Steigen die RAM- und SSD-Preise wieder? Prognose erwartet Anstieg
Nach Monaten des Preisverfalls bei Festplatten und Arbeitsspeicher geht der Preistrend nach oben - behauptet zumindest eine Umsatzanalyse des dritten Quartals 2023. Insbesondere das Weihnachtsgeschäft soll die Verkäufe wieder ankurbeln.
Seit Monaten befinden sich die Preise von SSD-Festplatten sowie DDR4- und DDR5-Arbeitsspeicher im Fallen. Erst im Sommer erreichten die Speichermedien einen neuen Tiefpunkt, doch mit dem anhaltenden freien Fall dürfte schon bald Schluss sein, wie das chinesische Portal UDN berichtet. Demzufolge seien insbesondere im vergangenen September steigende Preise zu verzeichnen gewesen, da namhafte Hersteller wie Phison oder Adata zwar ihre Produktion kürzten, die Nachfrage aber weiterhin hoch geblieben ist.
Phison etwa konnte dem Bericht zufolge im September 2023 einen Umsatzanstieg auf umgerechnet rund 1,56 Mrd. US-Dollar vermelden, was den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr bedeutet. Im Vergleich zum Vormonat konnte Phison dementsprechend ein Wachstum in Höhe von 25,38 Prozent einheimsen. Ähnlich sieht es bei Adata aus, die mit einem September-Umsatz von umgerechnet etwa 461,2 Millionen US-Dollar einen monatlichen Anstieg in Höhe von 16,47 Prozent verbuchten.
Auch in unserem PCGH-Preisvergleich zeigt der Preistrend der beliebtesten Modelle steil nach oben: Unter anderem die Samsung 980 Pro mit zwei TB ist weit von ihrem im August erreichten Tiefstpreis von knapp 100 Euro entfernt; vielmehr müssen Kaufinteressierte mittlerweile mit mindestens 130 Euro für den NVMe-Riegel rechnen.
Preisentwicklung der Samsung 980 Pro 2 TB
Der Ausblick auf das kommende Quartal ist nicht besser, denn speziell Adata will laut dem UDN-Bericht von kommenden Shopping-Events noch mehr Profit herausholen. Hierzu werden etwa der Singles' Day am 11. November 2023 sowie das anstehende Weihnachtsgeschäft im Allgemeinen gezählt. Daneben stehen laut Adata-Chef Chen Libai auch noch Erhöhungen für die Vertrags- und Spotpreise von NAND- und DRAM-Speicher an, welche um etwa zehn bis fünfzehn Prozent steigen sollen - was wohl direkt an den Endkunden weitergegeben wird.
Quelle: UDN


z.B.:
Crucial P3 Plus 4TB M.2 PCIe Gen4 NVMe - > Wochenlang bei ~170€ nun bei 187€
Samsung 990 PRO NVMe M.2 SSD, 2 TB, PCIe 4.0, -> bei 139€ nun bei 154€
na da lohnt sich ja die Prime Woche ja so wirklich...
Ich weis nur, das im Januar die Preise sinken, meistens deutlich.
Zudem da es ein ITX System ist, ist kein Platz für sowas.
Man muss nur aufpassen, dass man ein korrektes Kabel für den Anschluss benutzt (gibt verschiedene Anschlüsse auf Mainboardseite) und dass man einen freien SATA-Stromstecker hat. (Und natürlich auch, dass das Mainboard mit kurzen M.2-Karten umgehen kann, sowie dass man nichts über dem M.2-Platz hat, was mit dem Stecker kollidieren könnte. Andernfalls gibt es auch für Slots Karten die Anschlüsse für U.2-SSDs bereitstellen.
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Hab mir da selbst eine besorgt (die Samsung), aber mittlerweile sind die Preise etwas angestiegen. Vielleicht stimmt es ja mit dem Black Friday, aber bisher war es glaube ich nicht so, dass zwischen Oktober und Weihnachten die Preise gefallen sind - eher erst wieder ab Januar wenn ich mich korrekt erinnere.
Würde mein PC U.2 haben , hätte ich 1-2 anstatt meine Sata SSDs eingebaut...