEMs und Konsumenten sowie das PC-Segment.
Der Anstieg der Vertragspreise für konventionelles DRAM im Vergleich zum Vorquartal wurde von einer früheren Schätzung von 55 bis 60 Prozent auf nun 90 bis 95 Prozent nach oben korrigiert.
Ebenso wird für NAND-Vertragspreise ein Anstieg von 55 bis 60 Prozent erwartet, statt der zuvor prognostizierten 33 bis 38 Prozent. — TrendForce
TrendForce geht aktuell davon aus, dass DRAM-, NAND- und HBM-Speicher und damit auch DDR5, DDR4, LPDDR5(X), LPDDR4(X) und SSDs noch einmal deutlich stärker im Preis steigen werden als ohnehin schon angenommen.
Quelle: TrendForce
Die steigenden DRAM-Preise wirken sich zudem auf GDDR6 und GDDR7-Speicher aus, sodass auch Grafikkarten immer teurer werden.
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Quelle: TrendForce

Bis Mitte letztes Jahr hätte es keinen geguckt, denn bei den Preisen kauft keiner "no name China ram" wo keiner weiß wie gut der Kram ist aber die Chinesen sind nicht dumm. Man wird deutlich günstiger auftreten und so sich im Markt breit machen. Die Kunden werden sehen, "läuft ja auch" und Marktanteile werden sich entsprechend verlagern.
Micron und Co hätten es verdient!
Vielleicht werden sie den RAM, leicht unter dem Marktpreis anbieten, der wird dann aber auch von allen Seiten gekauft werden. Einfach weil er "gebraucht" wird..... ob für ein Rechenzentrum oder für zum weiterverkaufen
CXMT und YMCT wird die DDR5 RAM Produktion deutlich erhöhen und in den Markt drängen.
Bis Mitte letztes Jahr hätte es keinen geguckt, denn bei den Preisen kauft keiner "no name China ram" wo keiner weiß wie gut der Kram ist aber die Chinesen sind nicht dumm. Man wird deutlich günstiger auftreten und so sich im Markt breit machen. Die Kunden werden sehen, "läuft ja auch" und Marktanteile werden sich entsprechend verlagern.
Micron und Co hätten es verdient!
Wahrscheinlich ...
das wäre wie Weihnachten und Geburtstag zusammen gefühlt